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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ VIII ~ Was sehen wir da denn...?

Gamina

Gefährte

Re: Land der Tempel ~ VIII ~ Was sehen wir da denn...? [Re: Centaurea]

„Ihr braucht nicht zu schwören, Leutnant“, erwiderte er und betrachtete sie noch einen Moment mit leichter Sorge, ehe er ihr ein aufmunterndes Lächeln schenkte. „Ich glaube euch, auch wenn mein Verstand noch eine geraume Weile brauchen wird, um sich mit der von euch gebrachten Kunde anzufreunden.“ Und er würde sich vor allem Dingen damit zurechtfinden müssen, dass die zwischen ihnen gesprochenen Worte niemals diese Mauern verlassen würden, wenn es dort draußen tatsächlich Menschen gab, die vermutlich nur darauf warteten, dass man den momentanen Aufenthaltsort dieser Gruppe erfuhr. „Ich rechne euch euer Vertrauen hoch an, ihr hättet mir viel von dem was ihr erzählt habt verschweigen, ja, mich sogar belügen können, ohne dass ich es vermutlich bemerkt hätte, aber ihr habt es nicht getan.“ Und auch wenn es letztlich möglich war, fiel es ihm schwer zu glauben, dass irgendjemand eine solch ungewöhnliche Geschichte mit solch aussagekräftigen Beglaubigungen wählte, um sich Einlass zu einem Kloster zu erbitten. „Ihr könnt bleiben, bis euer Leiter der Bibliothek von Skeltan und Sime die Aufzeichnungen gefunden haben und ich eure und die Verletzungen eurer Begleiter versorgt weiß.“ Und wie er Sime kannte, würde das Finden des Buches dauern, zumindest, wenn sie tatsächlich mit dem Leiter der Bibliothek von Skeltan zusammenarbeiten durfte. „Und ich werde mich um Vorräte für eure Weiterreise kümmern, obgleich ich euch nicht versprechen kann, dass es auf lange Zeit reichen wird.“ Er lächelte schmal, betrachtete sie noch kurz und deutete dann mit dem Kopf den Weg entlang der noch vor ihnen lag. „Erlaubt es eure Zeit mich noch ein Stück zu begleiten, oder wollt ihr mit der frohen Kunde zurück zu euren Begleitern? Ich nehme zumindest an, dass eure Gruppe nicht geschlossen hinter diesem Eintreffen stand.“
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Centaurea

Gefährte

Re: Land der Tempel ~ VIII ~ Was sehen wir da denn...? [Re: Gamina]

Er glaubte ihr? Alrun konnte es kaum glauben. Sie hätte es wahrscheinlich nicht getan. Eine so unglaubliche Geschichte hätte sie niemals jemandem abgekauft und wenn es ihr Vater gewesen wäre! Dann wieder... vielleicht war er gerade deswegen der Meinung, dass sie nicht log, weil ihre Geschichte so unwahrscheinlich war, dass man sie sich nicht ausdenken würde, wenn man sich Einlass erlügen wollte? Dennoch. Sie sprach hier immerhin von Sagengestalten, von Auserwählten, die zufällig in ihrer Gruppe sein sollten, vom Verstoßenen und dessen Anhängern und... dennoch glaubte er ihr. Alrun nahm sich vor, den Brief aus Achania bei Gelegenheit zu küssen. "Ich..." begann sie einen Dank, merkte dann aber, dass sie wohl zuerst seine Fragen beantworten sollte. "Ja", erwiderte sie also, denn natürlich würde es ihre Zeit zulassen, sich noch eine Weile mit ihm zu unterhalten. Ihre Gefährten vermissten sie sicher nicht und würden es wohl auch überleben, noch ein paar Minuten länger auf Nachricht von ihr zu warten. "Nein", fuhr sie fort, denn die frohe Kunde konnte sie ja auch später noch überbringen. "Nein..." Langsam wurde es aber wirr. "Wir hatten, nachdem wir von dem Verrat durch Acharn, dem Mitglied der Schattengilde, das sich bei uns eingeschlichen hatte, erfahren haben, beschlossen, uns von Dörfern, Städten und Garnisonen fernzuhalten. Aber dann kam der Angriff der Wyrsa, und unsere übereilte Flucht durch den Fluss, die einige Vorräte vernichtet hat. Und sicher war unser Schlaf nach der Konfrontation mit den Wyrsa nicht besonders ruhig. Oh", fiel ihr plötzlich ein, "ich hoffe, das Tor kann man verstärken. Selbstverständlich werden wir für die Wache sorgen, für alle Fälle. Auch wenn die Mauern hier hoch genug scheinen." Sie hielt in ihrem Redefluss inne, als ihr in den Sinn kam, dass sie davor etwas ganz anderes hatte sagen wollen. "Danke. Vielen Dank. Auch im Namen meiner Gefährten", sagte sie ernst.
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Nimiel

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Centaurea]

Das Kloster machte trotz seines erheblichen Alters einen gepflegten Eindruck und Daltor konnte es kaum erwarten, sich näher umzuschauen. Nachdem er einer Novizin sein Pferd anvertraut hatte, folgte er mit den anderen der jungen Frau. Sime hatte der Abt sie genannt. Daltor versuchte ihr Alter zu schätzen, doch er kam lediglich zu dem Schluß, daß sie sehr jung sein mußte. Obwohl ihre Worte einen anderen Schluß zuließen. Interessiert lauschte er ihren Ausführungen, während er einige Schritte hinter ihr ging und die Gebäude in Augenschein nahm. Langsam kamen die Erinnerungen wieder. Es war der fast 300 Jahre alte Reisebericht eines Wanderpredigers gewesen, in dem dieses Kloster beschrieben wurde. Er hatte genau wie sie Schutz gesucht und war letztendlich viele Jahre geblieben. Er beschrieb es als einen der spirituellsten Orte, die er je besucht hatte und meinte, hier auf dem Weg zur Erleuchtung einen großen Schritt getan zu haben. Als Sime sie aufforderte, Fragen zu stellen, schloß Daltor zu ihr auf. "Den Schätzungen des Predigers Nosra ist es über 1500 Jahre alt. Gut, er war kein Historiker, aber trotzdem denke ich, daß man seiner Schätzung durchaus Glauben schenken darf. Er schrieb auch über eine sehr kunstvoll gestaltete Kapelle, die es hier geben soll. Ist sie noch erhalten?"
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Sakura_chan

Kirschblüte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Nimiel]

Auch Sheena war von ihren Pferd gestiegen und folgte nun den anderen. Während sie sich umsah, hörte sie den Erzählungen von Sime und Daltor zu. 1500 Jahre. Das war sehr alt. Aber es schien ihr, als würde es zutreffen, denn die Bauweise dieses Klosters war dem, in dem sie gelebt hatte sehr ähnlich. Beide schienen noch vor dem Krieg erbaut worden zu sein, damals als sich die beiden Völker noch näher waren. Die Kleidung der Novizen und Priester hatte sich im Laufe der Zeit verändert, doch die Gebäude waren gleich geblieben.
Sime hatte von dem Heiligen Yarin gesprochen, hatte sie nicht auch schon einmal von ihm gehört? Irgendwann vor langer Zeit in Bruder Thomas einschläferndem Geschichtsunterricht in dem er Zahlen und Namen unentwegt aufgezählt hatte. Wahrscheinlich schon.
Das Kloster gefiel ihr, es erinnerte sie an zu Hause, auch wenn es dennoch anders war, konnte sie doch anhand der Kleidung nicht erkennen, ob sie es mit einem Novizen oder einem Priester zu tun hatte. "Seid Ihr schon lange in diesem Kloster?" richtete sie ihre Frage an Sime.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Nimiel]

Sime musterte den Mann interessiert, der neben sie getreten war. Er hatte braunes Haar, das nicht besonders gut gekämmt war, eine Strähne davon hing ihm in die Augen. Er war etwa eine Handbreit größer als sie, jedoch nicht so breit gebaut wie andere Männer der Gruppe, er sah wirklich nicht aus wie ein Kämpfer. Sime lächelte ihn erfreut über sein reges Interesse strahlend an, er wusste ja anscheinend einiges über diesen Ort! Sie wollte gerade zu einer langen Erklärung ansetzen, als die hübsche Frau neben sie trat, die so ganz ungewöhnliche Kleidung trug. Auch ihr schenkte Sime ein Lächeln und beschloss, ihre Frage zuerst zu beantworten, weil das wohl schneller gehen würde. "Elf Jahre", antwortete sie ihr. "Als meine Eltern im Krieg gefallen sind, floh ich aus dem Internat, in das sie mich gesteckt hatten, um aus mir eine Soldatin zu machen. Ich ging zum nächsten Tempel der Schöpferin, der Göttin, die meiner Meinung nach am wenigsten mit dem Krieg zu tun hatte, und bat um Hilfe. Die Priester dort halfen mir, hierher zu kommen, dafür bin ich ihnen zu ewigem Dank verpflichtet", erklärte sie lächelnd.

Dann machte sie sich daran, die Frage des Mannes zu beantworten: "Wir haben eine Abschrift seines Reiseberichtes hier", erzählte sie ihm. "Und ein paar theologische Betrachtungen", überlegte sie laut. "Aber es gibt auch einige andere Schätzungen, leider jedoch nichts Handfestes. Das älteste Schriftstück, das wir haben, ist der Dankesbrief eines Bürgermeisters an die damalige Äbtissin für die Hilfe des Klosters, ich glaube, der war 750 Jahre alt. Es gibt wohl aber in anderen Klöstern Briefe unseres Klosters, die teilweise älter sind, dazu ist über lange Zeit eine Bibliografie erstellt worden. Oh, die Kapelle", fiel ihr wieder ein. "Die steht in der Lichtung, zu der Yarin von der Göttin geführt wurde, etwa zwei Meilen von hier. Ein sehr schöner Ort, im Frühling wachsen inzwischen viele Buschwindröschen dort und wilde Kresse an dem Bach in der Nähe. Die Kapelle selbst ist wahrscheinlich nicht mehr so schön, wie sie einmal war. Hier und da hat sie Risse bekommen und bröckelt ein wenig." Sie grinste. "Aber die Fresken am Eingang und im Inneren sind noch immer gut erhalten, und auch wenn die Farben ein bisschen verblasst sein müssen, kann man doch verstehen, warum Nosra sie so mochte, auch viele Bauern der Umgebung kommen oft dorthin, um einen Segen zu erbitten, oder einfach Andacht zu finden. Es ist ein besonderer Ort und man fühlt sich der Schöpferin sehr nah. Woher kennt Ihr Nosra eigentlich?", musste sie dann doch entgegen aller guten Vorsätze fragen, immerhin kam es nicht alle Tage vor, dass ein Fremder hier vorbeikam, der kein Priester war und doch über so etwas Bescheid wusste. Sie nutzte ihre kleine Atempause, um sich wieder der schönen jungen Frau zuzuwenden: "Ein hübsches Gewand habt Ihr an", strahlte sie ihr entgegen.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Centaurea]

Von den ersten Eindrücken des Klosters überwältigt, fiel es Varoujan sichtlich schwer den Ausführungen der jungen Frau, welche sich ihnen als Sime vorgestellt hatte, zu folgen. Sein Blick folgte der inneren Mauen, an welcher grüne Sträucher emporwuchsen und welche dieselben, kleinen in Bündel zusammengefassten kleinen Früchte trugen, wie er sie bereits am Tor erblickt hatte, welches sie zu seiner nur Sekunden anhaltenden Enttäuschung viel zu rasch hinter sich gelassen hatten. Noch einige Momente musterte er die Sträucher, mit halbem Ohr weiterhin versucht den Worten der jungen Frau zu lauschen, bevor sein Blick, dem Wuchs eines Strauches folgend, an der Mauer hinauf ging und schließlich an einem dahinter befindlichen Bauwerk hängen blieb, das ihn unwillkürlich dazu bewegte in seinen Schritten vorübergehend innezuhalten. Obwohl er nur wenig davon sehen konnte, oder zumindest nicht genug, um das Bauwerk zu einem Ganzen zusammensetzen zu können, konnte er sich nicht daran erinnern jemals etwas so Beeindruckendes gesehen zu haben. Riesige Fenster schimmerten in dutzenden von Farben im Licht der Sonne, und schienen von Verzierungen umgeben, von denen er sich nicht ausmalen konnte, wie sie Halt an dem Mauerwerk gefunden haben konnten. Und wie es möglich war, Fenster in so unterschiedlichen Farben und - waren das etwa Muster im Glas? - erstrahlen zu lassen, war ihm noch weit weniger fassbar. Der Zakida schluckte leer, beeindruckt und sprachlos und riss seinen Blick dann von den Fenstern los, um seine Aufmerksamkeit etwas anderem zu widmen. Seinen Gefährten und der jungen Frau vielleicht, die zu seiner Verwunderung bereits in ein Gespräch vertieft schienen.
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Sakura_chan

Kirschblüte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Gamina]

Sheena nickte und lauschte weiter Simes Erzählungen. Elf Jahre, beinahe solange wie auch Sheena bereits dem Orden angehörte. Auch wenn ihr Beitritt nicht freiwillig gewesen war. Doch konnte sie Sime verstehe, bei Vorstellung in den Krieg zu müssen, hätte sie auch das Kloster vorgezogen.
Dieses Kloster schien wirklich etwas besonderes zu sein.
Als Sime auf ihr Kleid zu sprechen kam, sah sie einen Moment überrascht an sich herunter. Der Robe war die Reise und die Erlebnisse anzusehen, war sie doch schmutzig und mitgenommen. "Oh, danke sehr." erwiderte sie mit einem ehrlichen Lächeln. "Aber es doch nur eine einfache Robe und ich fürchte sie muß dringend einmal gewaschen werden."
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Sakura_chan]

Sich selbst einen Augenblick uneins, für welche Worte ihre knappen Antworten galten, entwich Aidan schließlich ein knappes, freundliches Lachen, während er den Leutnant mit leicht zusammengekniffenen Augen betrachtete. Doch bereits ihre nächsten Worte ließen ihn wieder ernst werden und abermals lauschte er aufmerksam und unmerklich beunruhigt ihren Worten, während er schweigend neben ihr herging und letztlich nickte. „ Ich denke, ich habe euch zu danken, Leutnant. Innerhalb dieser Mauern zieht vieles ungesehen und ungehört an einem vorüber, indes einem doch das Gefühl quält, dass dort draußen irgendetwas nicht stimmt. Nun weiß ich zumindest, dass es nicht eine seltsame Laune von mir war.“ Er lächelte schmal, blieb dann vor einem der Apfelbäume stehen und streckte sich leicht, um einen der Äste leicht zu sich hinab drücken zu können, bevor er einen auserkorenen roten Apfel von dem Ast abpflückte und dem Leutnant entgegenhielt. „Ihr tatet vermutlich gut an der Entscheidung Dörfer, Garnisonen und Städte zu meiden, auch wenn sie euch bestimmt nicht leicht gefallen ist. Mir fällt es schwer die Ausmaße der Dinge greifen zu können, in welchen ihr euch befindet, aber wenn man nach euren Leben trachtet, so lauert man euch vermutlich überall auf.“ Er lächelte abermals, dieses Mal jedoch freudlos und verstand noch immer nicht ganz, was das alles zu bedeuten hatte. Nicht nur für den Leutnant oder ihre Begleiter, sondern für sie alle. „Und Leutnant…dieses Kloster ist so abgelegen, dass kaum jemand davon weiß und unwissentlich daran vorbeigereist ist. Ich glaube kaum, dass eure Gefährten und ihr oder dieses Kloster etwas zu befürchten hat, aber seid versichert, dass ich dieselben Vorkehrungen treffen lasse, wie eh und je. Ihr seid zu Gast, Leutnant, und ich bestehe darauf, dass ihr und eure Begleiter sich auch als solche verhalten.“
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Gamina]

"Dafür findet sich sicher Gelegenheit, wenn Ihr noch eine Weile bleibt", antwortete Sime zuversichtlich. Inzwischen fiel ihr auf, dass ihr nicht nur ihre Kleidung, sondern auch ihr Dialekt unbekannt vorkam. Nein, sie hatte so einen Dialekt noch nie gehört. "Was für eine Robe ist es denn?", fragte sie dann interessiert. Sie versuchte hier nur, sich mit den Fremden zu unterhalten, damit sie sich hier wohl fühlten, dagegen konnte doch auch Aidan nichts einzuwenden haben.


Mit einem einfachen "Danke" bedankte sich Alrun für den Apfel, biss jedoch noch nicht hinein, sondern drehte ihn nachdenklich in den Händen, während sie Aidan zuhörte und abwechselnd ihn und den Apfel ansah. Sie lächelte ein wenig schmerzlich, als er ihr für die Neuigkeiten, die sie brachte, auch noch dankte. In Alruns Augen war es nahezu ein Verbrechen, solche Nachrichten an einen solchen Ort zu bringen, aber das mochte er freilich anders sehen. Seine Worte im Hinblick auf den Schutz des Klosters beruhigten sie tatsächlich wohl weniger als sie es hätten sollen. So sehr sie diesen Mann auch respektierte, aber mit einer Bedrohung wie der, der sie gestern begegnet waren, hatte er bisher wohl kaum fertig werden müssen, und sie nahm sich dringend vor, besonders die Sache mit dem Tor noch einmal zu überprüfen. Schließlich war es diesmal möglicherweise nicht nur ihr Leben und das ihrer Gefährten, das in Gefahr war, was ohnehin schon schwer genug gewogen hätte, sondern auch noch das der Bewohner dieses Klosters, das es zu schützen galt.
Aus seinem letzten Satz hörte sie eine deutliche Drohung heraus. Natürlich war er besorgt über das Verhalten der plötzlich aufgetauchten Fremden, und das konnte sie ihm ja auch nur hoch anrechen, schließlich war er verantwortlich für dieses Kloster und die Menschen, die darin lebten. Und gerade wenn sie an die erste Nacht in diesem Gasthaus zurückdachte, wollte sie für das Verhalten ihrer Gefährten wirklich nicht die Hand ins Feuer legen müssen. "Wir werden uns bemühen, Euch so wenig Umstände wie möglich zu machen", versicherte sie ihm daher. "Und wenn wir Euch bei irgendetwas behilflich sein können, dann tun wir das gern, sicher kann man hier immer irgendwo eine starke Hand brauchen..."
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Sakura_chan

Kirschblüte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Centaurea]

"Ja, das wäre gut." Wieder nickte sie. Ihre gesamtes Gepäck hatte nach der Flußüberquerung eine Reinigung nötig.
"Das?" Sie zupfte kurz an ihrem Rock. "Das ist eine traditionelle Robe wie man sie im Orden der Schöpferin trägt aus dem ich komme." Das das Assyna war, erwähnte sie besser nicht. "Sieht etwas anders als die Euren."
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