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Thaukelt

Gefährte

Es hätte auch anders kommen können...

16.04.2005 - (MEN)

Ein filmisches Disaster kommt zu einem halbwegs passablen Ende

Nachdem der erste Teil des einst hoffnungsvollen Filmprojekts "Der Herr der Ringe" die kleine Filmfirma "New Line Cinema" ruiniert hat, sprang zwar Buena Vista/Walt Disney ein, um die Realisierung des zweiten Teils zu ermöglichen. Die Einspielergebnisse blieben aber auch hier noch hinter den Befürchtungen zurück. Ganz zu schweigen von den vielen Änderungen, die die drei verschlissenen Regisseure Peter Jackson, M. Night Shyamalan und Roland Emmerich vornehmen mussten, um den kommerziellen Ansprüchen des Weltkonzerns Disney gerecht zu werden. Dass der dritte Teil "Die Rückkehr des Königs" überhaupt gedreht (und mit mehr als einem Jahr Verspätung fertiggestellt) werden konnte, war nach dem katastrophalen zweiten Teil kaum denkbar. Nun hat mit Paramount die dritte Firma das Szepter in die Hand genommen. Viele Rollen mussten umbesetzt werden, aber daran haben sich Fans ja schon im zweiten Teil gewöhnen müssen. Bis auf Liv Tyler und Ian Holm, der am Ende einen kurzen Auftritt als Bilbo hat (der noch aus Dreharbeiten von Peter Jackson stammt) sind alle Rollen umbesetzt worden. Regie führte Stephen Norrington (Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen), der schon mit Stuart Townsend (Aragorn) zusammengearbeitet hat. Patrick Stewart als Gandalf und Ewan MacGregor als Elrond sind zwar nicht gerade zweite Garde, aber beide spielen eher uninspiriert und laufen lustlos durch die digitalen Kulissen. Einziger Lichtblick ist wieder Christopher Masterson (bekannt aus "Malcom mittendrin"), der Orlando Blooms Part als Legolas schon in Teil 2 optisch und darstellerisch überzeugend übernommen hat. Frodo wird diesmal von Tom Welling (Smallville) verkörpert, die Rolle von Sam spielt Benji Gregory, den viele noch als Brian Tanner aus der Serie "Alf" kennen.

Mit dem Buch hat der Film - wie schon der zweite Teil - natürlich kaum noch etwas zu tun. Aragorn bekämpft Orks im typischen Matrix-Stil, Gollum klingt wie Yoda und Baumbart stolpert unbeholfen wie einst Jarjar Binks in Star Wars Episode I durchs Bild. Zumindest vor Schnickse (Jane Krakowski), dem Orkmädchen, das sich am Ende von Teil 2 in Pippin (Matthew Perry) verliebt, bleiben wir weitestgehend verschont. Sie wird gleich am Anfang von Sauron (Richard Dean Anderson) erwürgt.

Tolkien-Anhänger werden sich die Haare raufen, während sich die inzwischen eingeschworene Fangemeinde von "Die zwei Türme" auf weitere Szenen mit Tim Allen (Merry) und Richard Karn (Gimli) freuen wird.

Ansonsten bleibt wenig zu sagen. Die "Rückkehr des Königs" bietet 110 Minuten typisch es Popcornkino, das leider niemand sehen will. Peter Jackson hat jedenfalls in einem Interview bekannt gegeben, dass er sich nicht anschauen möchte, wie sein Kind verstümmelt wurde. Er bleibt lieber in Neuseeland, wo er gerade parallel "Die Bibel" und das Gesamtwerk Karl Mays verfilmt.


Ja, so hätte das kommen können. Aber es kam nicht so. Also freut Euch. Man, was bin ich gespannt auf den dritten Teil

Geändert durch Thaukelt (11.12.2003 04:22)

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Eleasar

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.
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Torkin

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Was soll dieser Schwachsinn, Thaukelt?
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Odinger

Wolpertinger

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Warum Schwachsinn? Ich findes, dass das von Thaukelt geschilderte Horrorszenario durchaus auch hätte eintreffen können. Man denke nur an "Eisode One und Two" oder diese unsäglichen Indiana-Jones-Simpel-Filmchen, brrrr.
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Torkin

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Odinger]

Hi-hi-hi-hi....
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peofuss

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Aber lass mal ,den Hauptdarsteller von Smallville (den Dunkelhaarigen,nicht den Glatzkopf) hätte ich mir rein optisch (Gesichtsmässig) durchaus als Frodo vorstellen können.Irgendwie kam mir mal der Gedanke bei einer Folge "Smallville".
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



Du bekommst keinen Menschen ins Kino wenn du dieses Buch 1 : 1 verfilmst. Das wäre total langweilig und langwierig. Jeder Teil würde warscheinlich doppelt so lange dauern und wäre geprägt von langatmigen Dialogen. Das Studio wäre pleite, PJ arbeitslos, die Bücher Tolkiens hätten keinen neuen Verkaufserfolg gelandet und vielen Menschen wäre die Geschichte weiterhin verborgen geblieben. Ich bin auch erst durch das riesen Theater um die Verfilmung auf die Bücher aufmerksam geworden.

Den Kern der zauberhaften Geschichte, hat JP meiner Meinung nach erfasst und umgesetzt. Auch das Buch ist stellenweise extrem brutal. Die Bilder in meinem Kopf waren zwar nicht so effektreich wie die von PJ, aber ok, ist eben so. Stört mich nicht weiter. Wenn ich das Buch lese versinke ich im Buch und wenn ich den Film schaue - dann eben im Film. Es gibt auch Dinge die mir im Film besser gefallen als in der Buchvorlage.

Wenn du Verstand und Gefühl in deinem Leben vermisst, dann fang bei dir an. Du kannst niemals die Welt ändern sondern nur dich selbst, dann ändert sich auch deine Welt.
(Das heißt jetzt nicht dass du Verstand und Gefühl nicht besitzt, ich kenne dich ja nicht und kann das nicht beurteilen.)
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huorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Odinger]

Odinger schrieb:
diese unsäglichen Indiana-Jones-Simpel-Filmchen, brrrr.


Es soll ja durchaus Menschen geben, die es bei diesen "Filmchen" nicht fröstelt.
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Heraklit

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Danke für diesen Beitrag! Eine passende Antwort an all die Nörgler und Pseudo-Fans, die sich einbilden, dass man ihre Ersatz-Bibel Seite für Seite verfilmen muss, ganz egal, wie unausgegoren das ganze dann auf der Leinwand wirken wird.

Eine originalgetreuere Verfilmung des HdR wird es im XXI. Jahrhundert wohl kaum geben und schon gar nicht mit so viel Liebe und Detailgetreue. Ich werde PJ bis zum Ende meines Lebens dankbar sein für die perfekte Verfilmung des größten Buchs der Menschheitsgeschichte. Amen.
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Torkin

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: huorn]

Richtig! Nämlich allen Menschen die einigermaßen Ahnung von Filmen haben und deren IQ höher ist als der einer Keller-Assel.
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huorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Ich sehe, wir verstehen uns!
Und jetzt lass uns auf Indy anstoßen!
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adolar

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: huorn]

noch Schlimmer hätte es bei Disney kommen können, wenn der Film bei ihnen erfolgreich geworden wäre. Die hätten sicher eine von billigen Asiatischen Trickfilmstudios gezeichnete Zeichentrickfilmserie gezeigt, Sonntags im Vormittagsprogram, eingepfercht zwischen Digimon und Pokemon. "Frodos Abenteuer im Auenland" oder so hätte die dann geheissen. Wie die Ewok-Serie, oder die üblichen Serien nach "Der König der Löwe", "Aladdin" etc. Charas hätte es zuhauf gegeben, man denke nur an die Sackheims, die als gierige Running Gags durch die Szenerie gewackelt wären. Hach, was bin ich froh, ist es doch viel gediegener gekommen, als befürchtet. Wobei, wer weiss. Vielleicht dreht ja ein Manager durch und bringt eine "neue" Zeichentrickserie von "Der Hobbit" ins Fernsehen. So gruselig das auch klingen mag, möglich ist in dieser verrückten Welt alles.

Liebe Grüße

Adolar
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Blablablablabla. Natürlich hätte man einen viel viel buchnäheren Film machen können, der viel viel ruhiger wäre. Diese ganzen Schwafler hier tun ja immer so, als wären grundsätzlich nur Durchschnittsfilme voller Action kommerziell erfolgreich. Als hätte es noch nie einen ruhigen, actionarmen Film mit Überlänge und Anspruch gegeben, der auch finanziell erfolgreich war!

Eine buchnahe Verfilmung hätte vielleicht statt knapp drei Milliarden nur eine oder meinetwegen nur 600 Millionen eingespielt, aber bei einem Budget von 300 Millionen wäre das immer noch ein voller kommerzieller Erfolg.

...ja, ich wiederhole mich, aber du schreibst ja auch immer wieder das Gleiche.

PJ hat den Film so gemacht, wie er ihn gemacht hat, weil er ihn so machen wollte. Nicht, weil er ihn so machen mußte. Er hätte auch einen ganz anderen künstlerischen Ansatz wählen können, auch einen mit "langatmigen Dialogen", und trotzdem einen Film schaffen können, der mindestens seine Produktionskosten einspielt.
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NARRISCH ELFGALK

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



erstmal kompliment an Thaukelt. genau das hätte passieren können. was elesar von sich gibt ist natürlich blödsinn.
elesar begreift offensichtlich nicht das es return of the king eigentlich gar kein hollywood film ist sondern viel mehr ein neuseeländerischer film eines neuseeländers.
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Nagrach

Würziges Truthahnbällchen

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Glaurung schrieb:


Eine buchnahe Verfilmung hätte vielleicht statt knapp drei Milliarden nur eine oder meinetwegen nur 600 Millionen eingespielt, aber bei einem Budget von 300 Millionen wäre das immer noch ein voller kommerzieller Erfolg.





Genau, und nun zeig mir diejenige Produktionsfirma, die für einen buchnahen und kommerziell weit weniger erfolgreichen Film - denn ob man 3 Milliarden oder nur Eine einnimmt, IST UND BLEIBT finanziell ein riesiger Unterschied - die Chance weggegeben hätte, einen solchen Mega-Blockbuster zu machen, wie es mit HdR passiert ist. Die wirst du nicht finden!

"Ja, klar, der Stoff hätte zwar locker das Potential für 2-3 Milliarden, aber wir verzichten gerne auf 2 Drittel davon, geben uns mit einem kleinen Gewinn zufrieden und machen einen schönen netten buchgetreuen Film, der den Tolkienfans gefällt." - Vergiss es, gibts nicht, das Schlagwort heisst GewinnMAXIMIERUNG.

cya
Nagrach

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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Nagrach]

Da hast du möglicherweise recht. Vielleicht wäre ein solches Projekt an der Geldgeilheit der Studios gescheitert, aber jedenfalls nicht daran, daß es zu wenige potentielle Zuschauer gehabt hätte, um sich zu finanzieren.

Allerdings: Selbst heute noch werden doch Filme gemacht, die nicht nur auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind. Selbst heute haben Regisseure manchmal noch gewisse künstlerische Freiheit. Und LotR wurde anfangs von den Studiobossen unterschätzt, da war doch Harry Potter der große erhoffte Geldesel. Ich glaube, es hätte niemanden in den Führungsetagen überrascht oder gar geschockt, wenn PJ's Filme nur eine schlappe Milliarde eingespielt hätten. Nicht, bevor der sensationelle Erfolg von FotR da war und die Bosse Blut geleckt haben. Die wären doch sehr zufrieden gewesen, daß man aus dem alten Schinken noch ein paar hundert Millionen rausholen konnte! Deshalb denke ich, daß PJ durchaus die Chance für einen anderen Film gehabt hätte, wenn er es gewollt hätte.
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Nagrach]

Die Geschichte, der Kampf um Mittelerde, der dunkle Herrscher, Trolle, Orks - das ist doch eigentlich der Stoff für einen Actionfilm. PJ hat doch nichts anderes gemacht als die spannende Geschichte zu verfilmen. Und ewige Wanderungen mit netten Gesprächen schaut man sich doch nicht im Kino an.

Wenn man ein Buch will muss man ein Buch lesen. Im Kino gibts keine Bücher sondern Filme. Und Filme müssen normalerweise auf ca. 2 Stunden alles wesentliche erzählt haben. Das geht hier natürlich nicht.
Trotzdem kenne ich Leute die die ersten beiden Teile im Kino waren und auch den dritten Teil gehen, aber auf die Frage wie es ihnen denn so gefallen hat als erstes die Antwort "Zu lang" kommt.

Ich glaube nicht, dass eine buchgetreuere und dadurch längere und vor allem viel kompliziertere Fassung die Produktionskosten eingespielt hätte. Wie soll der normale Kinobesucher die Handlung für die man beim lesen 2 Wochen braucht in ein paar Stunden verstehen ?
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Nagrach

Würziges Truthahnbällchen

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Glaurung schrieb:

Ich glaube, es hätte niemanden in den Führungsetagen überrascht oder gar geschockt, wenn PJ's Filme nur eine schlappe Milliarde eingespielt hätten. Nicht, bevor der sensationelle Erfolg von FotR da war und die Bosse Blut geleckt haben. Die wären doch sehr zufrieden gewesen, daß man aus dem alten Schinken noch ein paar hundert Millionen rausholen konnte!




Das stimmt zwar, wohl niemand hätte mit den zu erwartenden 3 Milliarden gerechnet, ABER

... man rechnete nur mit einem knappen finanziellen Erfolg bei dem Film - allerdings mit einem Film, so wie er sich heute darstellt - d.h. INKLUSIVE des hohen Actionanteils, der Plotzusammenstreichung usw!

Ich denke, wenn man den Filmbossen (was fürn blödes Wort eigentlich) vorgeschlagen hätte, bei dem doch eher waagen Ausgang des Unternehmens "Herr der Ringe" auch noch die Chancen auf Erfolg zu schmälern, indem man ihn NICHT aufs Mainstreampublikum zuschneidet, wäre man kläglich gescheitert.

cya
Nagrach
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

In Bezug auf:
Und ewige Wanderungen mit netten Gesprächen schaut man sich doch nicht im Kino an.


Ach, macht man das nicht? Beispiel "2001 - A Space Odyssey". Wohl der Prototyp des langatmigen Films, langatmiger gehts kaum noch. Er hat nichtmal viele Dialoge, sondern oft einfach nur Stille. Und ich finde ihn ehrlich gesagt langweilig. Aber er hat bei Produktionskosten von 10 Millionen 190 Millionen Dollar eingespielt (und das war 1968). Bei einer Länge von 156 Minuten. Man kann sicher noch viele solcher Beispiele finden.
Aber klar, solche Filme schaut ja kein Mensch...
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Warlock

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Heraklit]

Heraklit schrieb:
Danke für diesen Beitrag! Eine passende Antwort an all die Nörgler und Pseudo-Fans, die sich einbilden, dass man ihre Ersatz-Bibel Seite für Seite verfilmen muss, ganz egal, wie unausgegoren das ganze dann auf der Leinwand wirken wird.

Eine originalgetreuere Verfilmung des HdR wird es im XXI. Jahrhundert wohl kaum geben und schon gar nicht mit so viel Liebe und Detailgetreue. Ich werde PJ bis zum Ende meines Lebens dankbar sein für die perfekte Verfilmung des größten Buchs der Menschheitsgeschichte. Amen.



Ok, nochmals. Keiner dieser "Nörgler" erwartet dies oder glaubt ernsthaft daran. Keiner dieser "Nörgler" hat irgendwas gegen Änderung zum Buch. Eine nette Belehrung die auf einem unbedachten Voruteil beruht.
Was ist denn ein Pseudo-Fan?????
Btw gibt es für PJ keinen "perfekten Film" und dem kann man sich nur anschliessen.
Das größte Buch der Menschheitsgeschichte, dass mag ich sehr stark zu bezweifeln.....
Vor allem ist PJ der einzige Mensch auf der Welt, der etwas mit einem solchen Enthusiasmus anpackt
Bis ans Ende meines Lebens ist es noch ein sehr langer Zeitraum und ich denke, da wird es noch die ein oder andere Verfilmung geben.


Zu dem Thread: Halte ich für reichlich übertrieben. Durch geschickte Vermartkung und alleine den Titel "Herr der Ringe" könnten selbst bei einem schlechteren Regiesseur noch alle kosten gedeckt werden.
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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Warlock]

Dreht sich der Thread tatsächlich um die Frage, ob es verwerflich ist, mit einem Film viel Geld einzuspielen?

Ich muss nicht alles verstehen, oder?

Für mich ist im Film vieles anders gekommen, als ich es mir nach 15jähriger Lektüre des Buches (natürlich habe ich nicht 15 Jahre zum Lesen gebraucht...!) vorgestellt habe.

Einiges schlechter.
Aber vieles auch sehr gut
Und manches sogar besser!

Genau genommen ist Tolkiens Werk alles andere als perfekt.
Der Film ist es auch nicht.

Aber wenn alles perfekt ist, wo bleibt dann die Fantasie?

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Tanelorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

alexa schrieb:
Du bekommst keinen Menschen ins Kino wenn du dieses Buch 1 : 1 verfilmst. Das wäre total langweilig und langwierig. Jeder Teil würde warscheinlich doppelt so lange dauern und wäre geprägt von langatmigen Dialogen. Das Studio wäre pleite, PJ arbeitslos, die Bücher Tolkiens hätten keinen neuen Verkaufserfolg gelandet und vielen Menschen wäre die Geschichte weiterhin verborgen geblieben. Ich bin auch erst durch das riesen Theater um die Verfilmung auf die Bücher aufmerksam geworden.



Einige Leute in diesem Forum sind echt der Hammer! Da gibt es Threads, in denen sich diejenigen die auf den dritten Teil warten von den Buchfans ungerecht behandelt fühlen: "Die machen die ganze Vorfreude kaputt!". Diese bösen Kritiker! Auf der anderen Seite sind es diejenigen die den Film gut finden, welche die Buchfans als Nörgler, Fanatiker, Tolkien ist Gott usw. betiteln. Irgendwas stimmt da nicht.

Und dann eine solche Aussage. Die wenigsten Kritiker des Films sagen, daß sie jeden einzelnen Dialog des Buches haben wollen. Du karikierst ihre Position nur. Was wäre an mehr Dialogen denn so schlimm oder langweilig? Das Studio wäre pleite? Glaub ich kaum. Sicherlich ist es so, daß durch die Filme auch der Absatz der Bücher gestiegen ist. Einen Markt für Tolkien hat es aber immer gegeben und hätte es auch ohne die Filme weiterhin gegeben. Wenn ich mir anschaue was z.T. aus den Büchern gemacht wurde, dann kann ich nur sagen, daß es vielleicht besser gewesen wäre, wenn die Filme nicht zustande gekommen wären. Zumindest nicht unter dem Titel "Lord of the Rings".

Es erschließt sich mir auch nicht was so schlimm daran gewesen wäre, wenn PJ arbeitslos wäre. Ein so toller Kerl ist er nun auch wieder nicht und die Aufgabe der Verfilmung hätten andere genauso gut, wenn nicht besser erledigen können.

Also ihr Peter Jackson Fanatiker, alles Gutfinder usw. etwas Vorsicht walten lassen mit so pauschalen Aussagen. Die Titel sind übrigens nicht ernst gemeint und sollen nur auf die paradoxe Situation hinweisen, daß sich die Filmfans von den Buchfans so angegriffen fühlen, jedoch selbst alles dafür tun die "Gegenseite" zu provozieren.

Vergessen: Pseudo Fan? Sind das etwa die Leute, die den Film kritisieren? Das würde heißen das jeder der die Bücher gut findet, die Filme aber nicht gelugen ein Pseudo Fan ist. Tut mir leid aber mir entzieht sich völlig die Logik eines solchen Beitrags.

Geändert durch Tanelorn (11.12.2003 12:23)

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Nagrach

Würziges Truthahnbällchen

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Glaurung schrieb:
Aber er hat bei Produktionskosten von 10 Millionen 190 Millionen Dollar eingespielt (und das war 1968). Bei einer Länge von 156 Minuten. Man kann sicher noch viele solcher Beispiele finden.
Aber klar, solche Filme schaut ja kein Mensch...



Naja, einem Film, der nur 10 Millionen kostet, gesteht man glaube ich um einiges eher einen Flop zu als einer 300 Millionen Dollar Produktion - meinst du nicht?

Ausserdem - weisst du, wieviele Leute sauer waren, nachdem sie im Kino gewesen sind? DAS wäre mal interessant, vieviele sich den Film auch ein zweites Mal angetan hätten...

cya
Nagrach
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Nagrach]

Anscheinend ziemlich viele, er ist ja heute noch Kult . Und bei einer anderen, buchnäheren HdR-Verfilmung wären die Buchfans logischerweise mindestens so oft reingegangen wie in PJ's Verfilmung. Es gäbe dann natürlich insgesamt weniger (Neu-)Buchfans, aber wenn ich mir die Leute so ansehe, wäre das auch kein Schaden gewesen.

Natürlich sind 10 Millionen eine andere Liga. Aber ein Film, der 1968 10 Mio gekostet hat, würde heute vermutlich 30-40 kosten. Und LotR kostet doch letztlich auch weniger als 100 Mio pro Film, das ist doch heutzutage Standard. So gewaltig sind die finanziellen Dimensionen auch wieder nicht.
Im übrigen gibt es sicher bessere Vergleichsbeispiele als "2001", ich habe ihn nur genommen, weil es der langatmigste und ruhigste Film ist, der mir einfällt .
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Heraklit

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Tanelorn]

In Bezug auf:
Es erschließt sich mir auch nicht was so schlimm daran gewesen wäre, wenn PJ arbeitslos wäre. Ein so toller Kerl ist er nun auch wieder nicht und die Aufgabe der Verfilmung hätten andere genauso gut, wenn nicht besser erledigen können.


Und warum haben es diese anderen nicht getan? Genausogut könntest du sagen, dass jeder andere 1492 die Neue Welt hätte entdecken können und nicht nur Kolumbus. Er hat's aber nun mal geschafft.

PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen. Nicht zuletzt hat er die Ausdauer bewiesen, Hollywoods Produzenten zu überzeugen, hunderte von Millionen Dollar in ein absolut riskantes Projekt zu stecken. Es konnte eben nicht jeder andere schaffen. Alle übrigen Filmemacher müssen diesen Beweis erst erbringen.
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Tanelorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Heraklit]

Heraklit schrieb:
PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen.



Ich gebe Dir Recht, daß PJ den Mut gehabt hat. Aber bitte stellt ihn nicht so dar, als ob er der Einzige gewesen wäre, der den Mut dazu gehabt hat und er praktisch seine Kariere dafür aufs Spiel gesetzt hat. Hinter der Verfilmung steckte Kalkül und für PJ war es die Chance von seinen billigen Verfilmungen wegzukommen.


Was ich nicht so ganz verstehen kann ist, daß Du von künstlerischer Größe in Bezug auf PJ sprichst. Er ist in meinen Augen Durchschnitt und nicht mehr!

Geändert durch Tanelorn (11.12.2003 12:56)

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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Ein äußerst gelungenes Beispiel für einen Fantasy-Film, der langsam, ruhig, athmosphärisch, dialogreich, mystisch und trotzdem spannend und auch actionreich ist, ist "Excalibur" von 1981. Leider weiß ich nicht, ob der Film kommerziell erfolgreich war, aber es ist imho einer der besten Fantasyfilme überhaupt.

Ich möchte PJ's LotR ja gar nicht missen, ich halte seine Verfilmung (angenommen, RotK ist auf einem Level mit oder besser als FotR) insgesamt für gelungen. Aber ich würde gerne auch irgendwann eine Verfilmung in einem ganz anderen Stil sehen, zB in der Art von Excalibur.

edit @Tanelorn: Muß hier jetzt schon wieder darüber diskutiert werden, ob PJ was Besonderes ist oder nicht? Das Thema läuft aktuell auch in mindestens zwei anderen Threads hier im FF...

Geändert durch Glaurung (11.12.2003 12:57)

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Warlock

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Heraklit]

In Bezug auf:
Und warum haben es diese anderen nicht getan? Genausogut könntest du sagen, dass jeder andere 1492 die Neue Welt hätte entdecken können und nicht nur Kolumbus. Er hat's aber nun mal geschafft.


Kolumbus ist nicht der erste, der die neue Welt entdeckt hat, da waren die Wikinger schneller

In Bezug auf:
PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen. Nicht zuletzt hat er die Ausdauer bewiesen, Hollywoods Produzenten zu überzeugen, hunderte von Millionen Dollar in ein absolut riskantes Projekt zu stecken. Es konnte eben nicht jeder andere schaffen. Alle übrigen Filmemacher müssen diesen Beweis erst erbringen.


Hätte jeder andere auch gemacht bzw. wäre es später dazu gekommen. PJ war halt nur schneller und mit dem HdR konnte er eher ein finanzkräftiges Studio finde als für King Kong. Hätte er KK gedreht, würden wir wohl erst in nicht absehbarer Zeit den HdR im Kino sehen.
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Ridcully

Erzkanzler

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

In Bezug auf:
Ein äußerst gelungenes Beispiel für einen Fantasy-Film, der langsam, ruhig, athmosphärisch, dialogreich, mystisch und trotzdem spannend und auch actionreich ist, ist "Excalibur" von 1981



Als ich hab den Film als total überfrachtet empfunden. Irgentwie so als müsse man da jetzt alles unbedingt reinpacken.
Aber vielleicht bin auch voreingenommen, weil ich mich die ganze Zeit darübe gewundert habe, wie Artus es schafft, sein RÜstung (die er immer trägt) so glänzend zu halten (von Merlins Metallhütchen gar nicht zu reden)

Aber bei langsamen, atmosphärischen Filmen, wo viel für die Charakterdarstellung getan wird, fällt mir spontan Sergio Leone ein (Und "Spiel mir das Lied vom Tod" war definitv ein Erfolg)

Gruß

Rid
Gruß
Rid
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Ridcully]

Ja, auch ein gutes Beispiel. Aber so langweilige Filme guckt ja keiner. You can't do that in a movie, y'know?!

Ridcully schrieb:
Als ich hab den Film als total überfrachtet empfunden. Irgentwie so als müsse man da jetzt alles unbedingt reinpacken.


Du bist halt einer von diesen Mainstreamkonsumenten, die nur Action und kurze Hauptsätze wollen

Über die glänzenden Rüstungen habe ich mich auch gewundert, aber der Film ist eben eher mystisch als realistisch, da stört das imo nicht.
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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

1968 wurden Filme insgesamt viiiiiel langsamer geschnitten als heute. Es war viel weniger drin, generell. Die Sehgewohnheiten haben sich geändert. Man kann 1968 ncht zurückholen und sollte es auch nicht.
Es gibt Filme, die ich in den 80ern einfach toll fand. Heute finde ich sie entweder zum Gähnen langweilig oder einfach peinlich (was wohl auch mit der persönlichen Entwicklung zusammenhänge *allmählichaltwird*)
Wenn ihr also HdR schon mit episch ruhigeren Filmen vergleicht, solltet ihr welche aus den letzten 5 Jahren heranziehen. Allerdings wird es da mit Fantasy-Filmen arg dünn. Immerhin wurde mit HdR ein Genre wiederbelebt, das ungefähr so lebendig war wie die Toten von Erech.

Zum STichwort "es hätte auch anders kommen können": Stellt euch mal ganz kurz vor, ein Regisseur hätte einen einzigen Film draus machen wollen...
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Mearas]

In Bezug auf:
1968 wurden Filme insgesamt viiiiiel langsamer geschnitten als heute. Es war viel weniger drin, generell. Die Sehgewohnheiten haben sich geändert. Man kann 1968 ncht zurückholen und sollte es auch nicht.


Ja, solche Dinge werden immer wieder gerne von fantasielosen Menschen behauptet. Dies ist tot und das ist tot, und das kann man heute nicht mehr bringen, und überhaupt: "You can't do that in..." na du weißt ja. Bis es irgendjemand trotzdem bringt und großen Erfolg damit hat und plötzlich ist es ein quicklebendiger Trend und es gibt tausend Nachahmer.
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Heraklit

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Warlock]

In Bezug auf:
Kolumbus ist nicht der erste, der die neue Welt entdeckt hat, da waren die Wikinger schneller



Jaja, stimmt schon. Trotz Smilie: Mit 90%er Wahrscheinlichkeit sind die Chinesen ebenfalls schon vor Kolombus in Amerika gelandet. Aber 'entdeckt' ist relativ. Amerika war ja schon vorher da, in den Köpfen der Europäer aber erst seit 1492.
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Tanelorn]

Tanelorn schrieb:

Und dann eine solche Aussage. Die wenigsten Kritiker des Films sagen, daß sie jeden einzelnen Dialog des Buches haben wollen. Du karikierst ihre Position nur. Was wäre an mehr Dialogen denn so schlimm oder langweilig? Das Studio wäre pleite? Glaub ich kaum. Sicherlich ist es so, daß durch die Filme auch der Absatz der Bücher gestiegen ist. Einen Markt für Tolkien hat es aber immer gegeben und hätte es auch ohne die Filme weiterhin gegeben.



Hier beziehe ich mich auf dieses Posting
Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



und nicht auf all die Leute die nur einige der Änderungen im dritten Teil kritisieren. Obwohl das eigentlich auch ein Blödsinn ist, solange man ihn noch nicht selbst gesehen hat.

Auch hätte ich persönlich nichts gegen ein bischen mehr Dialoge. Dann wäre der Film aber um einiges länger und fürs Kinopulikum nicht mehr geeignet. Für mich ist ein Film nicht nur dann sehenswert wenn er Action bietet. Aber diese Geschichte ist keine ruhige Charakterstudie sondern eine Actiongeschichte. Und so wie PJ diese Geschichte verfilmt hat finde ich es sehr gut gemacht. Natürlich findet jeder Stellen die man anders gemacht hätte oder die man vermisst. Ist ja eh klar. Es gibt nichts perfektes. Aber es gibt eben nur diese Verfilmung (naja fast *gg*) und als Gesamtwerk finde ich sie großartig. (Zumindest die Teile die ich bis jetzt kenne).

Tolkiens Bücher werden auch natürlich immer ihren Markt haben. Das habe ich ja nicht bestritten. Der derzeitige Verkaufsschub aber ist dem Film zu verdanken.

Ich mag das Buch und ich mag den Film.

Tanelorn schrieb:
Wenn ich mir anschaue was z.T. aus den Büchern gemacht wurde, dann kann ich nur sagen, daß es vielleicht besser gewesen wäre, wenn die Filme nicht zustande gekommen wären. Zumindest nicht unter dem Titel "Lord of the Rings".




Da bin ich aber froh, dass du nichts zu reden hast.
Sonst wären sehr viele Leute um ein tolles Kinoerebnis gekomen und ich hätte vielleicht nie die wunderbare Welt Tolkiens kennengelernt.

Außerdem, seien wir doch froh, dass nicht die ursprüngliche Version, den Herr der Ringe in zwei Teilen zu verfilmen, umgesetzt wurde. Denn das wäre warscheinlich wirklich danebengegangen.
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Tanelorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Ist die Geschichte an sich tatsächlich eine Actiongeschichte? Wer sagt das? Ich glaube eher, daß PJ eine Actiongeschichte daraus gemacht hat.

Ich bestreite ja auch gar nicht, daß es sich um gelungene Filme handelt. Aber: Es gibt so viele Änderungen, Verfälschungen, Verkürzungen und Verzerrungen, daß der Titel "Lord of the Rings" m.E. kaum noch angebracht erscheint. Es sei denn es genügt, daß im Buch wie im Film ein Ring vorkommt.
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Ridcully

Erzkanzler

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Da hier ja gerne aktuelle Beispiele gewünscht werden, bitte sehr:

Jackie Brown ist mit Sicherheit nicht der schnelle Film, trotzdem hat er Atmosphäre und ist Cool.

"Der mit dem Wolf tanzt" ist ein ähnlicher Fall.

Generell finde ich, das schnelle Schnitte (MTV-mäßig heißt das wohl) einem Film nicht gut bekommen. Ich bin eher ein Freund, langer, ruhiger, schwelgender Kamerafahrten. Ein weiteres Unding ist auch die Wackelkamera (bei Ray Cooks wars cool, im Film nervt es).
Ein Film ist dann gut, wenn ich mich in ihm verlieren kann und mich nachher frage "huch, das waren 3h?". Schnelle Schnitte tragen da nicht unbedingt zu bei. "Spiel mir das Lied vom Tod" ist immer noch mein absoluter Lieblingsfilm, genau aus diesen Gründen: Er läßt sich Zeit.

@Glaurung: Hast dich mit dem Smily gerade noch gerettet
. Excalibur fand ich für die Fülle an Material einfach zu kurz. Heute wäre das wohl ein Zweiteiler geworden. Vielleicht muß ich ihn mir einfach nochmal angucken.

Gruß

Ridcully
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Tanelorn]

Hmm, für mich was das lesen schon sehr spannend. Und wenn Orks angreifen, dunkle Höhlen durchquert werden müssen, gegen dunkle Herrscher die die Welt beherrschen wollen gekämpft werden muss, kleine Leute von Monsterspinnen angegriffen werden, Köpfe als Wurfgeschoße verwendet werden uvm, dann verstehe ich das schon als Action.

Ich habe die Bücher vor dem Film gelesen und fand sie sehr spannend und gruselig. Natürlich sind sie andererseits auch ruhiger als der Film, die Charaktäre sind besser ausgearbeitet und in meinem Kopf waren viele Gestalten und Szenen auch nicht so horrormäßig wie von PJ dargestellt. Daran musste ich mich auch erst gewöhnen.

Aber grundsätzlich bin ich schon der Meinung dass es sich um eine Actiongeschichte handelt, die von Heldentum und großer Freundschaft und Treue getragen wird.
Angeblich ist die Geschichte ja auch von Tolkiens eigenen Kriegserfahrungen geprägt und inspiriert.

Ich denke das Buch funktioniert großartig als Buch aber der Film braucht einfach mehr Action damit er sehenswert ist, wobei es mich sicher nicht gestört hätte wenn es etwas "ruhiger" gewesen wäre. Aber warscheinlich wäre der Film dann nicht sooo erfolgreich geworden.


Ein Buch vom Film kann ich mir aber nicht vorstellen. Das wäre warscheinlich zu kurz und oberflächlich.

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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Vielleicht sind es die fantasielosen Menschen, die unbedingt immer auf dem Alten beharren wollen!

Die ewigen "Früher war alles besser"-Jammerer!
Warum nicht gleich wieder SChwarz-Weiß-Stummfilm mit Piano-Begleitung?

Art pour l'art - sehr "in" unter Intellektuellen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, alle, die anderer Meinung sind, als Banausen zu bezeichnen.

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Ridcully

Erzkanzler

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Mearas]

Ach, es geht doch nicht über Übertreibungen.

Nicht alles, was neu ist ist gut.
Nicht alles, was gut ist ist neu.

@Thaukelt : Danke für das Eröffungsposting

Geändert durch Ridcully (11.12.2003 15:01)

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Sam Gamdschie

Gärtner von Beutelsend

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Tanelorn]

@Tanelorn:
In Bezug auf:
Ist die Geschichte an sich tatsächlich eine Actiongeschichte? Wer sagt das?


Darauf antwortete alexa:
In Bezug auf:
Hmm, für mich was das lesen schon sehr spannend. Und wenn Orks angreifen, dunkle Höhlen durchquert werden müssen, gegen dunkle Herrscher die die Welt beherrschen wollen gekämpft werden muss, kleine Leute von Monsterspinnen angegriffen werden, Köpfe als Wurfgeschoße verwendet werden uvm, dann verstehe ich das schon als Action.



Sehe ich genauso. Zumal Tolkien selbst den dritten Band eigentlich "The War of the Ring" nennen wollte. Und Krieg bringe ich in Literatur und Film durchaus mit einer gewissen Art von "Action" in Verbindung.

Natürlich besteht das ganze Buch nicht nur aus Action. Das tun aber auch die Filme (zumindest die beiden bisherigen) nicht.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Torkin schrieb:
Was soll dieser Schwachsinn, Thaukelt?




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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: peofuss]

peofuss schrieb:
Aber lass mal ,den Hauptdarsteller von Smallville (den Dunkelhaarigen,nicht den Glatzkopf) hätte ich mir rein optisch (Gesichtsmässig) durchaus als Frodo vorstellen können.Irgendwie kam mir mal der Gedanke bei einer Folge "Smallville".



Vielleicht lag es an der Synchronstimme. Frodo und Clark Kent werden vom gleichen Sprecher synchronisiert.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



Erwartest Du nicht etwas viel von einem Film?
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Vulturius

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Hmmm, was wollt ihr eigentlich?

Einen langsam geschnittenen Film, mit viel Ruhe und Geduld, ausgeprägten Wanderszenen? Also ein Film, der dann im Endeffekt ähnlich wie der schon angesprochene 2001 werden würde?

Nur würde das, was bei Kubricks Sci-Fi-Meisterwerk funktioniert hat, niemals bei einer LotR-Verfilmung funktionieren.

Warum? Ganz einfach: 2001 zieht seinen Reiz aus dem Zusammenspiel der Bilder, Musik und des schon fast metaphysischen Inhalts, nicht aus der eigentlichen Story. 2001 ist ein Film mit "tieferer" Intention und dient ganz bestimmt nicht der Unterhaltung. (Denn der Film ist langweilig, auch wenn ich ihn mit der Zeit sehr zu schätzen gelernt habe.)

Tolkiens Geschichte funktioniert auf einer ganz anderen Ebene. Der HDR fasziniert (zumindest mich) in erster Linie durch die Story, nicht durch komplizierte Charaktere und schon gar nicht durch einen tieferen Sinn (den Tolkien immer bestritt).

Der HDR ist doch ein Buch, das unterhlaten und den Leser in eine andere Welt entführen soll. Und das bringt Jackson durch seinen Erzählstill imho wirklich gut auf die Leinwand. Er packt die Menge an Stoff so zusammen, dass der Film nicht allzu sehr ausufert. Und sein wir mal ehrlich. Würde TTT nur halb so schnell erzählt werden, der Film würde irgendwann langweilig.
Der LotR-Film lebt nun einmal von seiner Story.

Sicher im Buch gibt es ruhigere Stellen, die aber vor allem dann dadurch überzeugen, dass sie die komplexe Welt Mittelerdes ausarbeiten. Aber diese mit all den zig Liedern, Sagen, etc. in ihrer Komplexität in einen Film zu übertragen ist wahrscheinlich gar nicht möglich.

In Bezug auf:
Generell finde ich, das schnelle Schnitte (MTV-mäßig heißt das wohl) einem Film nicht gut bekommen.


Gut, deine Meinung, aber einen schneller/langsamer Schnitt ist weder generell gut noch schlecht. Je nachdem, was man erzählt ist das eine oder das andere besser oder schlechter.
Z.B. wäre "Requiem for a dream" bestimmt nur halb so "beeindruckend", wenn er einen "klassischen" Schnitt hätte. Und der Film ist nun wirklich kein Action/Hollywood-Film.

In Bezug auf:
Wenn ihr also HdR schon mit episch ruhigeren Filmen vergleicht, solltet ihr welche aus den letzten 5 Jahren heranziehen.


Finde ich jetzt aber auch nicht. Ein Film ist doch etwas zeitloses. Sicher die Trends ändern sich. Aber ein guter Film bleibt ein guter Film. Ich fand Metropolis, auch wenn er schon 70(!) Jahre alt ist und ohne Ton immer noch einen faszinierenden Film.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Vulturius]

Vulturius schrieb:
Hmmm, was wollt ihr eigentlich?

Einen langsam geschnittenen Film, mit viel Ruhe und Geduld, ausgeprägten Wanderszenen? Also ein Film, der dann im Endeffekt ähnlich wie der schon angesprochene 2001 werden würde?



Eine solche Verfilmung wäre durchaus denkbar. Das wäre eine andere Interpretation des Stoffes. Ich denke, es wäre durchaus möglich, aus dem Herr der Ringe einen sehr, sehr stillen Film zu machen. Der Stoff bietet genung Material für ganz unterschiedliche Interpretationen. Peter Jackson hat einen legitimen Weg (eye- and earcatchy) gewählt. Seine Wahl war m.E. gut, weil das Kino diesen Impuls gebraucht hat. Aber man muss den HdR nicht unbedingt so verfilmen.
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Schöne Diskussion - vielen Dank Thaukelt für den Thread... Gut, daß Torkins Niveau mit Keller-Assel-IQ und Schwachsinn nicht fortgeführt wurde.

Ich finde schon, daß Action in die Filme muß - auch wenn Tolkien die Schlachten sehr kurz gehalten hat, sie fanden statt. Und im Film kann man das nicht nur anreißen - man kann keine 10.000 Uruks aufmarschieren und dann Gandalf das Ende der Schlacht erzählen lassen. Auch etwas Humor schadet sicher nicht, wenn es nicht gerade auf Gimli-Rülpser, Gimli-Geschnarche und Gimli-Kommentare über Eichhörnchen-Sch... hinausläuft.

PJ´s Motivation halte ich auch für zweifelhaft - daß er die Filme nicht wegen des Geldes und des Ruhmes gemacht haben soll, kann ich mir kaum vorstellen. Von seinen früheren Filmen kenne ich nur 2 und die waren durchwachsen. Nichtsdestotrotz halte ich seine Leistung bei HdR schon für beachtlich, vorausgesetzt, RotK ist nicht total versaut...
Man weiß ja in der Tat nicht, wie das Ergebnis anderer Regisseure und Produktionsfirmen ausgesehen hätte.

Es läuft doch immer darauf hinaus, daß die Geschmäcker total verschieden sind - 2001 ist mir zu langweilig, Excalibur fand ich gut... Die schnellen Schnitte bei TTT finde ich auch störend, aber ein ganz großer Bonus von PJ war und ist für mich die Wahl der Schauspieler,was Thaukelt in seinem Horrorszenario schön angedeutet hat: ein Gandalf, der nicht im Entferntesten "mein" Gandalf wäre und der Film wäre für mich verdorben, auch wenn er vor wundervollen Dialogen, Buchtreue und langsamen Wanderszenen strotzen würde. Da gerade das Optische PJ hervorragend gelungen ist, sehne ich mich nicht nach einem anderen Regisseur oder einer ruhigeren Verfilmung.
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Ich habe mir TTT gestern nochmal angesehen und mit in Hinblick auf diese Diskussion überlegt wie es wohl wäre wenn einige Actionszenen ruhiger verlaufen würden oder überhaupt fehlen würden. Ich kam zu dem Schluß dass der Film dann wohl einfach langweiliger wäre. Ich glaube einfach nicht, dass man die ganzen Dialoge, die ganzen kleinen Geschichten um Mittelerde überhaupt, einfach die vielen Dinge die Tolkien beschrieben hat in einem Film "unterhaltsam" unterbringen kann.
Als ich das Buch gelesen habe hatte ich auch im Kopf ruhigere und weniger horrormäßige Bilder. Dadurch war ich beim ersten Kinobesuch manchmal auch etwas "überrascht". (z.B. Frodos Plantscherlebnis in den Totensümpfen) Aber nur kurz, denn sobald sich meine Bilder im Kopf mit denen von PJ angefreundet hatten wollte ich die Bilder von PJ einfach nicht mehr missen. Ich denke durch diese actionreiche Verfilmung und die gewaltigen Bilder ist der Film so erfolgreich geworden. Die Grundgeschichte handelt nun mal vom Krieg um Mittelerde und Krieg ist laut und brutal.

Zu PJs Motivation glaube ich, dass er vielleicht einfach etwas besonderes machen wollte, etwas was noch niemand zuvor wirklich gut gemacht hat. Dass er damit Geld verdienen will und auch viel Geld damit verdient hat ist für mich voll in Ordnung.

Dass die Wahl der Schauspieler sehr wichtig war hat er selbst in einem Interview mal gesagt (ev. auf der SEE ??). Ein falscher Frodo und der Film wäre gekippt.
Und beim Aragorn hat er glücklicherweise selbst die Notbremse gezogen.
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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Ja, dass die Schauspieler meinen Vorstellungen entgegenkamen, lässt mich auch über sehr vieles hinwegsehen, ws mich vielleicht sonst stören würde.
Bei einigen Szenen würde ich auch gern rufen "Haaaalt, macht mal langsam". Nun ja, DVD machts möglich, da gibt es die Zeitlupe...

Überhaupt, DVD: Hier sehe ich nun, welche Szenen ich mag und welche nicht. Über letztere spule ich gern drüber.
Aber die von mir immer wieder angesehenen Szenen sind nur z.T. die, die nah am Buch sind. Manchmal aber auch solche, die Tolkien so nie vorgesehen hatte. Fast immer sind es Szenen, die von der Mimik der Schauspieler beherrscht werden. Manchmal aber auch diese gigantischen, leinwandfüllenden Massenszenen oder Kulissen (die auf meinem kleinen Fernseher natürlich überhaupt nicht zur Geltung kommen, schnüff)

Es sind also die Bilder für mich.

Immer überspulte, für mich also absolut überflüssige Szenen sind der Troll in Moria (gähn, viel zu lang), Lothlorien (gähn, fand ich schon im Buch langweilig, bis auf Galadriels Spiegel und die Abschiedsgeschenke), die Totensümpfe (zu gruselig), Sarumans Rüstkammer (beim ersten und zweiten Sehen gigantisch! Später dann langweilig), Baumbarts Gesang (auch nur beim ersten Mal nett) und einige Teile von Frodos Aufenthalt in Osgiliath (in meinen Augen ein völlig unnötiger Umweg)

Aber das ist halt subjektiv.

Letzlich, um es nochmal zusammenzufassen: die Verfilmungen leben für mich durch die Schauspieler und durch die einfach großartigen Kulissen, die geschaffen wurden.
Die Handlung, ehrlich gesagt, ist erst zweitrangig für mich.

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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Jajajaja- alles wieder schlau daherargumentiert.

Fakt ist: klar kann man das buch auch ordentlich versauen.

freunde des buches können aber wohl im großen und ganzen sehr zufrieden mit der version sein, da hat der thaukelt wohl schon recht. und dass sich viele über so einen dreck wie "gandalf kommt von links den berg hoch" oder "den fisch in Eowyns suppe" aufregen ist wohl auch nur ein zeichen dafür dass zum großteil der nerv der buch-verehrer getroffen wurde.
na gut ich bin auch nicht 100% konform mit den filmen, aber das geht doch auch gar nicht. die SEE´s haben aber nochmal viel rausgeholt. finde einige szenen nach wie vor eher blöd ("hey das ist Frodo Beutlin") oder sogar bei Bakshi besser umgesetzt (Furtszene)- aber was solls - pfeif drauf!
bin foh dass es überhaupt so geworden ist. das Potential nach unten war vorher wohl viel höher als es noch besser zu machen als es bis jetzt ist.

Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.

und zu der IQ-Diskussion: bei dem herangezogenen Vergleich wäre wohl der IQ von 10 Meter DDR-Feldweg passender. Da kann man Torkin keinen Vorwurf machen. Die Reaktion ist bei dem vorherigen Anmerkungen mehr als verständlich. War wahrscheinlich wieder einer von den "AN HDR ist ALLES SUPER , ALLLLLEEEEEES"......naja ist ja in Zeiten der sozialen Isolation normal sich über Klugscheisserei Freunde zu suchen...
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:

Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.



Finde ich nicht. Thaukelts Beitrag ist interessant und witzig.

Es hätte ja durchaus auch so kommen können. Wenn keine Profis am Werk gewesen wären sondern mutige Amateure... ?

Begründe mal dein "schwachsinnig". Vielleicht hast du ja noch eine konkretere Beschreibung deines Vorwurfes.
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Eleasar

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

es ist wirklich interessant wie hier manche reagieren,
man sollte hier keine wirklich wichige Themen diskutieren
Mit meiner Einstellung habe ich hier wohl die meisten gegen mich, aber ich stehe dazu, dass ich auf diese Verfilmung hätte verzichten können. Da wir diese Verfilmung jedoch haben, muß ich eingestehe,dass ich mich von meiner neugierigen Erwartung und Hoffnung ins Kino habe treiben lassen.
Persönlich denke ich müßen wir mit den Werk PJs zufrieden sein, da es wirklich hätte SCHLIMM kommen können, aber es hätte eben auch besser werden können ( imho kann man alles besser machen !)
Das mein Beitrag zu Thaukelts Eröffnung solche Wellen schlägt, hätte ich nicht erwartet, es hat mir aber Freude gemacht, die Meinung von manchen von euch zu lesen (Verbalabgleisungen ausgeschlossen!)
Übrigens hatte ich gedacht in diesen Thread sollte es darum gegehen was wäre wenn ...???

...have a lot of fun!!!

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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Na das ist aber schön, dass du die Reaktionen interessant findest.
Aber "wirklich wichtig" finde ich diese Verfilmung und Tolkiens Bücher nun doch nicht.

Glücklicherweise sind aber wir Menschen alle unterschiedlicher Meinung sonst wäre das Leben ja fad.
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:
Da kann man Torkin keinen Vorwurf machen. Die Reaktion ist bei dem vorherigen Anmerkungen mehr als verständlich.



Oh doch, ich mache ihm den Vorwurf der unpassenden Wortwahl. Wenn Thaukelt einen witzigen Beitrag erstellt, kann man den Inhalt natürlich nicht gut finden und das auch kundtun, aber ohne das Geschriebene gleich als "Schwachsinn" bezeichnen zu müssen. Und wenn Torkin sich Meinungsfreiheit zu eigen macht, dürfen andere Leute auch schreiben, daß es ihnen bei den Indy-Filmen fröstelt, ohne daß er deswegen ihren IQ auf das Niveau einer Keller-Assel stellen muß.

Hier gibt es Leute, die die Filme nicht mögen, solche die es tun, anderen mögen Bücher und Filme - deshalb wird diskutiert und das kann man eben auch etwas gemäßigter tun.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Odinger]

Odinger schrieb:
Man denke nur an "Eisode One und Two" oder diese unsäglichen Indiana-Jones-Simpel-Filmchen, brrrr.



Die habe ich alle in meiner DVD-Sammlung. Wobei die Indiana-Jones-Trilogie den besseren Platz hat.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:
Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.



Dafür hätte ich gerne eine Begründung. Die Filme sind erfolgreich, aber es hätte durchaus ganz anders kommen können. Denn es kam schon einmal so - man muss nur an die erste Verfilmung von Ralph Bakshi und die Fortsetzungen denken. Ich habe eigentlich nur das Schicksal der Zeichentrickverfilmung hypothetisch auf die neuen Filme übertragen.

Wenn man bedenkt, was für ein riskantes und ambitioniertes Projekt sich Peter Jackson vorgenommen hat, ist es nicht selbstverständlich, dass wir heute hier sitzen und auf einen dritten Teil freuen dürfen, der sich beinahe nahtlos an die ersten beide Teile anschliesst.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Carlos schrieb:
Hier gibt es Leute, die die Filme nicht mögen, solche die es tun, anderen mögen Bücher und Filme - deshalb wird diskutiert und das kann man eben auch etwas gemäßigter tun.



Finde ich auch. Über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten. Man kann versuchen zu begründen, warum man dieses gut oder jenes schlecht findet, aber man kann niemanden dazu zwingen, das genauso zu sehen.

Um ein krasses Beispiel zu nennen: Jemand, der Modern-Talking-Fan ist und deren Musik gerne hört, der sich einfach gut fühlt, wenn er die Musik hört, wird sich auch durch gut überlegte Argumente nicht davon überzeugen lassen, dass die Musik "objektiv" gesehen Mist ist. Denn da gibt es keine Objektivität. Wenn mir ein Freund seine neue Flamme vorstellt und ich mich frage, was er an der nur findet, fange ich ja auch nicht einen Streit über objektive Attraktivitätskriterien bei Frauen an.

Wenn man über Filme und Bücher diskutiert, kann es nicht darum gehen, Recht behalten zu wollen. (Literatur- oder Filmwissenschaftliche Diskussionen mal ausgenommen, da geht es aber nicht um Bewertungen, sondern um rein deskriptive Aspekte.) Eigentlich sollte es doch in einem Forum wie diesem hier darum gehen, durch die Meinung der anderen auf Details und Sichtweisen hingewiesen zu werden, die einem sonst entgangen wären. Dabei kann man auch erwähnen, dass einem diese oder jene Passage nicht so gut gefallen hat, weil ... und dann folgt die Begründung. Wenn dann jemand kommt, der anderer Meinung ist, sollte man das als Chance sehen, nicht als Kriegserklärung. Man verliert ja nichts, wenn man seine Meinung ändert. Im Gegenteil, man sieht vielleicht eine Szene, die einen vorher gestört hat, in einem ganz anderen Licht. Selbst wenn das nicht passiert, so weiss man dann doch, dass es Menschen gibt, denen das gefällt, was man selber nicht mag. Streiten kann man darüber nicht.
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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Thaukelt schrieb:
Odinger schrieb:
Man denke nur an "Eisode One und Two" oder diese unsäglichen Indiana-Jones-Simpel-Filmchen, brrrr.



Die habe ich alle in meiner DVD-Sammlung. Wobei die Indiana-Jones-Trilogie den besseren Platz hat.



...es gibt noch Hoffnung!
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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Thaukelt schrieb:
Bratislav_Metulski schrieb:
Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.



Dafür hätte ich gerne eine Begründung. Die Filme sind erfolgreich, aber es hätte durchaus ganz anders kommen können. Denn es kam schon einmal so - man muss nur an die erste Verfilmung von Ralph Bakshi und die Fortsetzungen denken. Ich habe eigentlich nur das Schicksal der Zeichentrickverfilmung hypothetisch auf die neuen Filme übertragen.

Wenn man bedenkt, was für ein riskantes und ambitioniertes Projekt sich Peter Jackson vorgenommen hat, ist es nicht selbstverständlich, dass wir heute hier sitzen und auf einen dritten Teil freuen dürfen, der sich beinahe nahtlos an die ersten beide Teile anschliesst.



du übertreibst einfach, that´s all! Aber im Grunde genommen sind wir ja einer Meinung, wenn Du Dir meinen vorigen Beitrag nochmal durchliest.
klar, man kann sich bis zum grün-werden über "das find ich toll...und das nicht so" streiten. Ist ja auch teilw. sinn dieser veranstaltung hier.

ich bin rückblickend auch froh, dass alles so geworden ist, WIE es geworden ist. Mein Gott die Leute heulen hier auf so hohem Niveau rum, die merken schon gar nicht mehr wie dankbar man als Buch-Fan sein muss, dass dieser Kiwi das so hinbekommen hat.
Das fängt doch schon bei der Besetzung an: Geiler konnte man es doch gar nicht machen. Und dann diese super-Lsg. der Größenfrage, die viele schon vorab immer in den wahnsinn getrieben hat. ja diese kleinigkeiten sind heute für alle NORMAL, so dass man darüber nicht mehr diskutieren braucht. für mich nicht. ich finde das alles nach wie vor erste sahne.

dein Opener ist witzig - fand ich halt nicht. hätten Spielberg/ Lucas sich drangewagt wär es zu 80% mainstreamiger etc. geworden (ach hätte doch Lucas Spielbergo wenigstens die Regie fpr EP 1-3 gegeben, aber das ist eine andere geschichte). aber deswegen muss man nicht SO ein szenario entwerfen, um damit alles vorhandene zu rechtfertigen und andererseits nen dunklen schatten auf andere (mögliche) umsetzungen zu werfen. wie oben dargestellt finde ich sogar einige Lösungen bei Bakshi besser (gibts dazu eigenl. nen thread) aber das werk von PJ ist trotzdem für mich zu 95% perfekt und dass soll was heissen.
nat. kann man immer alles noch besser machen. Ich hoffe jetzt eigentlich nur noch drauf, dass PJ den HOBBIT macht, damit der "Fluss" beibehalten bleibt.

so jetzt hab ich irgendwie den faden verloren...

Gruß

der Clown
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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Eleasar schrieb:
es ist wirklich interessant wie hier manche reagieren,
Mit meiner Einstellung habe ich hier wohl die meisten gegen mich, aber ich stehe dazu, dass ich auf diese Verfilmung hätte verzichten können.





die meisten?...ich würde sagen ALLE!

Bratislav
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:
ich bin rückblickend auch froh, dass alles so geworden ist, WIE es geworden ist. Mein Gott die Leute heulen hier auf so hohem Niveau rum, die merken schon gar nicht mehr wie dankbar man als Buch-Fan sein muss, dass dieser Kiwi das so hinbekommen hat.



Aber war das nicht Thaukelts Intension - diesen Leuten zu zeigen, natürlich reichlich übertrieben, wie es auch hätte kommen können ? Daß man nicht auf den schlechteren Sachen herumreiten, sondern das viele Gute genießen soll ?
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jongleur

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Meine Güte, Thaukelts Szenario an den Haaren herbeigezogen? Ist euch eigentlich klar, wieviele Literaturvorlagen schon richtig gründlich in einer Verfilmung versaut wurden? Und wenn man noch bedenkt, welcher Druck oft seitens des Studios auf PJ auszuüben versucht wurde, dann grenzt es an ein Wunder, was aus den Filmen geworden ist. Aber Mikrooptimierer gibt es überall im Leben ....

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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:

dein Opener ist witzig - fand ich halt nicht.


Wie denn nun? Oder soll ich schreiben "Dein Satz ergibt Sinn - finde ich nicht"?
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Helcaraxe

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

In Bezug auf:
Beispiel "2001 - A Space Odyssey". Wohl der Prototyp des langatmigen Films, langatmiger gehts kaum noch. Er hat nichtmal viele Dialoge, sondern oft einfach nur Stille. Und ich finde ihn ehrlich gesagt langweilig. Aber er hat bei Produktionskosten von 10 Millionen 190 Millionen Dollar eingespielt (und das war 1968). Bei einer Länge von 156 Minuten. Man kann sicher noch viele solcher Beispiele finden.
Aber klar, solche Filme schaut ja kein Mensch...



In Bezug auf:
Dies ist tot und das ist tot, und das kann man heute nicht mehr bringen, und überhaupt: "You can't do that in..." na du weißt ja. Bis es irgendjemand trotzdem bringt und großen Erfolg damit hat



Ich glaube ich muss ausnahmsweise mal eine Lanze für Peter Jackson brechen:

Die Frage, ob man etwas wie "2001" heute noch bringen könnte, ist in der Tat berechtigt. Bedauerlicherweise scheint das nicht so zu sein. Ein Beispiel: Der Film "Master and Commander" wurde in der Vorschau als beinharter Actionfilm verkauft, was er nun ganz und gar nicht ist. Im Gegenteil: Man sieht den Kapitän und seinen Schiffsarzt zusammen musizieren (minutenlang). Es wird das alltägliche Leben der Seeleute an Deck gezeigt (in allen Details) und es gibt insgesamt sehr viele ruhige, dialoglastige Szenen. M&C war einer der besten Filme, die ich in der letzten Zeit gesehen habe, aber das jüngere Publikum fand ihn offensichtlich totlangweilig. (Es wurde extrem viel geredet und mit dem Handy rumgespielt. )

Was ich damit sagen will: PJ hatte möglicherweise einige recht unangenehme Auflagen seitens des Studios zu erdulden. Fran Walsh bestätigt ja in dem Interview auf AICN, dass der ursprüngliche Plan, Arwen in Helms Klamm auftreten zu lassen, auf Wunsch des Studios entstanden ist.

Übrigens finde ich Peter Jacksons Herangehensweise an den Stoff nicht schlecht. Imho schreit der Herr der Ringe geradezu danach, einen "aufregenden" Film daraus zu machen. Was nicht heißen soll, dass ich mir keine ruhige Verfilmung vorstellen kann. Allerdings nicht mit Peter Jackson. Der Mann kann Action einfach besser als "ruhig" und Action ist ja auch nicht per se schlecht, wenn sie gut gemacht ist.

In Bezug auf:
Ein äußerst gelungenes Beispiel für einen Fantasy-Film, der langsam, ruhig, athmosphärisch, dialogreich, mystisch und trotzdem spannend und auch actionreich ist, ist "Excalibur" von 1981.


Aaargh, bitte...
Diese Rüstungen, die Sets, die hölzernen Dialoge...
Wie wär's stattdessen mit "Der Tag des Falken"?
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Beren_Erchamion

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Helcaraxe]

Dieses Interview ist sehr aufschlußreich - man könnte sagen, PJ bricht eine Lanze für sich selbst:

"Wir waren völlig panisch"
Der Regisseur Peter Jackson, 42, über die finanziellen Risiken seiner "Herr der Ringe"-Trilogie, die Kostenexplosion in Hollywood und kreative Freiheit in Zeiten des Shareholder-Value



Gruß,

Beren Erchamion (Wolter v. Plettenberg)
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Altbau

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: jongleur]

Wo war noch gleich der Interview-Thread, in dem Fran Walsh sagte, dass Miramax am liebsten einen Hobbit frühzeitig um die Ecke gebracht hätte?
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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Thaukelt schrieb:
Bratislav_Metulski schrieb:

dein Opener ist witzig - fand ich halt nicht.


Wie denn nun? Oder soll ich schreiben "Dein Satz ergibt Sinn - finde ich nicht"?



Momentmal - willst Du damit etwa meinen literarischen Stil anzweifeln?
Dann halt ich es am besten mit Dieter Schröpke "Ich geb Dir gleich nen dicken Didi, aber aufe zwölf!"

schon gut schon gut. ich muss wohl eingestehen, dass man die hiesigen Leser nicht überfordern sollte. Ich wollte sagen. Dein Opener sollte wohl zum schmunzeln anregen - hat bei mir leider net gewirkt. eher war kopfschütteln festzustellen. Aber wir wollen das nicht noch weiter auswalzen, denn im Grunde sind wir vollkommen einer Meinung.

Lieber diskutiere ich mit diesen Gehirnzwergen-Fans über die Sinnhaftigkeit sich ein elbisches Wörterbuch zu kaufen und sich als Mensch ohne nennenswerte soziale Kontakte als "richtiger Fan" auszugeben, nur weil man als Elbin verkleidet (wenn auch hässlich wie Nacht) bewaffnet mit dem HdR-Lexikon und dem "juchhei, ich weiss alles und endlich ab ich leute gefunden mit mir interessen teilen"-brillen-grinsen in der Triple-Vorstellung sitzen (obwohl sie es eigentlich total scheisse finden 10 Stunden auf die leinwand zu glotzen - in der zeit könnte man ja auch 435 neue Quenja-Vokabeln lernen).........uups, da isses mal wieder aus mir herausgebrochen, verschuldigung!

oder besser noch: ignoriert die o.g. ausführungen, damit dierser thead der originären intention treu bleiben kann. ich such mir ne andere spielwiese......

bis dann

Der Clown
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Torkin

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Richtig, diese "Legolas-ist-sooo-süß"- und "Ich-verkleide-mich-als-Elbin-obwohl-ich-eigentlich-wie-ein-Ork-aussehe"-Fans hasse ich auch wie die Pest. Egal, ob Star Trek oder HDR: Die Fans, die verkleidet auf Cons gehen, oder irgendwelche Sprachen auswendig lernen gehören immer zur untersten Fan-Schicht. Man kann sagen: Es sind gar keine richtigen Fans. Und das du Dieter Schröpke kennst, rechne ich dir hoch an, lieber Bratislav ;-)
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Warlock

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Torkin schrieb:
Richtig, diese "Legolas-ist-sooo-süß"- und "Ich-verkleide-mich-als-Elbin-obwohl-ich-eigentlich-wie-ein-Ork-aussehe"-Fans hasse ich auch wie die Pest. Egal, ob Star Trek oder HDR: Die Fans, die verkleidet auf Cons gehen, oder irgendwelche Sprachen auswendig lernen gehören immer zur untersten Fan-Schicht. Man kann sagen: Es sind gar keine richtigen Fans. Und das du Dieter Schröpke kennst, rechne ich dir hoch an, lieber Bratislav ;-)



Wie oft willst Du Dich da eigentlich noch wiederholen? Inzwischen dürfte hier jeder Deine Meinung diesbezüglich und zu Star Wars wahrgenommen haben.
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Flora

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

alexa schrieb:
Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



Du bekommst keinen Menschen ins Kino wenn du dieses Buch 1 : 1 verfilmst. Das wäre total langweilig und langwierig. Jeder Teil würde warscheinlich doppelt so lange dauern und wäre geprägt von langatmigen Dialogen. Das Studio wäre pleite, PJ arbeitslos, die Bücher Tolkiens hätten keinen neuen Verkaufserfolg gelandet und vielen Menschen wäre die Geschichte weiterhin verborgen geblieben. Ich bin auch erst durch das riesen Theater um die Verfilmung auf die Bücher aufmerksam geworden.

Den Kern der zauberhaften Geschichte, hat JP meiner Meinung nach erfasst und umgesetzt. Auch das Buch ist stellenweise extrem brutal. Die Bilder in meinem Kopf waren zwar nicht so effektreich wie die von PJ, aber ok, ist eben so. Stört mich nicht weiter. Wenn ich das Buch lese versinke ich im Buch und wenn ich den Film schaue - dann eben im Film. Es gibt auch Dinge die mir im Film besser gefallen als in der Buchvorlage.

Wenn du Verstand und Gefühl in deinem Leben vermisst, dann fang bei dir an. Du kannst niemals die Welt ändern sondern nur dich selbst, dann ändert sich auch deine Welt.
(Das heißt jetzt nicht dass du Verstand und Gefühl nicht besitzt, ich kenne dich ja nicht und kann das nicht beurteilen.)




Jau genau !!! Edlich mal jemand ders kapiert hat (ne DEUS??? ) und dann noch ne Landsmännin von mia !!!


Gratuliere!!!
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:

Moment mal - willst Du damit etwa meinen literarischen Stil anzweifeln?



Aber nicht doch, wie könnte ich?
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Ringo_Star

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

ich find den Thread irgendwie richtig unterhaltsam. Auf was für einem hohen Niveau argumentiert wird, aufgrund eines humoristisch intendierten Beitrags.

Es wirkt etwas einseitig, bzw. rechtfertigend, da es uns aufzeigen soll, wie schlimm es hätte kommen können. Aber lässt man mal die konforntierenden Meinungen außer Acht muss man in Hinblick auf die filmhistorische Erfahrung doch eingestehen, dass es nicht Unwahrscheinlich, oder gar möglich wäre.

Ich sehe es eher als nettes Gedankenspiel an, da man es sich gar nicht vorstellen kann, und wenn man es versucht bekommt man wahrlich eine Gänsehaut.

"Misery" war auch sehr freizügig im Umgang mit der Buchvorlage, aber dennoch hat der Film die Atmosphäre des Buches sehr gut wiedergegeben. Stephen King ist bekanntlich ein Verfechter der Filmfreiheit. Ausgerechnet.

In Zeiten wo "Sophies Welt" auf dem Kinderkanal läuft können wir uns glücklich schätzen ;-)
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:
schon gut schon gut. ich muss wohl eingestehen, dass man die hiesigen Leser nicht überfordern sollte.



Das mag ich - eine Portion Arroganz gewürzt mit viel Verallgemeinerung und einer Prise Provokation... !

In Bezug auf:
Lieber diskutiere ich mit diesen Gehirnzwergen-Fans über die Sinnhaftigkeit sich ein elbisches Wörterbuch zu kaufen und sich als Mensch ohne nennenswerte soziale Kontakte als "richtiger Fan" auszugeben, nur weil man als Elbin verkleidet (wenn auch hässlich wie Nacht) bewaffnet mit dem HdR-Lexikon und dem "juchhei, ich weiss alles und endlich ab ich leute gefunden mit mir interessen teilen"-brillen-grinsen in der Triple-Vorstellung sitzen (obwohl sie es eigentlich total scheisse finden 10 Stunden auf die leinwand zu glotzen - in der zeit könnte man ja auch 435 neue Quenja-Vokabeln lernen).........



Diese "Gehirnzwerge" mag es vielleicht wie beschrieben geben, aber was Du da alles in einen Topf wirfst, ist sicher kaum weniger übertrieben wie Thaukelts "schwachsinniger" Opener... Um vorzubeugen: ich gehe nicht in ein Triple, besitze kein elbisches Wörterbuch, gehe nicht auf Cons und verkleide mich nicht... Aber im Gegensatz zu Dir stört es mich nicht, wenn das jemandem gefällt, aus welcher Intension heraus auch immer er das tut - selbst wenn er nur meint, es müßte ihm gefallen !


In Bezug auf:
ich such mir ne andere spielwiese......



Besser wird´s sein - nicht daß am Ende noch DU überfordert wirst ...


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TheHutt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Um mal ein bißchen die Diskussion aufzulockern, greife ich das ursprüngliche Thema nochmal auf:

Wegen niederschmetternder Einspielergebnisse wurde der dritte Teil von Paramount (Verleihtitel: "Fellowship III - The Return") als Arthouse-Film in den Oscar-Rennen geschickt und hat 11 Nominierungen erbeutet. Darunter: Bester Film, bester Hauptdarsteller (Stuart Townsend), bester Nebendarsteller (Tom Welling), beste Hauptdarstellerin (Britney Spears als Eowyn), beste Nebendarstellerin (Jennifer Lopez als Schickse), bester Originalsong ("Hobbit-Rap" von Will Smith, der eine kleine Gastrolle hat), beste Filmmusik (James Horner), beste Regie (Stephen Norrington), bestes adaptiertes Drehbuch (Roland Emmerich), beste Special Effects (IL&M) und bestes Makeup (für Jennifer Lopez' Schickse-Maske, auf Wunsch von Ms Lopez unbenannt).

http://membres.lycos.fr/henneth/images/fellowship3_oscar.jpg

Geändert durch TheHutt (16.12.2003 00:37)

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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Carlos schrieb:
Bratislav_Metulski schrieb:
schon gut schon gut. ich muss wohl eingestehen, dass man die hiesigen Leser nicht überfordern sollte.



Das mag ich - eine Portion Arroganz gewürzt mit viel Verallgemeinerung und einer Prise Provokation... !

In Bezug auf:
Lieber diskutiere ich mit diesen Gehirnzwergen-Fans über die Sinnhaftigkeit sich ein elbisches Wörterbuch zu kaufen und sich als Mensch ohne nennenswerte soziale Kontakte als "richtiger Fan" auszugeben, nur weil man als Elbin verkleidet (wenn auch hässlich wie Nacht) bewaffnet mit dem HdR-Lexikon und dem "juchhei, ich weiss alles und endlich ab ich leute gefunden mit mir interessen teilen"-brillen-grinsen in der Triple-Vorstellung sitzen (obwohl sie es eigentlich total scheisse finden 10 Stunden auf die leinwand zu glotzen - in der zeit könnte man ja auch 435 neue Quenja-Vokabeln lernen).........



Diese "Gehirnzwerge" mag es vielleicht wie beschrieben geben, aber was Du da alles in einen Topf wirfst, ist sicher kaum weniger übertrieben wie Thaukelts "schwachsinniger" Opener... Um vorzubeugen: ich gehe nicht in ein Triple, besitze kein elbisches Wörterbuch, gehe nicht auf Cons und verkleide mich nicht... Aber im Gegensatz zu Dir stört es mich nicht, wenn das jemandem gefällt, aus welcher Intension heraus auch immer er das tut - selbst wenn er nur meint, es müßte ihm gefallen !


In Bezug auf:
ich such mir ne andere spielwiese......



Besser wird´s sein - nicht daß am Ende noch DU überfordert wirst ...






Ich sehe wir vestehen uns. Es ehrt dich, dass Du da so drüber gehen kannst. Mich nerven diese Figuren halt immer so, deswegen mach ich mir hier mal nen bissl Luft. Stimme Dir aber hinsichtlich Deiner Sichtweise voll zu. Ich habe aber leider schon zu viele von diesen Pappenheimern vor meiner Linse gehabt. Ob nun seit Anfang der 90er im Klingonen- oder Kirk-Kostüm, ob nun seit EPISODE 1 (davor war SW ja für diese Schlauberger gar nicht präsent) in Jedi-Robe. Da nervt es mich einfach, wenn dieselben Idioten sich jetzt auch wieder dieses wunderbare Werk (hier nur der Film) zu Nutze machen, um "für" irgendwas zu sein.
...und ich kann dir wirklich sagen: ES SIND IMMER IMMER IMMER DIESELBEN! Abgesehen davon haben sich vor der Verfilmung eigentlich nur die "wahren" (gem. der Definition von Torkin dem Zwerg in irgendeinem anderen Threat) Fans mit Mittelerde und der Geschicht (will also sagen dem BUCH) beschäftigt. Alles andere sind nur Mitläufer im Rahmen der Visualisierung der Geschichte. und wenn man einmal diese Spezies Mensch erkannt hat ärgert man sich halt drüber.....

Bratislav
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Schön, daß Du noch einmal zu dieser Spielwiese zurückgekehrt bist...

Es ehrt Dich auch, daß Du Deine doch recht harten Worte erklärst und so wie Du es erklärst, kann ich es jetzt nachvollziehen. Da ich Star Trek auch mag (SW ebenfalls), hast Du mich mit Grauen an die Premiere von "First Contact" erinnert, wo das Kino voll mit "wahren" Fans war, die bei jedem Schauspieler applaudiert und auch den Rest des Geschehens lautstark mit Kommentaren und Gejohle untermalt haben. Das war so störend, daß wir noch einmal in den Film gingen und ich seitdem Premieren meide... Ich hatte unter anderem aus diesem Grund keine weiteren "Wahre-Fans-Begegnungen" mehr (liegt sicher auch daran, daß ich nicht in einer Großstadt wohne und Du kostümiert auf dem Land außerhalb der Faschingszeit Gefahr läufst, abgeholt zu werden !)... An dieser Stelle gebe ich auch zu, daß ich mich weigere, mit Freunden ins Kino zu gehen, die das Buch nicht gelesen haben (ja, ich habe solche Freunde !), weil ich keine Lust habe, ihre (dummen) Fragen zu beantworten...

Wir verstehen uns anscheinend wirklich !
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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Carlos schrieb:
Schön, daß Du noch einmal zu dieser Spielwiese zurückgekehrt bist...

Es ehrt Dich auch, daß Du Deine doch recht harten Worte erklärst und so wie Du es erklärst, kann ich es jetzt nachvollziehen. Da ich Star Trek auch mag (SW ebenfalls), hast Du mich mit Grauen an die Premiere von "First Contact" erinnert, wo das Kino voll mit "wahren" Fans war, die bei jedem Schauspieler applaudiert und auch den Rest des Geschehens lautstark mit Kommentaren und Gejohle untermalt haben. Das war so störend, daß wir noch einmal in den Film gingen und ich seitdem Premieren meide... Ich hatte unter anderem aus diesem Grund keine weiteren "Wahre-Fans-Begegnungen" mehr (liegt sicher auch daran, daß ich nicht in einer Großstadt wohne und Du kostümiert auf dem Land außerhalb der Faschingszeit Gefahr läufst, abgeholt zu werden !)...



hehehehe!! danke, hab gut gelacht!
Carlos schrieb:

An dieser Stelle gebe ich auch zu, daß ich mich weigere, mit Freunden ins Kino zu gehen, die das Buch nicht gelesen haben (ja, ich habe solche Freunde !), weil ich keine Lust habe, ihre (dummen) Fragen zu beantworten...

Wir verstehen uns anscheinend wirklich !





Ohhhh ja. da kann ich ein gutes Erlebnis eines kumpels zitieren. ER sitzt schön in FotR (ich glaube Bree-Szene) und auf einmal beugt sich seine Bekannte zu ihm rüber und fragt "kann der ring sprechen?"

haha zu geil - ich wär ausgerastet!

Ich gehe nun zum 3 Mal mit derselben Crew (ca. 10 Leute) in die HdR-Premiere (nicht ganz, nach 2 Midnight-Previews haben wir uns diesesmal entschlossen erst am Mi. um 8 reinzugehen, da die MP nur im Triple zu bekommen war - und das wollte ich mir nicht antun) und diese leute sind alle sehr tief (zum Teil 15 Jahre aktive MERS-ERfahrung, alle Bücher inkl. Sil ....) in der Geschichte drin. Da kommen keine dummen Fragen und man kann nacherher und in der PAuse vernünftig über das erlebte quatschen - so machts spass.

Danach seh ich es nicht mehr so eng. dann geh ich nochmal mit meiner Freundin und meinem Dad rein. Die haben zwar nicht den vollen durchblick sind aber fasziniert und gespannt hins. der Geschichte. da kann man dann auch mal ein paar fragen beantworten....

so long

der Clown

Braty
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Der Ring kann ja auch sprechen...

Ich komme nicht umhin, Dich zu beneiden... Leider kennen in meinem Freundeskreis nur 2 die Bücher gut genug, um fundiert darüber diskutieren zu können und die wohnen zu weit weg als daß man schnell mal zusammen ins Kino gehen könnte... Daher mache ich es heuer wie letztes Jahr und gehe heute alleine in die Nachmittagsvorstellung. Hat den Vorteil, daß (zumindest war es letztes Jahr so) die Vorstellung nicht zu voll und somit ruhiger ist. Nach dem ersten Mal sehen könnte ich eh nicht diskutieren, weil ich erfahrungsgemäß von der Bilderflut zu erschlagen bin, um ganze Sätze formulieren zu können. Daher wäre beim ersten Sehen von RotK auch nie ein Triple zur Debatte gestanden. Vielleicht irgendwann mal, wenn der Mega-Hype vorüber ist und man nicht vor einem Kino übernachten muß, um gute Plätze zu bekommen... Bei TTT hatte ich den "Fehler" gemacht, meinen 2. Besuch mit eben einem Fragen stellenden Freund zu erleben - als er bei Sarumans erstem Auftritt "ich dachte, der sei abgestürzt" raunte, wußte ich, es war zu früh... Aber er hat sich wohl (laut gestrigem Telefonat, bei dem er bat mitkommen zu dürfen) gebessert und diese Woche die 2 SEE´s angeschaut, um sich vorzubereiten - außerdem hat er versprochen, seine Fragen erst anschließend zu stellen... Mal sehen ! Ich find es klasse, daß sich auch Dein Dad dafür begeistern kann - toll !

Nun, wir schweifen vom Thread-Thema ab, was aber egal sein dürfte, denn außer uns scheint niemand mehr hier zu sein und derselbe niemand wird kaum mehr über irgendetwas anders reden als RotK-Eindrücke, beste und schlechteste Szenen usw. Als denn dränge ich mich zwischen diese unzähligen Threads, wünsche Dir heute viel Spaß und vielleicht liest man sich...

Gruß !

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