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Athene

Gottding

Re: Managergehälter [Re: Stina]

Schtina schrieb:
Garak schrieb:
Nur teilweise, das wünscht sich die SPD.



Die ham doch einen an der Waffel. Ernsthaft. Was kratzt es mich, wieviel ein Manager verdient, solange er Steuern zahlt?



Sehe ich so ähnlich.

Nicht dass ich Gehälter von 10-15 Millionen verhältnismäßig finde, egal ob Popsternchen, Fußballstar oder Manager, aber da gesetzliche Schranken zu setzen halte ich für völlig schwachsinnig. Über Untergrenzen kann man diskutieren, aber den volkswirtschaftlichen Sinn von Obergrenzen müsste mir erst nochmal jemand nahebringen.
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RowenaR

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Stina]

Schtina schrieb:
Garak schrieb:
Nur teilweise, das wünscht sich die SPD.



Die ham doch einen an der Waffel. Ernsthaft. Was kratzt es mich, wieviel ein Manager verdient, solange er Steuern zahlt?



das tun sie aber meistens nicht oder zumindest nicht in dem maße, wie man es bei jemandem, der dermaßen viel verdient, erwarten müsste.
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Herzdame

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: nirhtak]

Ich finde, das die Politiker nach Leistung bezahlt werden sollen. Bei Debatten zur Diätenerhöhung sind immer alle anwesend und sonst ist der Bundestag leer. Auch sollten sie nach Beendigung ihres Dienstverhältnisses oder Abwahl nicht ein Leben lang ihre Pension erhalten. Wir müssen über 45 Jahre lang arbeiten um Rente zu bekommen. Auch verdienen Manager viel zu viel. Wenn man an Siemens denkt- sowieso. Das ist eine Lachnummer.
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RowenaR

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Herzdame]

oh mann.

warum muss ich eigentlich immer noch erzählen, dass "anwesenheit in den bundestagsdebatten" nichts mit der leistung eines politikers zu tun hat?

edit: und wenn man manager tatsächlich nach leistung bezahlen würde, müssten ackermann und schrempp heute bettelarm sein. sind sie aber nicht. komisch, oder?

Geändert durch RowenaR (12.12.2007 16:30)

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Herzdame

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: RowenaR]

Die letzten Jahre haben die in Berlin nur Leistung erbracht um zu überlegen, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann.
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RowenaR

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Herzdame]

ich glaube, du definierst den begriff "leistung" falsch... meine chefin (bundestagsabgeordnete) hat eine 60- bis 80-stunden-woche und netto - nach abzug von krankenversicherung, altersversorgung, pflegeversicherung, steuern, parteibeiträgen, gewerkschaftsbeiträgen, spenden und allem anderen gedöhns nicht viel mehr übrig als ich. für meine 26 stunden als ihre angestellte bin ich damit fürstlich entlohnt, aber für ihre drei- bis vierfache arbeitsbelastung is das lächerlich.

edit: im übrigen gehts hier um managergehälter, nicht um politikergehälter. würde frau merkel bezahlt werden wie in der freien wirtschaft, dann würde alleine das gehalt vermutlich schon die steuerkasse sprengen. DA würden dann alle aufheulen, aber sobald man aus der wirtschaft wieder mit den inzwischen altbekannten drohungen "wäh, die gefährdet den aufschwung!" und - das tollste totschlagargument aller zeiten - "wäh, dann gehen wir eben ins ausland!" kommt, kuscht das ganze land.

wessen troll bist du eigentlich?

Geändert durch RowenaR (12.12.2007 16:54)

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Zwerghobbit

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Herzdame]

Herzdame schrieb:
Die letzten Jahre haben die in Berlin nur Leistung erbracht um zu überlegen, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann.



Entschuldigung, aber so einfach sollte man es sich dann doch nicht machen. Ich halte es für ziemlich unglaubwürdig, hinter der Politik immer nur die persönlichen Interessen einzelner Individuen (Regierung, Abgeordnete,...) zu vermuten. Das Bild vom bösen, geldgierigen Politiker, der nur darauf aus ist, sich alles in seine eigene Tasche zu wirtschaften, ist schon sehr undifferenziert. Wer sind denn "die in Berlin"? Das sind im Bundestag vom Volk gewählte Abgeordnete, die eine Politik betreiben, die mal mehr, mal weniger der Politik ihrer Partei entspricht. Jede Partei vertritt dabei unterschiedliche Politikansätze und Klasseninteressen. Die ökonomischen Probleme, denen das Land heute gegenübersteht und die vor allem die Bevölkerung zu spüren kriegt, sind keineswegs einfach auf das egoistische Verhalten von Politikern zurückzuführen, sondern stehen in einem viel größeren Zusammenhang, den ich hier aus Zeitgründen (Ich muss gleich zur Uni) hier jetzt nicht näher erläutern möchte.

EDIT: Mist, jetzt habe ich doch meinen guten Vorsatz gebrochen und wieder im OT gepostet

Geändert durch Zwerghobbit (12.12.2007 16:58)

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Thranduil

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Zwerghobbit]

Wo zahlt der Ackermann denn seine Steuern? Und wer glaubt bitte, dass der bei 15 Millionen 7,5 abführt? Ich nicht!
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Samweis_G

Kiwi-Explorer

Re: Managergehälter [Re: Stina]

Schtina schrieb:
Die ham doch einen an der Waffel. Ernsthaft. Was kratzt es mich, wieviel ein Manager verdient, solange er Steuern zahlt?


Teilweise werden Manager in Aktienpaketen entlohnt. Da liegt die Versuchung nahe, durch radikale Schlankheitskuren (Sprich Entlassungen) mal den Aktienkurs kurzfristig nach oben zu treiben, um Kasse zu machen. Das interessiert dich vielleicht nicht, aber die entlassenen Arbeitnehmer interessiert das schon! Langfristig zahlt sich so ein Kurs für ein Unternehmen auch nicht aus.

Ich finde es nicht in Ordnung dass auch absolute Versager fürstlich entschädigt werden. Die reiten ein Unternehmen in die Grütze und kriegen nen goldenen Handschlag. Die aufgrund ihres Versagens entlassenen Arbeitnehmer kriegen Hartz VI und die Verursacher machen sich ne schöne Zeit in der Karibik. Oder sie haben schon wieder nen anderen Job und kassieren die Abfindung trotzdem.

Diese Manager predigen den Arbeitnehmern und Gewerkschaften Wasser und trinken selber schweren Portwein. Ich kann die Kanzlerin da sehr gut verstehen und finde es gut, dass sie diese Gerechtigkeitsdebatte angestoßen hat. In der Bevölkerung gärt das ja schon längst!

Die Manager wollen Mangergehälter wie in den USA und Löhne wie in China. Das ist nicht in Ordnung, das sprengt den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und hat mit sozialer Marktwirtschaft überhaupt nichts mehr zu tun. Auf dem CDU-Parteitag in Hannover nannte Angela Merckel das Beispiel Japan. Dort kriegen Manager in etwa das Zwanzigfache von dem was der Durchschnitt ihrer Arbeitnehmer kriegt. Das ist dann immer noch das Doppelte von dem, was eine Kanzlerin kriegt. Reicht das nicht? Warum muss es das vielhundertfache sein? Da kommt selbstverständlich das Gefühl von Ungerechtigkeit auf. Und das hat mit Neid überhaupt nichts zu tun, sondern mit Gerechtigkeit!

Wie mit dem Thema umgegangen werden soll, weiß ich allerdings auch nicht. Ob gesetzliche Regelungen sinnvoll sind? Müsste ich noch drüber nachdenken. Aber auf eine freiwillige Selbstsbescheidung der Raffkes zu hoffen, wäre vermutlich auch naiv.
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Speckwolf

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Thranduil]

Thranduil schrieb:
Wo zahlt der Ackermann denn seine Steuern? Und wer glaubt bitte, dass der bei 15 Millionen 7,5 abführt? Ich nicht!



Ackermann ist Schweizer und wohnt am Zürichsee. Keine Ahnung, wieviel Steuern er dort abführt. Übrigens ein absoluter Wahnsinnstyp, ein Arbeitstier, unglaublich intelligent; vor dem Mann habe ich riesigen Respekt und ziehe den Hut vor ihm. Die Ergebnisse seiner Arbeit sprechen ja wohl auch für sich... Ist echt typisch für Deutschland, dass so ein Gewinnertyp als "Negativbeispiel" für irgendetwas herangezogen wird.

Geändert durch Speckwolf (12.12.2007 19:40)

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