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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Harleen]

Aradia war es unheimlich, als der Elb sie so plötzlich am Kinn fasste, und dazu zwang, ihn anzusehen. Glaubte er, sie einfach so, nach seinem Belieben anfassen zu können? Doch sie wehrte sich nicht, weil siwe zu überrascht war, und weil zu fasziniert war von den Augen, die sie anstarrten. Selten hatte sie einen Elben gesehen, der solche Augen hatte. Wer auch immer er war, er gehörte nicht zu den Dunkelelben, und auch nicht zu jenen, die in diesen Landen geboren worden waren. Er war älter. Er war anders.
Erst als er seine Frage stellte, trat Aradia einen Schritt zurück. Einen Augenblick lang blickte sie zu Boden, nur sehr kurz, und schaute ihm dann einmal mehr in die Augen, ihr Körper gespannt, aber auch von einem gewissen Stolz geprägt. "Ich bin eine Frau, geboren irgendwo, von irgendwem, vor langer Zeit. Wenn es jemanden gibt, den ich meinen Vater nennen möchte, so ist es Pallando, wenngleich wir nicht blutsverwandt sind." Nun war sie gespannt, was er mit dieser Information anzufangen wusste.



"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

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Harleen

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Legolas]

Harleen merkte auf. Pallando also. Wer sonst sollte auch eine so seltsame Kreatur bei sich aufnehmen. Die Stärke der Frau ließ ihn lächeln. Selten hatte es einen Menschen gegeben, der vor seinem Blick nicht zurückschreckte. Selbst vielen Elben war es unangenehm ihm in die Augen sehen zu müssen. Aber die Frau vor ihm besaß etwas, was kein Elb und erst recht kein Mensch je besessen hatte. "Du bist so wenig eine Frau, wie ich einer der Avari oder Nandor bin. Aber ich sehe, daß es auch für dich ein Geheimnis ist."

Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte Harleen eine Bewegung. Die Gestalt war zu klobig und breit um ein Elb sein zu können. Harleen wandte den Kopf in die Richtung des Mannes und straffte sich. Ein grobschlächtiger Kerl mit der aggressiven Haltung und Austrahlung eines Söldners betrat die Halle. Selbst der zerschrammte Brustpanzer und das weit geschnittene Hemd des Mannes konnten den stählernen Körper darunter nicht verbergen. Harleen hatte genug Männer dieses Schlages getroffen um festzustellen, daß er sie verachtete. Männer die sich von den Abfällen des Krieges ernährten und jedem Befehl folgten solange der Geldbeutel dahinter gut gefüllt war. Dieser hier starrte ihn mit Hasserfüllten Augen an und jede Pore seines Körpers schien mühsam im Zaum gehaltenen Zorn zu vertröhmen. welcher nun sein Ziel gefunden hatte. Harleen. "Lass sie in Ruhe, Elb. Es sieht nicht so aus, als wäre sie an einer Unterhaltung mit dir interessiert.", schnarrte der Söldner ihm mit einer Stimme entgegen, die mehr nach einem Reibeisen klang.

Harleen lächelte überlegen. Die Dummheit dieses Mannes entsprach ganz dem, was er erwartet hatte und es war nicht schwer zu verstehen, daß der Barbar sich dazu berufen fühlte die Frau zu schützen. Immer noch lächelnd wandte er sich wieder an die Frau. "Du solltest deinen Hund zurückpfeifen, Frau. Ich bin Harleen, der Kommandant der Schildwache und ich würde mich nur ungern gezwungen sehen mich näher mit ihm zu befassen."
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Harleen]

Mit zwei Schritten Abstand lief Nethadan hinter dem Boten her, der ihm Bescheid gegeben hatte, dass er und seine Gefährten irgendwo im Palast erwartet wurden. Wo genau wusste er nicht - nicht, weil der Bote es ihm nicht gesagt hatte, sondern weil er sich noch immer nicht hier auskonnte, auch wenn sie nun schon seit weit über einer Woche hier wohnten. Er hatte sich in den vergangenen Tagen auch schon vieles angeschaut, jedoch hatte er sich auch viele male verlaufen. Er selbst fand das nicht verwunderlich, war er doch von der Schlönheit der Stadt und all den ungewöhnlichen und zauberhaften Dingen, die sie beherbergte, so fasziniert, dass es ihm eben einfach schwer viel, auf so profane Dinge wie den richtigen Weg zu achten. Und er hatte ja fetgestellt, dass immer jemand da war, der ihm sagen konnte, wohin er musste. So hatte er dann auch den einen oder anderen aus dem Volk der Elben kennen gelernt, und auch schon die eine oder andere interessante Geschichte gehört.
"Da sind wir", sagte der Bote schließlichb und blieb stehen. Er zeigte auf eine Tür, die nur angelehnt war. "Gar...Hannad", sagte er, und bedankte sich damit mit den wenigen Worten, die er schon in der Sprache der Elben gelernt hatte. Dann betrat er die Halle...


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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Harleen]

"Dann tut es nicht", antwortete Aradia ihm in der Sprache der Elben, und bedachte sowohl ihn als auch Taerion mit einem Lächeln. Sie konnte zwar nachvollziehen, dass er sie in Gefahr glaubte, jedoch beschloss sie, sich weder auf die Seite des einen, noch auf die des anderfen zu stellen, noch würde sie versuchen, die beiden einander anzunähern. Sinnvoll war das sowieso nicht, und die Erfolgsaussichten waren auch sehr gering. Vielleicht war es gar besser, die beiden machten das unter sich aus. "Taerion", begann sie in der Menschensprache und blickte erst zu dem Mann, dann zu dem Elb, "das ist Harleen, Kommandant der Schildwache. Harleen, das ist Taerion, ein Gefährte unserer Gruppe und der Mann, den ich liebe. Ich hoffe, wir können unser Gespräch irgendwann fortsetzen, Harleen. Sicher haben wir uns nicht das letzte mal gesehen. Taerion, man gab mir vorhin Bescheid, dass man uns in der kleinen Halle erwartet. Ich gehe schonmal vor." Mit diesen Worten wandte sie sich um und ging los. Sollten die Herren das doch unter sich klären, wenn sie denn unbedingt wollten.


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Lily Baggins

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Legolas]

Viola gewöhnte sich nur langsam an das Leben und Treiben in Mithlond. Zwar genoss sie es, wieder in einer Stadt zu sein und Leben um sich zu haben, doch der Unterschied zu einem Dorf der Hobbits und selbst einem der Menschen, war doch zu groß um sich wirklich wohl zu fühlen.
Nichtsdestotrotz war sie zufrieden. Mit dem spärlichen Geld, das sie noch hatte, hatte sie sich blauen Leinenstoff besorgt und war nun in jeder freien Minute bemüht, ein Hemd für sich zu zaubern. Auch wanderte sie häufig an den Ufern des Meeres in blickte in die unendlichen blauen Weiten, die sich vor ihr erstreckten. Das Wasser zog sie in seinen Bann, schien sie sowohl zu verzaubern und ihre Laune bis zum Überschwang zu steigern, als auch zu trösten und zu beruhigen. Sie war schon immer gern am Ufer eines Flusses gesessen und hatte die Beine in das kühle Nass baumeln lassen, doch nie hatte sie sich dem Wasser so verbunden gefühlt.
Sie wusste, dass es der Einfluss des Steines war, denn manchmal schien es ihr, als würde er an ihrer Brust pulsieren und ihren Geist mit jedem Schlag mit mit sich nehmen, während sie auf das dunkle Blau hinaus blickte, und nicht immer wusste sie, ob sie dieses Gefühl erlauben oder sich davor fürchten sollte.

Sie saß in ihrem Zimmer und war gerade dabei einen Ärmel an das soweit fertige Oberteil zu nähen, als es an ihrer Tür klopfte und einer der Elben ihr erklärte, dass sie und ihre Gefährten in der kleinen Halle erwartet wurden. Sofort ließ sie sich den Weg zeigen, bedankte sich in gebrochenem elbisch und trat ein. Nethadan war bereits dort und sie gesellte sich sofort zu ihm und fragte ihn, ob er wusste, weshalb sie hier waren.
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Iras

Wraith of wrath

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Lily Baggins]

Taerion blickte einen Moment lang grimmig zwischen Harleen und der sich entfernenden Aradia hin und her. Harleen war genau das, was er an den Elben am meisten hasste: Überheblich, Herablassend und blasiert. "Schildwache...", Taerion schnaubte abwigelnd, "uns jetzt soll ich wohl beeindruckt sein." Er lachte auf und folgte Aradia ohne ein weiteres Wort an den Kommandanten zu richten. Den scharfen Blick des Elben spürte er deutlich in seinem Rücken, als er den Saal verließ, aber er störte sich nicht daran. In den letzten Tagen hatte er sich daran gewöhnt und auch, wenn es nicht gerade dazu beitrug seine Stimmung zu verbessern, so war es doch nichts, was er nicht schon früher gekannt hatte.

Gemeinsam mit Aradia traf er in der kleinen Halle ein. Nethadan und Viola hatten sich bereits dort eingefunden und Taerion gesellte sich zu ihnen. "Na, fehlt dir immer noch der Sand unter den Füßen um dich im Palast zu orientieren oder findest du dein Zimmer mittlerweile alleine?, begrüßte er den Jugend neckend. Er mochte den Jungen und die kindliche unbefangenheit mit der er durchs Leben wanderte. Sie erinnerte Taerion an etwas, was er bereits früh hatte verlieren müssen um den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.
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3puenktchen

Vilvarin

09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: LurienLuca]

Baraghir

Nichts regte sich, selbst der Wind schien aufgehört haben, sich einen Weg zwischen den Bäumen zu suchen. Fassungslos saß Baraghir auf seinem Pferd und versuchte sich in diesem Blutbad zu orientieren. Baran schnaubte nervös wegen der toten Wölfe und des Blutgeruchs und Baraghir versuchte ihn zu beruhigen. Er ließ seinen Augen über den Lagerplatz von Nauralass schweifen. Zum Glück sah er nicht ihre Leiche, doch konnte sie dieser Zerstörung wirklich entkommen sein? Sie hatte sicherlich mutig gekämpft, wie er aus den sechs Kadavern erkennen konnte. Doch auch ihr eigener Wolf war gefallen, was Ciarán sehr mitnahm.
Baraghir beobachtete seinen Freund und doch konnte er die Worte, die dieser sagte nicht verstehen, so leise, fast gefährlich leise kamen sie über seine Lippen. Er sah Ciarán die Steine in die Hand nehmen, sah seinen Freund, wie er im Schnee grub. Er mußte etwas tun.
"Ciarán..." sanft legte er seinen Hand auf dessen Schulter "...Ciarán.... komm, laß uns nach Spuren von Nauralass suchen. Sie ist nicht...... hier dabei..."
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Iras]


Nethadan und Viola, sowie Aradia und Taerion waren bereits versammelt, als Caladan endlich die kleine Halle betrat.
Seine Augen wanderten flink ueber die Gestalten seiner Gefaehrten. Isha und ihr Begleiter waren noch nicht hier. Miriel lag krank im Bett und Ciaran war noch nicht zurueckgekehrt.
An den froehlichen Minen der Anwesenden erkannte Caladan, dass sie noch nichts von den Neuigkeiten erfahren hatten.
Sein ernster Blick streifte den Aradias, die ihm gerade zunickte. Und als er zu ihr trat, fragte er sie mit leiser Stimme:" Hat man euch noch nichts berichtet?"


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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Iras]

Nethadan setzte gerade dazu an, Viola zu antworten, als Taerion neben ihn trat und ihn fragte, ob er sein Zimmer mittlerweile alleine fände. "Ähm...also...", stotterte er, blickte flüchtig nach unten und hoffte, dass er gerade nicht rot wurde. Woher wusste der Mann das nur? Um ein wenig von seiner misslichen Lage abzulenken, beschloss er, erstmal Violas Frage zu beantworten. "Ich weiß nicht, warum wir hier sind. Mir ist nur gesagt worden, dass man uns hier erwartet. Warum, weiß ich nicht."


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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Mr_Greenleaf]

"Berichtet, wovon?", fragte Aradia, der nur Bescheid gegeben war, dass sie hierher kommen sollten, so wie es den anderen scheinbar auch ergangen war. Caladan indes schien mehr darüber zu wissen, warum sie hier waren. "Weißt du mehr über die Gründe unseres Herkommens?", fragte sie ihn, in der Hoffnung, dass er tatsächlich etwas mehr zu berichten wusste. Sie wusste gerne, was sie erwartete, anstatt herumzustehen und nicht zu wissen, was als nächstes passieren würde.


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