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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Off Topic Forum » Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft

Sphinx

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Thranduil]

Elrenia schrieb:
Komasaufen hat etwas mit fehlendem Hirn zu tun, egal wie alt selbiges ist.

bei allem verständnis für eine prinzipielle ablehnung des komasaufens: diese aussage ist bullshit.
das verlangen danach, sich das hirn wegknallen, mag ungesund und un"vernünftig" sein, aber mit intelligenz hat das nichts zu tun.
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LunaDiscovery

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Sphinx]

nixchen schrieb:

das verlangen danach, sich das hirn wegknallen, mag ungesund und un"vernünftig" sein, aber mit intelligenz hat das nichts zu tun.



Und wie definierst oder trennst du Vernunft und Intelligenz?
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Thranduil

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Sphinx]

nixchen schrieb:
Elrenia schrieb:
Komasaufen hat etwas mit fehlendem Hirn zu tun, egal wie alt selbiges ist.

bei allem verständnis für eine prinzipielle ablehnung des komasaufens: diese aussage ist bullshit.
das verlangen danach, sich das hirn wegknallen, mag ungesund und un"vernünftig" sein, aber mit intelligenz hat das nichts zu tun.


exactly, siehe Charles Bukowski, Ernest Hemingway, William Faulkner, Hunter S. Thompson, Vincent van Gogh, Sigmund Freud, David Bowie, Cary Grant, Robert Downey Jr., Adol... erm usw.

und was ist schon "vernünftig"? Nichts tun was mir schadet? Mag sein, manchmal ist mir aber mein Rausch in ansprechender Atmosphäre viel mehr wert als, ohne Kater aufzustehen, oder jemand anderem nimmt für seine "Zigarette danach" das Husten am morgen danach bereitwillig in Kauf. Zuallererst ich selbst weiß, was "gut" oder "schlecht", was angebracht und unangebracht für mich ist.


edit: man könnte gar so weit gehen, dass die Sehnsucht nach Rausch oft ein Anzeichen für ein besonders hohes Maß an Intelligenz ist. Oft kann man seine Misantropie, seine Depressionen durch den Hass der Minderbemittelten, seinen Frust über die graue, dumme Masse nur noch durch Alkohol und andere Drogen ertränken. Viele der oben genannten haben genau diese Symptome aufgewiesen.

Geändert durch Thranduil (19.08.2008 20:31)

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Stina

flauschiger Gutmensch

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: FlavioBriatore]

FlavioBriatore schrieb:
Dann schieß los und erzähl mir von deinen Erfahrungen.



Was willst du hören? Ich habe festgestellt, dass Betrunken sein kein erstrebenswerter Zustand für mich ist und dass mir Alkohol nicht schmeckt. Deswegen trinke ich keinen mehr. *schulterzuck*
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LunaDiscovery

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Thranduil]

Thranduil schrieb:
edit: man könnte gar so weit gehen, dass die Sehnsucht nach Rausch oft ein Anzeichen für ein besonders hohes Maß an Intelligenz ist. Oft kann man seine Misantropie, seine Depressionen durch den Hass der Minderbemittelten, seinen Frust über die graue, dumme Masse nur noch durch Alkohol und andere Drogen ertränken. Viele der oben genannten haben genau diese Symptome aufgewiesen.



Das Aufzählen von berühmten Persönlichkeiten, die Drogen konsumiert haben, hatte ich schon irgendwie erwartet und das lässt sich sicher nicht als Pro-Argument für Alkoholkonsum heran ziehen. Zunächst einmal könnte man dann genauso gut die berühmten Persönlichkeiten aufzählen, die keine Drogen in hohem Maß konsumiert haben.

Und zum anderen war Sigmund Freud nur als eines deiner Beispiele sicher im Verhältnis zum Kenntnisstand der damaligen Zeit herausragend clever/erfolgreich - auf seinem Gebiet. Im Bereich der Kunst oder der Mathematik war seine Intelligenz nicht höher als diejenige des Durchschnitts. Und es heißt noch lange nicht, dass er deshalb als Mensch insgesamt zu verherrlichen und perfekt ist, in dem Sinne, dass seine Handlungen als Gesamtmaß und in der Beurteilung richtig wären. Die Schlussfolge seiner Anerkennung auf seinem Spezialgebiet ist auch nicht, dass er in allen Gebieten seines Lebens intelligent oder der Masse überlegen gewesen wäre. Nobody is perfect, wie man so schön sagt.
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Thranduil

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: LunaDiscovery]

LunaDiscovery schrieb:
Thranduil schrieb:
edit: man könnte gar so weit gehen, dass die Sehnsucht nach Rausch oft ein Anzeichen für ein besonders hohes Maß an Intelligenz ist. Oft kann man seine Misantropie, seine Depressionen durch den Hass der Minderbemittelten, seinen Frust über die graue, dumme Masse nur noch durch Alkohol und andere Drogen ertränken. Viele der oben genannten haben genau diese Symptome aufgewiesen.



Das Aufzählen von berühmten Persönlichkeiten, die Drogen konsumiert haben, hatte ich schon irgendwie erwartet und das lässt sich sicher nicht als Pro-Argument für Alkoholkonsum heran ziehen. Zunächst einmal könnte man dann genauso gut die berühmten Persönlichkeiten aufzählen, die keine Drogen in hohem Maß konsumiert haben.


Geht hier nicht um pro oder contra, sondern darum, ob Alkoholkonsum ein eindeutiges Anzeichen für mangelhafte Intelligenz ist - wie ja behauptet wurde. Das kann man durch die Nennung vieler herausragender Köpfe, die Alkohol und Drogen in rauhen Mengen konsumiert haben, ja deren Schaffen von Alkohol und Drogen geradezu angetrieben wurde, durchaus widerlegen.

LunaDiscovery schrieb:
Und zum anderen war Sigmund Freud nur als eines deiner Beispiele sicher im Verhältnis zum Kenntnisstand der damaligen Zeit herausragend clever/erfolgreich - auf seinem Gebiet. Im Bereich der Kunst oder der Mathematik war seine Intelligenz nicht höher als diejenige des Durchschnitts.


Ist das so?

Das man der Masse überlegen ist, nur weil man keinen Alkohol konsumiert, konnte hier noch nichtmal ansatzweise belegt oder erklärt werden.
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Pyr

Gefährte

Oh show me the way to the next Whiskey bar - and don't ask why! [Re: FlavioBriatore]

FlavioBriatore schrieb:
Je jünger die Kids sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Eltern Einfluss auf ihre Freizeitgestaltung nehmen können. Das braucht man doch gar nicht zu diskutieren.
Wenn jemand mit 15 rumkotzt, darf er sein Zeug halt selber waschen und bekommt ne Taschengeld-Kürzung. Was willst bei einem 21-jährigen machen, der in seiner eigenen Bude lebt? Da kriegen die Eltern das doch nichtmal mit, und falls doch, lässt er sich eh nichts mehr vorschreiben.



Richtig.

FlavioBriatore schrieb:
In Bezug auf:
Ich wiederhole: Jemand, der sich über die Maßen betrinkt hat meines Erachtens etwas Grundlegendes missverstanden.
Oft zitierte Ballermannweisheiten selbsternannter Partykönige wie "Trinken macht locker und bringt Spaß, blabla" und hilflose Abwertungen Nüchterner oder Mäßigtrinkender sind m.E. nichts anderes als armselige Erklärungsversuche sozial gehemmter Menschen, die sich mittels übermäßigem Alkoholkonsum zweifelhafte Sympathien ertrinken.


Wenn Blinde über Farben reden... du weißt schlicht nicht wovon du sprichst, tut mir leid.
Sozial gehemmt erscheinen mir übrigens eher die renitenten Alkoholverweigerer, mit ihrem besten Freund, dem Laptop.



Das wiederum hat einen Argumentationsgehalt, der noch nicht mal mehr im Promille-Bereich zu finden ist.

OK, warum ich die Initiative sinnvoll und richtig finde?
18jährige US-Amerikaner dürfen wählen und scheinbar auch mit dem Auto fahren. Ich nehme an, sie dürfen auch Waffen erwerben und sind voll strafmündig. Mit anderen Worten, man erkennt ihnen offiziell so ziemlich sämtliche Verantwortung sowohl über sich selbst, wie auch über Andere zu - volle Staatsbürgerverantwortung und -verantwortlichkeit inklusive. Mit welcher Begründung bitteschön kann man ihnen jetzt noch irgendetwas befristet verbieten, wenn man sich dazu auf "fehlende Reife" oder ähnliches beruft? Das ist eine Inkonsistenz in der Größe von Alaska. Vielleicht waren die Verantwortlichen gerade besoffen?

P.S.: Was diese ekelhaft leistungsorientierten Intelligenzbegriffe gerade mit dem Thema zu tun haben, erschließt sich mir nicht ganz.

P.P.S.:
In Bezug auf:
Oft kann man seine Misantropie, seine Depressionen durch den Hass der Minderbemittelten, seinen Frust über die graue, dumme Masse nur noch durch Alkohol und andere Drogen ertränken. Viele der oben genannten haben genau diese Symptome aufgewiesen.



Ob solchen Elite-Denkens werde ich mir wohl nun flüssigen Trost suchen.

Geändert durch Pyr (19.08.2008 21:31)

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TarVanimelde

Tochter Númenors

Re: Oh show me the way to the next Whiskey bar - and don't ask why! [Re: Pyr]

LunaDiscovery schrieb:
Das Aufzählen von berühmten Persönlichkeiten, die Drogen konsumiert haben, hatte ich schon irgendwie erwartet und das lässt sich sicher nicht als Pro-Argument für Alkoholkonsum heran ziehen. Zunächst einmal könnte man dann genauso gut die berühmten Persönlichkeiten aufzählen, die keine Drogen in hohem Maß konsumiert haben.


Warum suchst du überhaupt nach Pro- und Kontra-Argumenten für den Konsum von Alkohol, von mir aus auch von Drogen generell?

LunaDiscovery schrieb:
Und wie definierst oder trennst du Vernunft und Intelligenz?


Meinst du vielleicht, Leute mit einem überdurchschnittliche hohem IQ haben sich noch nie abgeschossen, rauchen nicht, haben niemals Lust, sich einfach zu berauschen? Be- und widerlegende Beispiele finde ich an dieser Stelle wirklich nicht angebracht, es hängt einfach viel mehr mit dem Wunsch nach Rausch zusammen als nur Intelligenz und Verstand. Persönlichkeit, Umfeld, Erziehung; meinst du, das spielt keine Rolle? Wenn ich mir eine Zigarette anstecke, dann bin ich mir durchaus bewusst, dass das nicht gerade förderlich für meine Gesundheit ist. Willst du mich deshalb als dumm bezeichnen?

Um mal wieder auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen...

Ich würde die Alkoholexzesse der Amis auch eher ihren gesellschaftlichen Gepfogenheiten zuschreiben. Ob Alkohol nun ab 18 oder ab 21 legal konsumiert werden darf, das macht in meinen Augen keinen erheblichen unterschied. Es mag vielleicht ein Ansatz sein, die Dinge zu verbessern - bloss an der falschen Stelle.

Wär ich College President an einer dieser Unis... - die Idee, das Mindestlater herunterzusetzten auf ein Alter vor dem College Studium, könnte mir gefallen. Ist doch nicht schlecht, die Verantwortung für "junge Erwachsene" außer Rand und Band drei Jahre von sich zu weisen in der Hoffnung, der wahnsinn könnte sich bis zum Studienbeginn relativieren.

Pyr schrieb:
OK, warum ich die Initiative sinnvoll und richtig finde?
18jährige US-Amerikaner dürfen wählen und scheinbar auch mit dem Auto fahren. Ich nehme an, sie dürfen auch Waffen erwerben und sind voll strafmündig. Mit anderen Worten, man erkennt ihnen offiziell so ziemlich sämtliche Verantwortung sowohl über sich selbst, wie auch über Andere zu - volle Staatsbürgerverantwortung und -verantwortlichkeit inklusive. Mit welcher Begründung bitteschön kann man ihnen jetzt noch irgendetwas befristet verbieten, wenn man sich dazu auf "fehlende Reife" oder ähnliches beruft? Das ist eine Inkonsistenz in der Größe von Alaska. Vielleicht waren die Verantwortlichen gerade besoffen?


Dem schließe ich mich an.
(Obwohl... Wer schießen darf, der darf auch Saufen? Das sei dahingestellt.)
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Thranduil

Gefährte

Re: Oh show me the way to the next Whiskey bar - and don't ask why! [Re: Pyr]

Pyr schrieb:

P.P.S.:
In Bezug auf:
Oft kann man seine Misantropie, seine Depressionen durch den Hass der Minderbemittelten, seinen Frust über die graue, dumme Masse nur noch durch Alkohol und andere Drogen ertränken. Viele der oben genannten haben genau diese Symptome aufgewiesen.



Ob solchen Elite-Denkens werde ich mir wohl nun flüssigen Trost suchen.


...ich habe da weder dich, noch mich mit gemeint.
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Pyr

Gefährte

Re: Oh show me the way to the next Whiskey bar - and don't ask why! [Re: Thranduil]

Das tut auch überhaupt nichts zur Sache.

TarVanimelde schrieb:
Warum suchst du überhaupt nach Pro- und Kontra-Argumenten für den Konsum von Alkohol, von mir aus auch von Drogen generell?



Gute Frage!

Geändert durch Pyr (19.08.2008 21:54)

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