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CultCatModerator

Die Listenreiche

Re: TaBa - Reloaded ~ 03.12.~ (02.06) -Minas Tirith [Re: andrusak24]

"Das geht mir nicht anders", erwiderte Nathan mit einem Lächeln und schloß die Augen.
"Ich muss mir immer wieder klar machen, wie kurz wir eigentlich erst zusammen sind. Es ist so vertraut... so normal... so richtig."
Er küsste Kate auf die Haare und beugte sich dann leicht zurück, um sie ansehen zu können und schließlich zärtlich auf den Mund zu küssen.
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catrail

All Out

Re: Taba: ~ nördl. v. M. T., 4./5.12. (3./4.6.) [Re: Shay]

Firas schien vorsichtiger zu werden und Caolán folgte dem anderen einfach, ohne auch nur einen einzigen Kommentar abzugeben zu dem Weg, der eingeschlagen wurde. Jetzt, wo sie vielleicht eine Spur hatten und ihrem Ziel näher kamen, war es wahrscheinlich ganz klug, nicht mehr ganz so offen und unbedarft dahin zu reiten. Ein bißchen übertrieben fand es Caolán trotzdem, aber er sagte weiterhin keinen Mucks, auch als sie zu dem abgelegenen Wäldchen ritten. Sie versorgten die Pferde und machten ein Feuer, aber die Stimmung war fast ebenso frostig, wie zu Beginn ihrer Bekanntschaft. Mit dem Unterschied, daß Caolán, während er nach dem Essen schweigend rauchte, fast ein- oder zweimal ansetzte, irgendetwas zu sagen, um die Lage wieder etwas zu entspannen. Weil es ihn störte. Weil es zwischendurch anders gewesen war, und weil ihm das eigentlich besser gefallen hatte, völlig unabhängig davon, ob Firas ein unkultivierter und eingebildeter Wilder war oder nicht. Trotzdem wickelte er sich irgendwann in seine Decke, ohne daß er den ganzen Abend auch nur einen Ton von sich gegeben hatte...
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Shay

Mondfalke

Re: Taba: ~ nördl. v. M. Tirith, 5.12. (4.6.) [Re: catrail]

Gegen Morgen wurde Firas durch ein Geräusch geweckt. Er lauschte, ob ihnen von irgendwo Gefahr drohte, aber es blieb im folgenden ruhig. Es war wohl nur ein Vogel gewesen. Er legte sich wieder bequehm hin, aber nun wollte der SChlaf nicht mehr kommen. Warum mußte Caolán nur genauso sein, wie all die anderen, denen er in den Jahren seines Exils begegnet war? War Caolán wirklich so wie alle anderen? Oder war sein unbedachter Satz doch kein Angriff gewesen? Der Streit war sinnlos gewesen. Es fiel Firas zielich schwer, sich zu erinnern, womit das alles überhaupt angefangen hatte. Ja richtig, die Kannelüren.
Über ihm wurde der Himmel langsam heller. Firas erhob sich und entfachte das Feuer wieder um einen heißen Tee zu bringen. Bis er fertig war, war auch Caolán aufgestanden. Firas reichte ihm einen Becher mit dem dampfenden Gebräu und sagte so normal wie möglich: "Ich denke, wir sollten versuchen, mehr ins Gebirge zu kommen. Einen halbe Tagesritt von hier gibt es einen Taleinschnitt der in die richtige Richtung geht. Bis dahim müssten wir eben parallel zur Hauptstraße reiten. Was meinst du?"
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AnnikiCo-Moderator

Waldgeist

TaBa - Reloaded ~ 03.12.~ (02.06) -Minas Tirith [Re: CultCat]

Noch eine ganze Weile lief Leary im Palast herum. Sie wollte noch nicht zurück in ihr Zimmer, dort war sie allein und kalt war es auch. Sie würde dort bestimmt auch mehr grübeln als alles andere und das war das letzte was sie jetzt wollte.
Irgendwann führte sie ihr Weg in die Küche, gekocht wurde nicht mehr, doch prasselte ein warmes Feuer im Ofen und ein paar der Angestellten saßen herum und unterhielten sich und lachten. Zuerst konnten sie sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Gast hier bei ihnen in der Küche saß, doch schon bald darauf war das vergessen. Leary hörte sisch Geschichten vom Hofe an und erzählte selber welche. Ganz oft auch eine über die Menschen mit denen sie reiste und man stimmte ihr zu. Die waren schon merkwürdig...
Es war schon ziemlichspät, als sie sich entschloss nun doch in ihr Zimmer zu gehen. Sie hatte nicht einmal grübeln müssen während der Zeit bei den Leuten und sich einfach nur befreit gefühlt, wie schon eine ganze Weile nicht mehr.
Doch in ihrem Zimmer war es so, wie sie voraus gesagt hatte. Leer und kalt - sie zündete die Kerze auf dem Nachttischen an und kuschelte sich dann in ihre Decke hinein. Noch bevor sie einschlief dachte sie an Aiyâril und Tristan, sie würden jetzt bestimmt auch schlafen und wenn sie Glück hatten, dann sogar in einem Bett...
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Daisy

Gefährte

Re: Taba: ~ nördl. v. M. T., 4./5.12. (3./4.6.) [Re: catrail]

Tristan war irgendwann gegen morgen eingeschlafen, allerdings nicht, weil er wollte, sondern weil er seine Augen ohne Kaffee irgendwann nicht mehr offenhalten konnte. Als er erwachte, war es schon hell und er hörte die Geräusche von Karren und Hufen auf der Straße nicht weit von sich. Fuego stand noch an den Ast gebunden da und schien selbst noch zu schlafen, allerdings sprachen seine aufmerksamen Ohren Bände und als Tristan sich aufsetzte drehte er ihm den Kopf zu. "Morgen" brummte er und rieb sich den schmerzenden Kopf "Irgendwie siehst du besser aus, als ich..." er verzog das Gesicht, als er aufstand und verzog es noch mehr, als er zu dem Pferd humpelte "Naja... das war ja nie anders" unter der Mähne strich er den Hals des Hengstes entlang und humpelte dann zu seinen Sachen, aus denen er einen Striegel holte und die nötigsten Stellen einmal kurz überbürstete. Seinem Bein ging es nicht wirklich besser, er hatte am Abend keine neue Salbe darauf gestrichen und als er es jetzt nachholte, brauchte es eine Weile ehe es wirkte. Er sattelte sein Pferd, belud es und verstaute seine Sachen, wonach er bereits zu schwitzen begann. Es war schon fast warm und diese kleine Aufgabe war im Augenblick nachgrade anstrengend für ihn. Er band das Pferd los, trenste es auf und führte es von dem Busch weg auf die Straße zu. Für einen Moment ließ er die Zügel los, wollte sich grade an den langen Weg des Aufsteigens machen, als er von der Straße einen höllischen Lärm hörte. Er zuckte zusammen und sah zur Straße, direkt zu einem Händler, der fluchend vor einem umgefallenen Ochsenkarren stand. Fast im selben Augenblick sah er wieder zur Seite, zu seinem Pferd, das sich noch mehr erschreckt hatte, als er selbst und sich mit wenigen Galoppsprüngen an die fünfzig Meter von ihm entfernt hatte. "Scheiße..." knurrte er vor sich hin und sah zu Fuego, der sich seinerseits zu ihm umblickte, als frage er sich, weshalb er nicht mit ihm geflohen war "Weil ich dein Chef bin, du Trottel...aber das scheint nicht ganz geklärt..." murrte er weiter und humpelte ein paar Schritte auf ihn zu "Komm her, Kleiner... komm" flötete er ihm entgegen und hoffte auf ein Wunder, aber Fuego sah mit großen Augen zu dem Ochsenkarren und Tristan war fest davon überzeugt, daß er die Hufe verschränkte und den Kopf schüttelte "Jetzt komm schon, du Pfeife, bis ich bei dir bin ist Weihnachten.... Komm... Fuego... Komm her..."
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catrail

All Out

Re: Taba: ~ nördl. v. M. Tirith, 5.12. (4.6.) [Re: Shay]

Ohne sich seine Überraschung anmerken zu lassen, aber nicht ohne sich zu bedanken, nahm Caolán den Teebecher, den Firas ihm reichte. Er nickte, ebenso normal wie nur möglich. "Ja, zwischen der Straße und dem Gebirge, dort werden wir wirklich kaum jemanden treffen." Vielleicht gab es ein paar einsame Höfe und Dörfer, aber an sich: wer unterwegs war, benutzte die Straße und ritt nicht querfeldein nebenher. Nach dem Essen brachen sie auf und verließen die geschützte Lichtung. Schon waren sie im Begriff, sich nach Südwesten zu wenden, weiter von der Straße weg und näher zu den bergen, als plötzlich ein lautes Durcheinander auf der Straße hinter ihnen sie noch einmal anhalten und sich umsehen ließ. Ein Wagen war umstürzt, ein Bäuerlein lamentierte lauthals, die Ochsen brüllten ebenfalls und außerdem lief noch ein loses Pferd durch die Gegend: gesattelt und bepackt, aber ohne Reiter.
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Shay

Mondfalke

Re: Taba: ~ nördl. v. M. Tirith, 5.12. (4.6.) [Re: catrail]

Das fremde Pferd war von der ganzen Aufregung sichtlich durcheinander. Firas sah sich kurz zu Caolán um, aber der hatte ihr Packpferd am Zügel und Karbû schien von der Nervosität des anderen Pferdes selbst auf die Entfernung angesteckt zu werden. Mit einem kurzen Fluch gab Firsa Iruvi die Sporen und preschte vor zu Straße. Noch hatte das Pferd ihn nicht bemerkt. Als er näher kam, ließ er Iruvi in Schritt fallen. Langsam ritt er nun auf das verängstigte Tier zu, leise Worte der Beruhigung in seiner Muttersprache sprechend. Das Pferd drehte ihm nun den Kopf zu. Nervös spielten seine Ohren. Nun war er fast heran. Er streckte die Hand aus, wollte nach dem Halfter greifen, doch in dem Moment stürzte der Wagen hinter ihnen krachend zusammen. Das Pferd brach nun endgültig aus. Kurz drehte es den Kopf zurück zur Straße, aber dort schrien noch immer die Ochsen. Im gestreckten Galopp versuchte es dann entlang der Straße zu kommen. Firas mußte Iruvi kaum ein Zeichen geben. Fast von alleine änderte sie die Richtung, um dem verängstigten Tier den Weg abzuschneiden.
Der Hengst war schnell, aber Iruvi war für diese Art der Jagd trainiert, schnell holte sie auf. Kopf an Kopf rannten die Tiere nun nebeneinander her. Firas lehnte sich aus dem Sattel, streckte dern Arm so weit es ging, aber noch konnte er das Halfter nicht erreichen. "Lauf, Iruvi, schnell" rief er seiner kleinen Stute zu und tatsächlich gab sie noch einmal alles was in ihr steckt. Endlich schlossen sich seine Finger um die ledernen Zügel. Kurz darauf war es ihm gelungen, beide Tiere zum Stehen zu bringen. Sie waren schweißnass, deshalb ließ er sie langsam zu der Gruppe an der Straße zurückgehen.
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Daisy

Gefährte

Re: Taba: ~ nördl. v. M. Tirith, 5.12. (4.6.) [Re: Shay]

Tristan sah etwas verwirrt zu dem seltsamen Reiter, der sich seinem Pferd näherte und wollte ihm grade schon in Gedanken dankbar sein, als Fuego doch wieder lospreschte... und der Depp hinterher. Mit einem ziemlich entgeisterten Gesichtsausdruck sah er den dreien nach und fragte sich, was der da anstellte, als er sein Pferd hinter einem Hügel verschwinden sah und es Ewigkeiten nicht mehr auftauchte. Erst, als er das kleine Pony neben seinem, verhältnismäßig großen, wieder sah, entspannte er sich etwas, doch veränderte sich sein Gesicht kaum.
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andrusak24

Gefährte

Re: TaBa - Reloaded ~ 03.12.~ (02.06) -Minas Tirith [Re: CultCat]

Noch einmal glitten Kates Gedanken zu Tristan, Aiyâril und auch zu Leah. Vorhin war ihr wieder bewußt geworden, wie schwer dies alles hier für sie war und wie sehr es sie beschäftigte. Kate hoffte nur, dass Leah nicht immer alles mit sich selbst ausmachte, sondern dass sie mit ihr oder mit irgendjemanden anderes darüber sprach. Aber es war leicht vorzustellen, wie schwer ihr dies sicherlich fiel. Kate würde immer für sie da sein und das wußte Leah. So viele Dinge hatten sie in den vielen Jahren ihrer Freundschaft schon zusammen erlebt. Noch heute zog sich Kate der Magen zusammen, wenn sie an ihre Zeit in diesem Satansorden dachte. Leah hatte monatelang keine Chance gehabt, vernünftig mit ihr zu reden. Kate hatte sich zurückgezogen und lebte in ihrer eigenen Welt.
Später hatten sie lange darüber geredet und sich geschworen, dass es soweit nie wieder kommen würde. Leah trug ihr nichts nach, aber die Schuldgefühle überkamen Kate doch ab und zu.
Zärtlich erwiederte Kate Nathans Kuss und als seine Lippen leidenschaftlicher wurden und seine Hände langsam über ihren Rücken streichelten, schob Kate ihre Gedanken vollkommen beiseite und gab sich ganz ihrer erwachenden Lust hin.
Für sie beide existierte in diesem Moment keine Welt außerhalb dieses Zimmers mehr. Es gab nur noch sie, ihre Liebe, ihre Lust und Leidenschaft.
Mit einem zärtlichen Lächeln hob er sie irgendwann hoch und trug Kate zum Bett hinüber.
Noch einmal sahen sie sich tief in die Augen und das Wissen und die Vorfreude auf eine weitere wunderbare Nacht liess sie beide lächeln und ihre Lippen fanden sich erneut zu einem leidenschaftlichen Kuss.
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catrail

All Out

Re: Taba: ~ nördl. v. M. Tirith, 5.12. (4.6.) [Re: Daisy]

Im ersten Moment hatte Caolán überlegt, ob es klug war, sich da einzumischen, wieder so ein Vorfall, an den sich irgendjemand irgendwann erinnern konnte, aber ein Pferd mit Sattel und Gepäck, sowas ließ man nicht einfach laufen. Ihr Packpferd stand wie immer geduldig und schläfrig fast, aber der Graue schaute mit gespitzten Ohren und unruhig tänzelnd der wilden Jagd hinterher, bis sie erst mal hinter einem Hügel verschwunden war. Caolán wandte seine Aufmerksamkeit vorerst wieder dem Geschehen auf der Straße zu, während er langsam ein Stück näher heranritt. Tatsächlich schien es zu dem Pferd auch noch einen Reiter zu geben, leider. Zumindest hielt er den Mann dafür, der ziemlich verloren etwas abseits der Straße stand und ebenfalls in die Richtung starrte, in der das Pferd verschwunden war. Dann sah er, wie Firas, das Tier am Zügel, wieder zurückkam.
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