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herr-der-ringe-film.de

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Calimar

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Fin Anor]

Ryan wirkte etwas ruhiger, aber immer noch zitternd und der Schweißfilm auf seinen Körper gefiel Èamon nicht. Aber er hatte hier nichts, keine Decke und erst recht kein frisches Hemd. Doch was innerlich vorging wusste Èamon nicht. Er sah ruhig und bewegungslos zu, wie Ryan sich das Amulett ansah und es sich umlegte. Was es bedeutete, wusste er nicht. Vielleicht gab es ihm aber etwas Hoffnung. Langsam und immer noch auf Abstand, ging Èamon neben Ryan in die Knie und sah ihn an. er wollte ihm in die fast schwarzen Augen sehen, in der Hoffnung eine Hinweis darauf zu bekommen, wohin der Ryan gegangen war, den er zu kennen geglaubt hatte.
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Fin Anor

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Calimar]

Ryan blieb knien, auch als Éamon sich hin kniete. Für einen Moment sah er stur gerade aus, dann sah er Éamon doch an und fast war es, als würde er ihn jetzt zum ersten Mal wirklich wahrnehmen. "Es ist still," teilte Ryan ihm leise mit und sah wieder über die tiefe Ebene jenseits des Abgrundes. Seine Stimme klang rau und erschöpft und Ryan strich sich mit beiden Händen die verschwitzten Haare zurück. "Hast du... jemals die vollkommene Stille erlebt?"
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Calimar

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Fin Anor]

Èamon konnte die Leere in Ryans Blick sehen und dahinter, die verborgene Sehnsucht nach Frieden. Frieden, den er glaubte, im Abgrund zu finden. Die Wut war aber vergangen, für den Moment und Èamon folgte seinem Blick über den Abgrund hinweg. Ryans Stimme halte rau und aufgezehrt in Èamons Ohren wieder. "Jetzt und hier ... selten zuvor." antwortete Èamon und doch hatte es Momente in seinem Leben gegeben, indem er die Stille erkannt und sie oft gefürchtet hatte. Ryan schien sie eher herbei zu sehen. Èamon sah Ryan wieder an. Hatte er sich in der Stille verloren, oder in der Sehnsucht?
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Fin Anor

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Calimar]

Ryan nickte nur. Selten zuvor. Vielleicht niemals zuvor. Nein, selten. Er tat einen tiefen Atemzug, legte sich dabei eine Hand auf die Brust, da sein Herz stach. Es war ruhig, sonst war alles ruhig. "Was... sollte man suchen, wenn nicht die Stille," hörte er sich dann selbst sagen. Seine eigene Stimme klang so fremd in seinen Ohren wie sein Gesicht es ihm war, wenn er irgendwo in einen Spiegel blickte.
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Calimar

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Fin Anor]

Èamons Blick ging zu Ryan und dann auf dessen Hand, die über dem Herzen lag. Vermutlich tat es ihm weh, nach dieser Anstrengung und auch dieser inneren Zerrissenheit. "Manchmal ist sie hilfreich, befreiend ... manchmal aber höhlt sie einen auch aus." sagte Èamon leise und sah Ryan ins Gesicht. Wer mochte er nur sein, ... oder wer wäre er geworden, wenn sein Leben vielleicht anders verlaufen wäre? Èamon wusste nicht viel über Ryan ... aber er wusste ganz sicher, dass das nicht alles war. "Manchmal hilft sie uns auch, uns selbst und unsere Sehnsüchte besser zu erkennen." fügte er leise an und sein Blick ging wieder in die Ferne.
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Moosmutzel

Guardian of Dreams

Re: An'átai Harâzon [Re: Fin Anor]

Nymphee betrachtete das Blatt Papier beinahe, als sähe sie das Bild zum allerersten Mal. Dabei, so vermutete sie, sah sie es jetzt zum allerletzten Mal. Ryan hatte sie wunderbar getroffen. Nicht nur das Gesicht, er hatte das Wesen der jungen Frau auf dem Bild erfasst. Jeder, der es ansah, verspürte einen Moment der Glückseligkeit. Ausser Altair vielleicht, dachte Nymphee und sah Altair an. Sie nickte und blickte dann wieder auf ihren Teller, auf dem... Éamon Nolan lag. Dieser verräterische, schleimige, elende Dreckskerl. Sie hätte ihn niemals am Leben lassen dürfen. Niemals. Er war der einzige, der die Wahrheit kannte. Nymphee schnitt sorgfältig ein Stück von Éamon ab und legte es zur Seite. Diesen Teil würde sie nachher draussen verbrennen. Nymphee kam zum allerersten Mal der Gedanke, das hinter all dem vielleicht dieser Orden steckte. Etiennes Orden, aber sie schob den Gedanken weit nach hinten. Jetzt ging es um Anju. Anju, die Altair auch nicht töten konnte und das war das, was es Nymphee ermöglichte, Altair unbewegt in die Augen zu sehen. "Leider..." sie kicherte böse. "... war sie ein bisschen zu schön..." Die Gabel, die Nymphee in der Hand hielt, senkte sich mit tödlicher Präzision mitten in Éamon Nolans verräterisches Herz.
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regenkind

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Kelis]

Sie hatten gestritten? Und sich geschlagen? Ryan und Riley? Stumm sah Monja Shiv nur mit großen Augen an und nickte dann auf seine Nachfrage hin. "Am Bach", murmelte sie sehr leise und fragte sich, was die beiden Männer so in Rage gebracht haben konnte, dass sie sich ... schlugen, ja.
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Fin Anor

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Calimar]

"Die Sehnsucht bringt dich um," flüsterte Ryan und setzte sich mit verschränkten Beinen richtig ins Gras oben an der Klippe. Sein Herz raste noch immer und mit jedem vierten oder fünften Schlag stach es von innen heraus. "Man kann sie nicht greifen, aber sie ist da und sie bringt dich um." Ryan senkte den Blick und atmete wieder tiefer durch. Er stützte die Ellbogen auf seine angewinkelten Knie und dann den Kopf in die Hände.
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Fin Anor

Gefährte

Re: An'átai Harâzon [Re: Moosmutzel]

Altair lächelte und trat einen Schritt an den Tisch, betrachtete das Bild wieder selbst. "Es gibt nur zwei Menschen, die deinem verdorbenen Herzen etwas bedeuten," sagte er leise und sah auf Nymphee hinab. "Ryan..." Er lächelte noch immer, doch der Ausdruck in seinen Augen veränderte sich. Wurde kälter und berechnend. "Und Anju." Ihren Namen sprach er fast liebevoll aus. Altair legte Anjus Bild vor Nymphee auf den Tisch. "Ihn werde ich töten... und sie wird meine Braut..." Er wusste, dass er sie nicht würde töten können. Genauso wenig wie ihre Mutter. Aber sie würde sich nicht wehren können... nicht gegen ihn.
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Daisy

Gefährte

Re: ~~23.6. Morgen ~~ [Re: Fin Anor]

"Wen interessiert schon, was ich wirklich möchte" erwiderte er nur verächtlich und flüsterte es leise in Anjus Ohr, das jetzt so nah bei ihm war, als sie ihn umarmte. Fast hätte er sie auch umarmt, hätte sie an sich gezogen und sie alle verflucht und vergessen, aber was brachte es schon... im besten Fall eine weitere Ohrfeige, wenn auch nicht so feste, wie die von Ryan. Er hätte sich niemals darauf einlassen dürfen, auf diese ganze beschissene Reise, auf Thaurea... er hätte sie gehen sollen, sie bei ihrer Familie lassen und einfach wieder verschwinden sollen. Was interessierte ihn das Haus seines Vaters, was interessierte ihn das ganze Geld und die Macht, er hatte gar nichts davon, nichts. Seine Freiheit hatte er aufgegeben, sonst nichts, sein Leben... alles. Und jetzt saß er hier und durfte sich von seinem Bruder verprügeln lassen, durfte sich in halbherzige Heiratsanträge stürzen und sich von einem Engel umarmen dürfen, von dem er ja doch auch nicht bekommen würde, was er vielleicht wollte.
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