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Iras

Wraith of wrath

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Legolas]

Taerion fand es recht seltsam, daß keiner der Anwesenden wußte, warum sie in die Halle gerufen worden waren. "Vielleicht tröstet es euch ja ein weinig, wenn ich euch sage, daß Aradia und ich auch nicht wissen warum wir herkommen sollten." Taerion hatte noch nicht geendet, da betrat Caladan die Halle. Seit sie in Mithlond angekommen waren, hatte Taerion den Elb nur wenige male getroffen. Ein Umstand für den er nicht gerade undankbar war. In der Hoffnung, daß Elenath bald kommen werde und sie alle den eigentlichen Grund für das Treffen erfuhren, drehte Taerion sich wieder zu Viola und Nethadan.
"Wenn du Lust hast, kannst du mich später zum Exerzierplatz begleiten. Vielleicht helfen ein die Schwertübungen ja dabei diesen Elbenfirlefanz für ein paar Minuten aus deinem Kopf zu bekommen. Wer weiß, vielleicht findest du ja dann auf anhieb dein Zimmer." Verschmitzt lächelte er den Jungen an.
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Legolas]


Caladan blickte kurz auf Taerion, der seine Anwesenheit zwar wahrgenommen zu haben schien, sich aber sofort wieder einer heiteren Unterhaltung mit Nethadan und Viola widmete.
Aradia wuerde die Neuigkeit sowieso ernster nehmen, als alle anderen.

Caladan seufzte lautlos, wandte sich schnell zur Tuere, nur um zu sehen, dass noch immer nichts von Elenath zu sehen war.
"Nauralass ist hier," sagte er dann mit besorgter Stimme. "Ich sah, wie man sie unter Gewahrsam zum Palast brachte und sie sah nicht gut aus."
Ohne auf Aradias Reaktion zu warten fuegte er hinzu: "Ciaran wird darueber nicht erfreut sein."


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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond Palast [Re: Mr_Greenleaf]

"Nauralass...?" Aradia war erstaunt. Mit vielem hatte sie gerechnet, aber nicht mit Nauralass Rückkehr. Wenn es denn eine Rückkehr war. Dass sie unter Gewahrsam zum Palast gebracht worden war, schien ihr nicht dafür zu sprechen, dass sie freiwillig hier war. Warum auch hätte sie freiwillig zurückkehren soll, alleine, ohne Ciarán, der sie doch regelmäßig besuchen ging? So ganz verständlich erschien ihr diese Situation nicht, aber sie war sicher, man würde sie über die genaueren Geschehnisse aufklären. Waren sie nicht deswegen hier? "Weiß Miriel es schon?", fragte Aradia, denn wem würde die Anwesenheit der Elbe wichtiger sein als ihr, von Ciarán einmal abgesehen?


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

To you I entrust Ollie and Dave. Please love them both. Don't let either one of them change.
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Haldir

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Krankenlager [Re: Nìthiel]

Haldirs Blick wurde für einen langen Moment ausdruckslos. Dies spürend wandte er sein Augenmerk von Miriel ab und blickte in Richtung der Wand und dort zum Fenster. Was sollte er ihr antworten? Eben jene Frage stellte er sich nun auch seit ein paar Tagen. Yilwyna und wie ihm schien auch Caladan fanden immer einen Weg ihre Antworten nichts sagen zu lassen.
Haldir schwieg noch etwas länger, dann wanderte sein Blick erneut über seine Hände zurück zu Miriel. “Ich habe viel Zeit gesund zu werden Miriel. Ihr werdet vor dem Frühling nicht aufbrechen können und bis die ersten Knospen ihren Weg durch den Schnee finden werde ich so Ilúvatar es lenkt wieder genesen sein und an der Seite meiner Freunden“ an deiner Seite fügte er in Gedanken an “den Weg der Steine weiter begleiten können.“ ein zartes Lächeln umspielte nun die Mundwinkel des Elben. Es war seine Hoffnung die diese Worte formuliert hatte. Hoffnung und Glaube waren das was ihm geblieben war. Noch genau erinnerte er sich der leisen Worte Yilwynas die nicht für seine Ohren bestimmt gewesen war. Sie wussten nicht warum seine Selbstheilungskraft nicht ausreichte, nicht einmal was für ein Gift genau seinen Leidensweg beschrieb. Er schluckte bei der Erinnerung an jene sternenklare Nacht, als er Caladan leise hatte weinen hören, weil alles was sie wussten nur die Aussichtslosigkeit beschrieb. Caladan hatte ihn später gefragt warum er noch immer nicht nach Valinor aufbrechen wollte und er hatte ihm nicht antworten können. Jetzt aber wo er zumindest wieder, wenn auch schwach, auf eigenen Beinen stehen konnte und die ausgezerrte Miriel vor sich im Bett liegen sah, da wusste er ganz tief in sich den Grund. “Wir haben alle keine Wahl, nicht wahr? Wie kann ich Arda den Rücken kehren, wenn ich weis das der Weg der vor Euch liegt noch um ein vielfaches schwerer wird als der den wir bereits gemeinsam beschritten haben? Haldir versuchte seiner Stimme einen festeren Klang zu geben um mit ihr seine Zuversicht und seinen eisernen Willen auszudrücken. “Nein, mein Platz ist an Eurer Seite und diesen will und werde ich wieder einnehmen, gegen jede Widrigkeit.“
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LurienLuca

Tochter der Wälder

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: 3puenktchen]

Es dauerte unzählige Wimpernschläge bis Baraghirs Stimme zu Ciarán durchdrang. Als Ciarán seinen Blick von dem im Schnee eingesunkenen elbischen Artefakt zu Baraghir lenkte loderte in seinen Augen Angst und Wut gleichermaßen, dunkel vor Zorn darüber das er nicht an ihrer Seite gewesen. Wenn er in diesem Moment nur einen kurzen Atemzug lang nachgedacht hätte, dann wäre ihm Baraghirs Fürsorge aufgefallen. Doch Ciarán war von dem Geschehenen zu sehr entsetzt, besorgt und in seinem Innersten getroffen um Baragirs die Hand die er ihm kurz darauf entgegenstreckte anzunehmen. Er schnaubte, griff nach dem Schwert vor ihm im Schnee und erhob sich zu seiner vollen Größe. Das Licht der Sonne das durch die Baumkronen fiel traf nun Naurlass elbische Klinge und ließ sie in einem blutigen Rot aufleuchten.
Ciarán streckte die Klinge seiner Gefährtin zum Himmel empor und einem Schwur gleich verlas er die Inschrift. “Sen magol i dambeth dan i goth na helch” *
Ohne ein weiteres Wort drehte er sich dann um und lief auf Curón zu. Leise redete er auf den Hengst ein als er sich ihm näherte und erst als das edle Tier in zu sich heran gelassen hatte, konnte er erkennen das ihm außer einigen kleineren Kratzern nichts geschehen war. Er gestattet sich ein Stückweit Erleichterung, steckte die Klinge vor sich in den Schnee und umschlang mit seinen Armen Cúrons Hals. Von Schmerz überwältigt presste er sein Gesicht in das dunkle Fell. “Wir müssen sie finden Cúron. Wir müssen sie einfach lebend finden.“ Es schienen lange Moment zu vergehen, dann aber hörte er das Knirschen des Schnees unter Baraghirs Stiefeln. Langsam blickte der Elb auf und seinen Freund an. “Wir müssen sie finden“ wandte er sich nun auch mit rauer Stimme an den Mann an seiner Seite.






* Diese Klinge ist eine Antwort auf den Feind mit Eiseskälte
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3puenktchen

Vilvarin

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: LurienLuca]

Baraghir

"Das werden wir auch, Ciarán, das werden wir."
Unsägliche Sorge und Angst um Nauralass schien Ciarán förmlich zu zerfressen. Baraghir konnte es nachfühlen, wenngleich ihm so etwas zum Glück nie passiert war.
Doch etwas schien seinen Freund verändert zu haben. Er wirkte auf einmal so zu allem entschlossen, egal wie es um Leib und Seele aussah. Den Schwur den Ciarán mit Nauralass Schwert getan hat, bestärkte Baraghir in seiner Meinung und er schwor sich seinerseits selbst, dass er auf Ciarán aufpassen würde. Sein Freund war ihm zu wichtig, als dass er ihn einfach in irgendeine Gefahr hineinstürzen lassen wollte.
Doch vorerst galt die vordringliche Suche Nauralass. Er hoffte inständig, dass sie sich verstecken konnte, wenngleich er keine Ahnung hatte, wo und wie sie dass geschafft haben könnte, wenn so ein Rudel Wölfe hinter ihr her waren. Wo kamen sie her? Baraghir fand sie fast schon unnatürlich groß und selbst der tote Anblick ließ ihn schaudern. Sie waren durch und durch böse. Selbst der Wald kam ihm zu still vor. So als halte alles den Atem an von dem Kampf, der vor nicht allezuvielen Stunden hier statt gefunden hatte.

Mit viel Zureden gelang es ihm Baran an den Kadavern vorbeizulotsen und sie erkundeten den Lagerplatz gründlich. Viel Schnee war durch den Kampf aufgewühlt und es war nicht immer klar, auf welchem Platz Nauralass gekämpft hatte. Doch plötzlich merkte Ciarán auf.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: 3puenktchen]

Laios hielt inne und ließ sich auf ein Knie nieder. Seine Finger strichen kurz über die Spuren, die die Pferde hinterlassen hatten und er sah in die Richtung in die sie führten. Er fasste seinen Bogen fester und folgte den Spuren mit lautlosen Bewegungen die zwischen den Bäumen kaum zu sehen waren. Sie führten zum Lager, doch sie waren noch frisch, sehr frisch. Wer sollte dort etwas suchen, wo die Elbe doch fort war? War der Gruppe doch noch jemand gefolgt?

Vorsichtig näherte er sich dem Lagerplatz, doch seine Befürchtungen waren schnell zerschlagen. Niemand, der unbemerkt bleiben wollte, machte einen solchen Lärm beim Durchsuchen eines Kampfplatzes. Er war am Rand der Lichtung angekommen und blieb einen Moment reglos stehen, während er den Elb und den Menschen beobachtete. Er kannte sie vom Sehen her, das eine war einer der Neuankömmlinge und das andere war, wenn ihn nicht alles täuschte, Baraghir.
Der Elb hielt auf einmal inne und sah in seine Richtung. Da sich Laios keine Mühe gegeben hatte, sich zu verbergen, überraschte es ihn nicht, dass er bemerkt wurde. Er trat nach vorne und legte den Kopf leicht zur Seite.
"Wenn Ihr Eure Gefährtin sucht, die ist nicht mehr hier. Sie wurde in die Stadt gebracht und ist dort in Verwahrung."
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond Palast, früher Nachmittag [Re: Legolas]

Als Elenath in die Halle trat, drehten sich ihr erwartungsvolle, abwartende und misstrauische Gesichter zu. Sie beschloss, direkt zum Thema zu kommen. Nachdem sie ihre Gäste mit einem freundlichen Nicken begrüßt hatte, sagte sie: "Danke, dass Ihr gekommen seid. Ich will keine langen Worte machen, deshalb sage ich es kurz und prägnant. Es gab einen Angriff auf eure Gefährtin, Nauralass. Ein Wolfsrudel fiel sie an und hat sie schwer verletzt. Sie ist in unserem Gewahrsam und wird von unseren Heilern versorgt. Keine Sorge, sie wird es überleben", fügte sie mit einer beruhigenden Geste hinzu. Dann wurde ihr Gesichtsausdruck sehr ernst. "Wir wussten seit eurem Eintritt in unser Hoheitsgebiet, dass sie bei euch ist. Nachdem sie sich von der Stadt fernhielt, habe ich sie hier geduldet. Doch mit der neuen Situation sind wir in einer schwierigen Lage. Nauralass ist eine geächtete Mörderin und ihre Gegenwart hier ist ein schweres Vergehen gegen ihre Strafe."
Elenath hob den Kopf und sah ihren Gästen einzeln ins Auge um die Unabänderlichkeit ihrer Worte zu unterstreichen. "Sie steht deshalb unter Arrest. Bis Círdan hier ist und das weitere Vorgehen entschieden wird, wird sich das auch nicht ändern. Sie wird keinen Besuch empfangen und keine Nachrichten empfangen oder senden."

Sie sah Caladan direkt an. "Da Euer Freund Ciarán nicht aufzufinden war, weiß er die Nachricht noch nicht. Unsere Späher berichten, dass er Nauralass sehr nahe stand. Ich vertraue darauf, dass Ihr als sein Freund ihm die Nachricht mit allen Implikationen überbringt."
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Krankenlager [Re: Haldir]

"Oh, Haldir", sagte Miriel leise und streichelte seine Hand. Eine Stimme in ihrem Inneren sagte ihr, dass er vieles seiner Kraft vorspielte. Und niemand wusste, ob der Winter lang genug sein würde, um ihn wirklich wieder gesunden zu lassen. "Ich hoffe wirklich sehr, dass du wieder mit uns reisen wirst. Wirklich." Auf einmal fühlte sie sich sehr müde und sie legte den Kopf erschöpft zurück in die Kissen. Ihre Augenlider flatterten und schlossen sich und eine lange Zeit sprach niemand. Ihre Wimpern hoben sich dunkel von ihrer blassen Haut ab und eine Locke ringelte sich ihre Wange entlang.
Kurz bevor sie einschlief, schlug sie die Augen noch einmal auf und sah Haldir überraschend klar an. "Sage mir, gûr-nîn, liebst du Caladan?"
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Palast, früher Nachmittag [Re: Nìthiel]


Caladan schwieg.
Die Entschlossenheit hinter Elenaths Worten liessen keinen Zweifel offen, dass sie vielleicht ihre Meinung aendern wuerde. Ihnen allen war klar, dass Nauralass Rueckkehr bedeutete, dass sie unter Arrest stehen wuerde. Aber dass es ihnen nicht erlaubt sein wuerde ihr eine Nachricht zu senden oder sie gar zu sehen, erboste Caladan mehr, als es ihm lieb war.
Er hatte sie gesehen. Er hatte gesehen in welchem Zustand sie war und obwohl sich die Heiler um sie kuemmerten wurde sie gefangengehalten, als ob ihre Verbannung erst gestern war.

Ciaran wird darueber ganz und gar nicht erfreut sein.

Dann trat er vor. Seine Mine war ernst und obwohl er innerlich aufgewuehlt war und zornig ueber Elenaths Entscheidung, blieb er ruhig. Er wusste, dass er fuer den Moment nichts daran aendern konnte.
"Wir werden Ciaran die Nachricht uebermitteln."



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