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RowenaR

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Speckwolf]

ackermann hat sich durch das victory-zeichen nach dem mannesmann-prozess damals endgültig selbst disqualifiziert.

übrigens find ichs spaßig, dass wir seit jahren darauf hinweisen, dass die schere zwischen denen in der gesellschaft, die wenig haben und denen, die sehr viel haben, immer größer wird und das verdammt nochmal gefährlich für die demokratie ist. aber glauben tun die leute es erst, wenn angela merkel es sagt...
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Speckwolf

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: RowenaR]

In Bezug auf:
ackermann hat sich durch das victory-zeichen nach dem mannesmann-prozess damals endgültig selbst disqualifiziert.




Na klar. "Endgültig selbst disqualifiziert". Was für ein kleingeistiger Kommentar! Das Zeichen hat er übrigens VOR dem Prozess gemacht.

Ackermann ist definitiv einer der besten seiner Zunft, von seinem Schlag sollte es mehr Leute an Führungspositionen geben.

Geändert durch Speckwolf (12.12.2007 19:52)

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Thranduil

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Speckwolf]

Speckwolf schrieb:
Ackermann ist definitiv einer der besten seiner Zunft



zitat wikipedia über Ackermann bei der Deutschen Bank:

"Im Geschäftsjahr 2003 wurden 9.760 Mitarbeiter reduziert"

von diesen "Mitarbeiterreduzierern" brauchen wir unbedingt mehr, jawoll!
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Helcaraxe

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: RowenaR]

RowenaR schrieb:
übrigens find ichs spaßig, dass wir seit jahren darauf hinweisen, dass die schere zwischen denen in der gesellschaft, die wenig haben und denen, die sehr viel haben, immer größer wird und das verdammt nochmal gefährlich für die demokratie ist.


Aha. Wenn ein Manager statt zehn Millionen nur fünf verdient, ist die Schere dummerweise immer noch da... Aber ich seh schon, wenn auch noch die Gehälter von Top-Sportlern und den Größen der Unterhaltungsbranche staatlich geregelt werden, wird es endlich gerecht zugehen in dieser kalten, herzlosen Ellenbogengesellschaft.

Ne, sag mal... Was genau schwebt Dir vor? Wenn Du bei den Managern anfängst, darfst Du vor den genannten Berufsgruppen keinesfalls Halt machen. Denn hey, steht deren Verdienst etwa in Einklang mit ihren Leistungen? Was ist mit Fußballern oder den Top-Leuten im Musikbusiness, z.B. Grönemeyer? Die verdienen ebenfalls abartig viel - wie himmelschreiend ungerecht!
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Speckwolf

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Thranduil]

In Bezug auf:
"Im Geschäftsjahr 2003 wurden 9.760 Mitarbeiter reduziert"



Na, und? Mitarbeiterreduzierungen sind ja nicht per se schlecht. Siehe Telekom - die müßten ganz, ganz dringend sehr viele Mitarbeiter loswerden. Da wird wirklich Kapital in ganz großem Stile vernichtet.

Schau dir doch mal die Entwicklung der Umsatz- und EBIT-Zahlen bei Deutsche Bank an, seit Ackermann da CEO und Chairman ist. Fällt dir da vielleicht irgendwas auf? Der Mann ist einfach nur gut.

EBITDA 2002: 3,611 Milliarden Euro
EBITDA 2005: 9,682 Milliarden Euro!

Der Wahnsinn.

Gleichzeitig wurde die Zahl der Beschäftigten von 77.442 auf 68.849 reduziert - das passiert eben, wenn man beispielsweise Effizienzen hebt. Eine weltweit operierende Bank ist nunmal keine Behörde, wo jeder durchgefüttert werden kann, sondern ein absolut knallhartes Business. Übrigens: Der Beschäftigenabbau vollzog sich am Anfang sehr schnell, verlangsamte sich zwischenzeitlich aber, und von 2005 auf 2006 wurden auch wieder zusätzliche Leute eingestellt.

Wenn ein Teil eines Unternehmens halt nicht rentabel ist, muss man es entweder sanieren, oder verkaufen oder in sonst einer Form abwickeln - und so ist es mit den Londoner Investmentleuten, die du hauptsächlich zitierst, eben geschehen. Das hat aber nichts mit der Darth Vader-Haftigkeit von Herrn Ackermann zu tun.

Der muss auch Rechenschaft vor seinen Shareholdern, die ihr Kapital eingelegt haben, ablegen und kann nicht sagen, "eigentlich müsste ich mich von diesem unrentablen Teil der Firma trennen, was weniger Geld für EUCH bedeuten würde, aber ich tue es aus meiner sozialen Verantwortung nicht...". So läuft der Hase halt nicht.

Publicity-mäßig kommt ein gleichzeitiges Verkünden von Rekordzahlen und dem Abbau von Mitarbeitern im selben Atemzug natürlich nicht gut rüber, da die Medien an den zugrundeliegenden Zusammenhängen ja selbstverständlich nicht interessiert sind.

Geändert durch Speckwolf (12.12.2007 20:23)

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Thranduil

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Speckwolf]

Speckwolf schrieb:
In Bezug auf:
"Im Geschäftsjahr 2003 wurden 9.760 Mitarbeiter reduziert"



Na, und? Mitarbeiterreduzierungen sind ja nicht per se schlecht.


Doch. Generell immer und in unserer Situation in Deutschland momentan erst recht.

Was kannst du dir davon kaufen wenn irgendeine Firma mehr Gewinn macht, du oder einer deiner Mitmenschen deswegen aber seinen job verliert und mit einem Bein in der Gosse steht?

Was nutzen dem Gemeinwesen immer höhere Gewinnrekorde? Sie schaden ihm nur, dahingehend, dass es immer mehr und immer reichere Reiche gibt, und immer mehr und immer ärmere Arme.


Die Managergehälter sind eigentlich nicht Ursache, sondern nur Symptome dessen, was auf unserem Erdenrund schief läuft.
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Órin

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Thranduil]

Sind Unternehmen eigentlich verpflichtet dem Gemeinwesen zu nutzen?
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_LuthienTinúviel

Lembasbäckerin

Re: Managergehälter [Re: Órin]

Dabei waers doch so einfach ... keine feste staatliche Obergrenze der Bleistiftspitzergehaelter, sondern lediglich direkte Kopplung ihres variablen Gehaltsanteils (datt sind die Millioenchen) an die Zahl ihrer Mitarbeiter in Deutschland.

Was glaubste wie sehr die Brueder dann auf einmal daran interessiert waeren, hierzulande Arbeitsplaetze zu halten, wenn nicht gar zu schaffen?

Desweiteren. Die Gehaelter gewisser Manager stehen wirklich in absolut keinem Verhaeltnis mehr zu ihrer Leistung, die sie erbringen. Ich verdiene als ITler bestimmt nicht schlecht, aber wenn so ein Bleistiftspitzer in 1 Jahr mehr verdient, als ich in 35 Jahren insgesamt brutto, dann laeuft gewaltig was schief im Staate Daenemark.
Und das ist ja pro Firma nicht nur einer, der da dicke absahnt (ok der Big Boss hat das Meiste).
Dieses Geld muss eine Firma erst mal erwirtschaften!
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Speckwolf

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Thranduil]

Thranduil schrieb:

Doch. Generell immer und in unserer Situation in Deutschland momentan erst recht.

Was kannst du dir davon kaufen wenn irgendeine Firma mehr Gewinn macht, du oder einer deiner Mitmenschen deswegen aber seinen job verliert und mit einem Bein in der Gosse steht?





Sorry, Thran, aber dir geht offenbar selbst das grundsätzlichste betriebswirtschaftliche Verständnis ab. In was für einer Traumwelt lebst du eigentlich ?

@Luthien: "Dieses Geld muss eine Firma erst mal erwirtschaften!" - GANZ GENAU!!! Und genau das hat Ackermann noch und nöcher getan. Schaut euch doch die Bilanzzahlen der letzten Jahre an, stehen doch im Netz.

Ich bin echt entsetzt, was hier für hohle Phrasen gedroschen werden... Die Bleistiftspitzer, höhö... Klar, ist natürlich vollkommen trivial, was Leute machen, die Firmen mit zweistelligen Milliardenumsätzen und zehntausenden Angestellten führen .

Geändert durch Speckwolf (12.12.2007 22:06)

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BlaueFeder

Gefährte

Re: Managergehälter [Re: Órin]

Ob in Einzelfällen gerecht oder nicht und ob Raffzähne oder nicht, Geschäftsleute sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen und wenn die Bedingungen allgemein in Deutschland zu sehr herab gesetzt werden, dann werden neue Firmen eben im Ausland eröffnet, so einfach ist das.
Von daher finde ich es inkonsequent, wenn manchmal Leute über zu hohe Verdienste jammern, aber zwei Sätze später darüber, dass so viele böse Firmeninhaber ins Ausland gehen.

Das bedeutet, zu schlechte Bedingungen insgesamt sind ein in das eigene Fleisch schneiden der Wirtschaft und damit auch der Bevölkerung. Jetzt kann man natürlich sagen, die und die Summe reicht doch auch noch aus. Natürlich. Es ist nur die Frage, ob die Betroffenen das dann genauso sehen.

Was z.B. Fussballer angeht, wird ja auch oft gesagt, dass jene zu viel verdienen... wenn man bedenkt, dass sie für Millionen auch Millionen Fans glücklich machen, dann finde ich, eigentlich nicht (und ich selbst bin kein Fussball-Fan).
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