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3puenktchen

Vilvarin

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: LurienLuca]

Baraghir

Endlich war Baraghir fertig und betrachtete die beiden Pferde. Deren Atem ging nun endlich wieder gleichmäßig und sie zeigten keinerlei schwitzige Stellen, die es noch abzureiben galt. Zufrieden hingen beide Tiere mit ihren Köpfen über dem Futtertrog und genossen offensichtlich die zusätzliche Ration Hafer für den schnellen Ritt.
Baraghir hängte sich seinen warmen Mantel wieder um und verließ den Stall und ging geradewegs ins Gasthaus.
Antari war ihm nur einen kurzen Blick zu und stellte ihm wortlos einen großen Krug Bier hin.
Doch nach dem dritten Krug setzte sie sich doch zu ihm. "Was ist los" schaute sie ihn fragend an.
Baraghir schüttelte kurz den Kopf und setzte den Krug erneut an seine Lippen. Nach dem großen Schluck blickte er an Antari wie abwesend vorbei und murmelte: "Soviel Blut, es kann fast nicht sein, dass sie das überlebt hat." Er wandte sich zu ihr um ".............Antari, sein Schmerz und seine Wut, verstehst Du...." verloren sich seine Worte wieder im Nichts. Antari verstand natürlich nichts von dem was er sagte. Sie tätschelte ihm seinen Arm und sagte "Das wird wieder, Du wirst schon sehen" und ließ ihn wieder allein am Tisch sitzen.
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: LurienLuca]

Als Caladan nur wenig spaeter einen der langen Gaenge betrat, die zu seinem Zimmer fuehrten, kam ihm ein dunkelhaariger Elb entgegen, der ausser sich zu sein schien.
Erst als er schon beinahe an ihm vorbei war, zog Caladan ihn am Aermel und hiess ihn innehalten. "Ciaran," sagte er und suchte den Blick in dessen eisig blauen Augen, die vor Zorn und Sorge spruehten. Es dauerte einen Moment, bis Ciaran ihn in seiner Befangenheit erkannte, doch dann wandelte sich sein Blick und gab Besorgnis und Bitterkeit frei.
Caladan brauchte Ciaran nicht zu erklaeren, was geschehen war - anscheinend hatte ihn schon jemand unterrichtet - also sprach Caladan nur: "Elenath hat uns erklaert was vorgefallen ist. Ich vermute, es geht ihr gut, doch um Genaueres zu erfahren muessen wir uns an Elenath selbst wenden. Vorerst ist sie in den Haenden der Heiler. Und Ciaran - ", fuegte der Elb schliesslich hinzu, als der Elb schon beinahe an ihm vorbei zu Elenath eilen wollte: "Nauralass darf weder Nachrichten noch Besucher empfangen."
Betreten senkte Caladan den Kopf und wartete auf Ciarans bebenden Zorn.
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: Mr_Greenleaf]


Die eiserne Kaelte der Ketten drang durch und durch und betaeubte ihren Koerper. Sie spuerte weder ihre Arme noch ihre Beine, so fest hielten die Eisen ihre Gelenke gefangen und machten sie unfaehig, sich auch nur ein Stueck weit zu bewegen.
Nach einer Ewigkeit wie es schien, gelang es ihr die Augen aufzuschlagen. Ganz leise drang die Realitaet wieder an ihr Bewusstsein, nahm Farben und Formen an und irgendwann bemerkte sie auch, dass es keine eisernen Ketten waren, die ihre Glieder gefesselt hielten, sondern nur ihr eigener schwacher Koerper, der zu keiner Bewegung faehig war.
Ihre offenen Lippen brannten wie Feuer, doch auch als endlich ein fremdes Gesicht ueber ihr erschien, fand sie sich nicht in der Lage, ihre Bitte nach einem Schluck Wasser an die Elbe zu richten, die auf sie herabblickte.
"Versucht zu schlafen, solange ihr noch koennt. Die Mittel werden bald ihre Wirkung verlieren.", hoerte Nauralass als kaeme es von weit her und schon kurz darauf flackerten ihre Lider und ihr Geist und ihr Koerper sanken zurueck in einen tiefen traumlosen Schlaf.


Als Nauralass viele Stunden spaeter erwachte, brannte in ihr bereits ein stilles Feuer. Ihre glasigen Augen blickten unverwandt durch das dunkle Zimmer. Draussen war es bereits Nacht - oder war es schon fast Morgen? - und nur ein paar Kerzen neben dem Bett in dem sie lag, erhellten den kleinen Raum.
Die Kaelte in ihrem Koerper war nun gluehender Hitze gewichen und mit der Waerme kam das Gefuehl zurueck in ihre Glieder - und der Schmerz.
Was sie bis zu diesem Augenblick noch nicht gespuert hatte, war das Ausmass der Spuren, die der Angriff der Woelfe und die winterliche Kaelte an ihr hinterlassen hatten. Jetzt durchzog sie ein durchdringender Stich bei jedem tiefem Atemzug. Ein Blick zur Seite verriet ihr, dass ihre Schulter und ihre Hand dick einbandagiert war und hoellisch brannten. Sie konnte das Blut pochen spueren, das dort durch ihre Adern floss und sich langsam in den weissen Binden verteilte.
Mehr als eine Stunde lang wagte sie sich nicht zu bewegen, sondern lag still und gab sich dem Schmerz hin, der durch ihren Koerper rauschte.

Irgendwann ging die Tuere auf und sie nahm einen Elben war, der vorsichtig einen der Kerzenstaender nahm und an ihr Bett trat.
Blinzelnd blickte Nauralass in das Licht und auf die schattenhafte Gestalt.

"Wo ist Ciaran", kam es - kaum mehr als ein heisernes Fluestern - von ihren sproeden Lippen.
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LurienLuca

Tochter der Wälder

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: Mr_Greenleaf]

Ciarán zitterte unter Caladans Berührung als er die Worte seines Freundes vernahm. Wie konnte er vermuten, dass es Nauralass gut ging bloß weil sie in den Händen der Heiler von Mithlond war? Er hatte das Schlachtfeld nicht gesehen, nicht das Blut und die Kreaturen denen sie sich hatte stellen müssen. Doch diese Äußerung seines Freundes war es nicht einmal die ihn erneut erregte sondern die letzten Worte die Caladan an ihn gerichtet hatte. Was sollte das heiße, das Nauralass weder Besucher noch Nachrichten empfangen durfte? Sicherlich war seiner Liebsten nicht einmal danach Besuch zu empfangen, von daher konnte ihm die Auflage die Elenath gemacht zu haben schien, egal sein sofern man ihn selber nicht daran hinderte zu ihr zu gehen. Ciarán drehte sich noch einmal so dass er Caladan in die Augen sehen konnte. “Ich habe weder vor ihr eine Nachricht zukommen zu lassen, noch bin ich Besucher der sich nach ihr erkundigen will. Ich bin ihr Gefährte! Und ich werde sie sehen, sie berühren und ihr zeigen dass ich jetzt wenigstens wieder für sie da bin, wenn ich das Unheil schon nicht verhindern konnte. Ich werde mir ein eigenes Urteil darüber machen wie es um ihre Gesundheit und ihren Lebenswillen steht. Koste es was es wolle!“
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: LurienLuca]

Caladan nickte nur stumm. Er konnte die Wut, die Sorge und die Erregheit in seinen Augen sehen und sie - sicherlich - auch verstehen. Haette man ihm damals ein Verbot auferlegt, nicht an Haldirs Seite sein zu koennen, nachdem sie in Mithlond angekommen waren, wer weiss, wie er reagiert haette.
Doch die Situation war anders. Haldir war kein Verbrecher und sie beide waren aus freien Stuecken hierher gekommen, um Hilfe und Schutz zu suchen, die man ihnen sowie ihren Gefaehrten, die ihnen gefolgt waren, bereitwillig geschenkt hatte.

"Sei vorsichtig mein Freund," sagte er dann und nahm langsam mit Bedacht seine Hand von Ciarans Arm. "Setze die Gastfreundschaft Mithlonds nicht leichtfertig aufs Spiel."
Damit trat er einen Schritt zurueck und lies den Elben ziehen und schon einen Augenblick spaeter war er hinter der naechsten Wegbiegung verschwunden - auf dem Weg zu Elenaths Verwaltungsraeumen.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Legolas]

Noch immer etwas verwirrt sah Miriel von Aradia zu Viola. "Nauralass..." Abrupt setzte sie sich auf und ignorierte die schwarzen Schleier, die prompt vor ihre Augen zogen. "Sie ist hier? Aber - haben sie sie festgenommen? Wo haben sie sie aufgegriffen?"
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Nìthiel]

Aradia fasste Miriel sanft an der Schulter. Sie sah, dass das abrupte Aufsetzen der jungen Frau nicht gut tat, wollte sie jedoch nicht dazu zwingen, sich wieder hinzulegen. Im Bett lag sie ja sowieso schon. "Sie ist von einem Rudel Wölfe angegriffen worden, ich vermute, irgendwo in den Wäldern. Sie wird von Heilern versorgt, wo genau, weiß ich nicht. Aber Elenath sagt, es geht ihr gut."


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

To you I entrust Ollie and Dave. Please love them both. Don't let either one of them change.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Legolas]

"Es geht ihr gut", wiederholte Miriel murmelnd und sank wieder zurück in die Kissen. Aber für wie lange? Nauralass war eine Mörderin, das würden auch die Elben Mithlonds nicht ignorieren. Mit heiserer, leiser Stimme fragte sie: "Was geschieht als nächstes? Wird sie in den Kerker geworfen? Oder gar..." Sie sprach es nicht aus, doch sie konnte in Aradias und Violas Augen lesen, dass diese ähnliche Gedanken bereits hatten.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond Stadt [Re: Mr_Greenleaf]

Anamel stellte den Kerzenhalter beiseite, nahm das Tuch hoch und tauchte es in die bereitstehende Schüssel mit Wasser. Vorsichtig benetzte sie die trockenen Lippen der Elbe und tupfte ihr das Gesicht ab.
"Er wird bei Euren Gefährten sein", sagte sie leise und machte sich an den Bandagen an Nauralass' Arm zu schaffen. Noch immer blutete sie ziemlich stark und es würde nicht lange dauern, bis sie die Verbände wechseln mussten.
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Nìthiel]

"Sie steht erst einmal unter Arrest. Was danach geschieht, soll Círdan entscheiden. Er wird nicht vor Ablauf der nächsten zwei Wochen erwartet", erklärte Aradia sorgenvoll. Dass es so lange dauern sollte, bis Círdan zurückkehrte, erweckte Unbehagen in ihr. Sie wollte wissen, was als nächstes geschah, und zwar möglichstz bald. Die Tatsache selbst, dass Nauralas hier war, beunruhigte sie indes weniger - vorerst war sie hier zumindest sicher. Nur, wie lange?


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

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