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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback

Ziva

Gefährte

Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback

Irgendwo in einer Wüste, irgendwo auf dem Planet Erde, zu irgendeiner Zeit...




Er schaufelte mit seinen kleinen, braunen Händen Stück für Stück die Erde fort, buddelte wie ein Hund ein Loch in den sandigen Boden hinein. Anims Augen glänzten. Mit ein paar letzten Handgriffen wischte er den Dreck zur Seite und hob mit beiden Händen das schwere, dicke Buch aus der Kuhle. Es sah aus, als hätte es hier schon länger gelegen. Der braun lederne, wulstige Einband sah mitgenommen aus, hatte Risse, die unverkennbar zeigten, dass dieses Buch alt war. Sehr alt. Anims schmierige Hände fuhren über den Buchumschlag und fühlten wie weich das Leder doch war, gegensätzlich zu dessen Erscheinung. Langsam rutschte seine Hand zur runden Kante und der Junge hob langsam den Buchdeckel. Mit jedem Millimeter mit welchem sich der Deckel hob, wuchs Anims Aufregung und seine Augen wurden größer. Ein Schlag traf ihn mit voller Wucht gegen seinen Schädel. Anim fiel bewusstlos zur Seite und das Buch aus seinen Händen, zurück in den aufgewühlten Sand. Eine Hand, mindestens doppelt so groß wie die des kleinen Jungen und so unwirklich bleich als fließe kein Blut unter dessen Haut, fasste nach dem Schriftstück und hob es, als hätte es lediglich das Gewicht einer Feder, nach oben. Seine schwarzen Augen flackerten auf und ein befriedigtes Grinsen breitete sich auf seinen farblosen Lippen aus. Er schlug das Buch auf und wie von einem Windhauch getragen, blätterten die Seiten um und kamen auf der letzten, beschriebenen Seite zum stehen.

Totenstille herrschte auf dem Planten, der nun von schwarzer Asche bedeckt war. Nichts erinnerte mehr an grüne Wälder , an die großen Meere , diese faszinierende Tierwelt und die kleinen Dinge , die das Leben erst möglich machten. Die Bauwerke der Menschen waren zu brennenden Ruinen geworden und Feuer loderte dort, wo einst Leben herrschte...
Doch ein neuer Tag begann und mit ihm wurde der Weg frei gemacht für eine neue Ära, einen neuen Versuch die Welt zu einem besseren Ort zu machen und irgendwo würde eine handvoll Auserwählter darauf warten, eines Tages für diese Welt zu kämpfen...


„Was willst du denn mit diesem Buch? Es zu zerstören, reicht deine Kraft nicht aus.“ Sanft setzte der Metatron am Boden auf und seine weißen, mächtigen Flügel stauchten sich wieder zusammen. Die schwarzen Augen seines Gegenübers musterten ihn interessiert. „Es ist besser in meinen Händen aufgehoben.“ spöttelte Azrael und grinste mit schwarzen Zähnen. Metatron hatte für diesen Kommentar nicht mehr als ein müdes Heben seiner linken Augenbraue übrig. „Falls es dir entgangen sein sollte im Laufe der letzten Singularitäten….“ sprach Metatron und deutete mit einem Nicken auf das Buch in Azraels Händen. „Du weißt, was es bedeutet, wenn das Buch gefunden wird.“ abwartend blickte er sein Gegenüber an. „Oh ja.“ antwortete der und nickte wissend. „Aber wollt ihr euch das wirklich schon wieder antun? Ernsthaft, wird der Alte denn niemals müde?“ seufzte Azrael überschwänglich und schüttelte seinen Kopf. Metratron blieb ihm eine Antwort schuldig und schließlich lenkte Azrael nach einer Weile knausernd ein. „Nun gut, wenn es sein Wille ist, dann soll er sein Spiel haben.“ Er tauschte mit Metatron ein letztes Mal Blicke aus und zu und warf das Buch mit beiden Händen hoch in die Luft, wo es von einer Windhose weit hinauf gen Sonne getragen wurde. Die Seiten stoben wild umher und mit einem grellen, durchdringenden Blitz verschwand das Buch schließlich auf Nimmer Wiedersehen.
„Wir sehen uns.“ verabschiedete sich Azrael und verbeugte sich, bevor auch er sich in Luft auflöste und Metatron zurück ließ. Der Engel ging ein paar Schritte und hockte sich neben den Menschenjungen, der noch immer bewusstlos am Boden lag. Sanft legte Metatron seine Hand auf dessen zierliche Schulter, schloss seine Augen und entschwand in jenem Moment, als der Junge wieder langsam zu sich kam.
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Drachja

Gefährte

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Ziva]

Jakob, du wirst alt. Aus dem Spiegel blickte ihm ein faltiges Gesicht mit teilweise ergrauten Bartstoppeln entgegen. Eigentlich hätte er zufrieden sein sollen. Noch vor 2 Monaten war nicht einmal in der Lage gewesen, aufzustehen.
Mordechai´s Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. Schmunzeln und ohne ein Wort verließ Jakob das kleine Badezimmer und machte seinem Krankenzimmer- Genossen Platz. Der arme Kerl wurde schon seit 2 Wochen mit Entwässerungstabletten gequält und musste deshalb ständig die Toilette aufsuchen.
Er schlurfte gemächlich zu seinem Nachtschränkchen, holte eine Packung Zigaretten hervor und machte sich wie immer um diese Zeit auf zur Raucherecke. Dort wartete Karolína bereits auf ihn. Sie war um die 40, hatte ein helles, leicht aufgedunsenes Gesicht und lange, schwarz gefärbte, fein gekräuselte Haare. Sie schmunzelte ihm zu und blickte Jakob durch ihre Brille entgegen.
„Na? Was hat der Arzt gesagt?“, fragte sie betont langsam in ihrer Muttersprache. Jakob musste grinsen und gab sich Mühe, ihr auf Tschechisch zu antworten. Die paar Brocken, die er von dieser eigenartigen Sprache kannte, hatte sie ihm beigebracht. „Übermorgen….werden…werde ich gehen.“ Sie grinste, nickte und ging dann in Englisch über.“ Ich sehe, du machst Fortschritte. Schade nur, dass du so bald gehen musst. Wo willst du jetzt hin?“
Tja das war eine gute Frage. Er hatte nicht die leiseste Ahnung. Ursprünglich war er auf dem Weg nach Moskau gewesen. Aber sein Herzinfarkt hatte das verhindert. Es war wohl am besten, wenn er sich irgendwo zur Ruhe setzte. Irgendwo, wo es wärmer war als hier. Aber vorher würde er Geld brauchen. Das Letzte, was er besessen hatte, war für den Flug drauf gegangen. Aber das bereitete ihm weniger Sorgen. Es war nicht das Erste mal, dass er mittellos dastand. Einen Schlafsack und warme Kleidung hatte er immer dabei und der Rest würde sich finden.
„Keine Ahnung. „ sagte er Wahrheitsgemäß. „ Dahin, wo der Wind mich als nächstes hintreibt“
„Dahin, wo du vor deinen Dämonen sicher bist? „ Seine Kehle schnürte sich zu. Er hätte ihr nicht davon erzählen sollen. Besonders ihr nicht. Sie bezeichnete sich selbst als Wicca-Hexe, hatte ihm allerlei konfuses Zeug erzählt und war bei seinen Berichten sehr hellhörig geworden. Es war nicht so, dass er ihr gar nichts glaubte. Manchmal waren ihm ihre Worte vorgekommen, als würde sie ihn wirklich verstehen. Aber manchmal driftete Karolína in derart konfuse Sphären ab, dass er nicht im Mindesten in der Lage war, ihr auch nur ansatzweise zu folgen. Nun selbst, wenn das alles nur Produkte ihrer Phantasie waren…. Mochte sie damit glücklich werden und ihn aus dieser Sache heraushalten.
Karolina bemerkte seine Niedergeschlagenheit. „ Ist schon gut Ich weiß, dass dir das Thema auf die Nerven geht. Aber ich sage dir, du wirst nicht ewig vor deinem Schicksal davonlaufen können. Genau so wenig, wie du vor dir selbst weglaufen kannst. Irgendwann musst du dich ihnen stellen. Die Linien in deinen Händen lügen nicht.“
Jakob starrte auf die Innenflächen seiner Hände. Es war wohl auch ein Fehler gewesen, sie darin lesen zu lassen. Er lachte, schüttelte den Kopf und blickte sie an. Karolina zog an ihrer Zigarette, kramte Zettel und Bleistift aus ihrer Hosentasche und schrieb etwas.
„ Na wie auch immer ich kann dich nicht zu deinem Glück zwingen und ich werde dir keine Fragen beantworten, die du nicht selbst stellst. Da hast du meine Adresse. Ich hoffe, dass sie mich in 2 Wochen auch endlich gehen lassen. Wenn du dann noch in Prag bist, kannst du dich ja mal melden.“ Sie drückte ihm das Stück Papier in die Hand und er steckte die Ihre Adresse pflichtbewusst weg.
„ Na dann. Soll ich dir noch ein Bisschen was beibringen?“ „ Ich bitte darum, liebe Karolina.“, versuchte Jakob auf tschechisch zu sagen.
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Ashra

Gefährte

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Drachja]

Langsam hob er das Glas mit der klaren Flüssigkeit hoch und nahm einen weiteren tiefen Schluck bis es leer war. Ganz automatisch griff er zu der fast leeren Flasche und füllte es erneut bis obenhin auf. Sein mittlerweile trüber Blick glitt nach draußen auf die Straße wo immer noch reger Verkehr herrschte. Die Geräusche von Autos und Menschen drangen in das Zimmer, erreichten ihn jedoch nur noch wie aus weiter Ferne. Er trank erneut, stellte das Glas dann jedoch auf dem Tisch ab, wobei ein Teil des Inhalts über den Rand schwappte. Schwankend stand er auf und begab sich Richtung Toilette. Dort angekommen stützte er sich an der Wand ab, während er sich erleichterte. Ein anschließender Blick in den Spiegel beim Händewaschen zeigte ihm stark gerötete Augen umgeben von dunklen Rändern. In dem Zustand würde er den Auftrag nicht ausführen können, aber er hatte ja noch ein wenig Zeit. Er wankte zurück und griff nach dem Glas, doch seine Koordination versagte und er stieß das Glas um, so dass der Wodka sich über den Tisch ergoß und seinen Weg auf den Boden fand. Seine einzige Reaktion bestand in einem Brummen, bevor er zur Flasche griff, sie endgültig leerte und anschließend einfach fallen ließ. Alles was dann noch folgte waren die wenigen Schritte zum Bett, auf welches er sich komplett angezogen legte. Schlafen, das war alles was er jetzt noch wollte. Ohne Träume. Einfach schlafen.
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Sakura_chan

Kirschblüte

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Ashra]

Kate grinste zufrieden. Das war einfach gewesen. Fast schon zu einfach. Sie warf einen letzten blick auf das Haus, das erlassen im Dunkeln dar lag. Seine Besitzer sollten sich wirklich eine bessere Alarmanlage anschaffen. Eine, die den derzeitigen Sicherheitsstandarts entsprach und nicht so etwas, das sich mit einem simplen Durchtrennen eines Kabels ausschalten ließ. Wirklich sehr nachlässig. Mit sich zufrieden wechselte Kate die Straßenseite und lief die Treppe zur U-Bahn hinunter, dabei die Hand in ihrer Tasche fest um die Kette geschlossen, die vor wenigen Minuten noch in einer Schatulle in dem Haus gelegen hat. Tibor würde dafür sicher einiges springen lassen. Vielleicht würde sie sich von dem Geld ein Flugticket kaufen. Schließlich wollte sie noch von Europa sehen – und das möglichst ohne viele, langweilige Jobs, die einem den Tag versauten. Die Zeit ließe sich nun wirklich auch mit sinnvolleren Dingen verbringen. Außer es blieb ihr gar nichts anderes mehr übrig. Zu hause in Brisbane hatte es ja auch funktioniert, als sie in dem Buchladen gejobbt hatte. Da waren die Einbrüche ja auch nur Ausnahmen gewesen. Aber hier war es so schön einfach und es machte Spaß. Allerdings würde sie das auch nicht ewig machen können. Irgendwann würde sie sicher erwischt werden. Es war nur eine Frage der Zeit. Aber bis jetzt war das Glück auf ihrer Seite gewesen.
Kate lief die letzten Stufen hinunter und erreichte den Bahnsteig, der um diese Zeit fast leer war. Doch Glücklicherweise mußte sie nicht lange auf eine Bahn warten, die sie zurück ins Zentrum brachte.
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GilgaladTeam

Kaufhauszombie

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Sakura_chan]

In Gedanken versunken hockte Kenny an einer Mauer und grübelte.
Das tat er nun schon eine Weile und selbst das gelangweilte Winseln seines Hundes riss ihn nicht aus seinen Gedanken.
Vor ihm war ein Becher positioniert und daneben sein übliches Pappschild. Ihm gefiel es nicht zu betteln, aber was sollte er tun.
Irgend jemand hatte ihm seine Gitarre gestohlen und er war sicher, wenn er fest genug darüber nachdachte, dann würde ihm irgendwann in den Kopf fahren wer es war.
Und dann würde er sie sich zurück holen und den Dieb vermöbeln und ihm Bill auf den Hals hetzen.
Er sah auf und der erste Passant der an ihm vorbei ging und ihm sogar ein paar Geldmünzen in den Becher warf, kassierte einen finsteren Blick, was ihn veranlasste sein Schrittempo drastisch zu erhöhen und kopfschüttelnd so schnell es geht von dem Penner weg zu kommen.
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Cari

Gefährte

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Gilgalad]

Carl machte es sich in dem kleinen, schon etwas älterem, aber erstaunlich bequemen Ledersessel gemütlich, nippte an seinem Kräutertee und betrachtete das Treiben in der Hotelbar. Er liebte es, Leute zu beobachten, das menschliche Verhalten war so herrlich verschieden. Vom bloßen hinsehen, konnte man so viel lernen. Und wer wußte schon, was man später mal brauchen könnte.
Außerdem war es besser, als schlafen zu gehen. An Schlaf war heute nicht zu denken. Nicht nur wie üblich wegen der Alpträume, die hatten ihn ihn letzter Zeit erstaunlich wenig gequält, sondern wegen dem Vorsprechen. Ein internationaler Film wäre mal was anderes und bei den Hauptdarstellern würde er es nicht nur in Europa überall auf die Leinwand schaffen, sondern auch in Amerika. Und jetzt war überraschend eine der führenden Nebenrollen durch einem Autounfall ausgefallen. Das war die Chance! Neben ihm war nur noch ein anderer Schauspieler nach Prag eingeladen worden, um den Part zu besetzen. Und morgen früh würden sie sich melden. Wer würde da jetzt schon schlafen?
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kassiepeia

sternbild

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: Cari]

Dreizehn Stunden. Seufzend streckte Emma den Rücken durch und strich sich das Haar aus den Augen, als sie auf ihr Gepäck wartete. War es ein böser Vorbote, dass sie dreizehn Stunden im Flieger gesessen hatte, oder doch eher ein Glückszeichen, wie ihre Tante Hattie sagen würde? Sie wusste es nicht. Aber irgendetwas hatte sie bewogen, gerade diese Flüge von New Orleans über Atlanta nach Prag zu nehmen. Und sie war nicht abgestürzt, dachte sie mit einem zynischen Lächeln um die Lippen.
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Ziva

Gefährte

Re: Book of an unfortunate apocalypse - The Comeback [Re: kassiepeia]

Das war sie also. Die Stadt in der Marissa das nächste halbe Jahr verbringen würde. Sie versprach sich viel von Prag und noch mehr von Europa. Es war Ihre erste Reise auf diesen Kontinent und was Kunst in aller Variation anging, so war Europa ein Topf aus Gold. Mit einem müden, aber zufriedenen Lächeln stand sie vor der Ankunftshalle und hielt nach einem Taxi Ausschau, welches sie in ihr Studentenheim bringen sollte. Sie würde es sich einfach machen und dem Taxifahrer einen Zettel mit Anschrift in die Hand drücken, denn sie war sich nicht sicher ob und wieviel die Prager Englisch verstanden. Fakt war jedoch, dass Marissa nach ihrem Grundkurs in Tschechisch, den sie für 3 Monatenoch vor ihrer Abreise absolviert hatte, nicht viel mehr als einen Kaffee mit Milch bestellen und fragen konnte, wo denn die nächste Ubahn Station war.
Ihr großer Rollkoffer stand neben ihr, einen großen Rucksack hatte sie noch am Rücken und ihren Laptop quer über den Oberkörper umgehängt. Mit beiden Händen suchte sie ihre Taschen nach dem Zettel mit der Adresse ihres Wohnheims ab. Aber nachdem in keiner ihrer Taschen, weder Hosen- noch Jackentasche, das Schriftstück zu finden war, keimte so etwas wie eine leichte Panik in ihr auf. "Nein, komm schon, du kannst ihn nicht verloren haben." murmelte sie und durchsuchte erneut ihre Kleider. Erfolglos. Vielleicht hatte sie ihn im Rucksack verstaut? In einer der Seitentaschen? Seufzend ließ sie den Rucksack von ihren Schultern gleiten, stelle ihn am Boden ab und begann dort die kleinen Fächer durchzusehen. Irgendetwas hatte ja schief gehen müssen. Wobei ein verlorener Zettel kein Weltuntergang war, aber wie sollte sie einem tschechischen Taxifahrer erklären wo sie hinwollte, ohne die Adresse im Kopf zu haben?
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Cari

Gefährte

Re: Boaua Comeback - Prag, Altstadt-Cafe - Tag 1 Nachmittag [Re: Cari]

Carl suchte sich einen freien Platz in Inneren eines der unzähligen Cafés der Altstadt, bestellte eine heiße Schokolade mit Sahne und ging seiner Lieblingsbeschäftigung nach, Leute beobachten. Dazu hatte er ja jetzt viel Zeit, kurz vor dem Nachmittagsgebet hatten die Produzenten endlich angerufen und ihm mitgeteilt, dass sie sich für den anderen entschieden hatte. Seine Performance sei toll gewesen, sehr intensiv, aber sein Konkurrent passe rein optisch einfach besser zum Hauptdarsteller. Aber, so hatte man ihm versichert, er habe einen bleibenden Eindruck hinterlassen, man könne sich eine zukünftige Zusammenarbeit gut vorstellen.
Carl hatte den guten Verlierer gegeben, er hatte genug Absagen in seinem Leben kassiert, um nicht völlig am Boden zerstört zu sein. Aber schade war es schon, auch wenn er versuchte, der Sache etwas positives abzugewinnen. Er hatte auf Kosten der Produktionsfirma einen freien Tag in Prag, sein Rückflug ging erst morgen Nachmittag, und den nutzte er, um sich die Stadt anzusehen.
Und es gab eine Menge zu sehen hier, so dass er jetzt ganz froh, um diese kleine Pause war.
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Sakura_chan

Kirschblüte

Re: Boaua Comeback - Prag, Altstadt-Cafe - Tag 1 Nachmittag [Re: Cari]

Kate sah sich in dem Cafe um, das fast bis auf den letzten Platz voll war. Jetzt wo sie wieder ewtas Geld hatte, wollte sie sich einen netten Nachmittag mit Kaffee und Kuchen gönnen.
Schließlich erspähte sie noch einen freien Stuhl und hielt auf den Tisch zu. "Entschuldigung, ist der Platz noch frei?" wandte sie sich an den Mann, der bereits am Tisch saß.
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