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herr-der-ringe-film.de

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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Warlock]

Dreht sich der Thread tatsächlich um die Frage, ob es verwerflich ist, mit einem Film viel Geld einzuspielen?

Ich muss nicht alles verstehen, oder?

Für mich ist im Film vieles anders gekommen, als ich es mir nach 15jähriger Lektüre des Buches (natürlich habe ich nicht 15 Jahre zum Lesen gebraucht...!) vorgestellt habe.

Einiges schlechter.
Aber vieles auch sehr gut
Und manches sogar besser!

Genau genommen ist Tolkiens Werk alles andere als perfekt.
Der Film ist es auch nicht.

Aber wenn alles perfekt ist, wo bleibt dann die Fantasie?

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Tanelorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

alexa schrieb:
Du bekommst keinen Menschen ins Kino wenn du dieses Buch 1 : 1 verfilmst. Das wäre total langweilig und langwierig. Jeder Teil würde warscheinlich doppelt so lange dauern und wäre geprägt von langatmigen Dialogen. Das Studio wäre pleite, PJ arbeitslos, die Bücher Tolkiens hätten keinen neuen Verkaufserfolg gelandet und vielen Menschen wäre die Geschichte weiterhin verborgen geblieben. Ich bin auch erst durch das riesen Theater um die Verfilmung auf die Bücher aufmerksam geworden.



Einige Leute in diesem Forum sind echt der Hammer! Da gibt es Threads, in denen sich diejenigen die auf den dritten Teil warten von den Buchfans ungerecht behandelt fühlen: "Die machen die ganze Vorfreude kaputt!". Diese bösen Kritiker! Auf der anderen Seite sind es diejenigen die den Film gut finden, welche die Buchfans als Nörgler, Fanatiker, Tolkien ist Gott usw. betiteln. Irgendwas stimmt da nicht.

Und dann eine solche Aussage. Die wenigsten Kritiker des Films sagen, daß sie jeden einzelnen Dialog des Buches haben wollen. Du karikierst ihre Position nur. Was wäre an mehr Dialogen denn so schlimm oder langweilig? Das Studio wäre pleite? Glaub ich kaum. Sicherlich ist es so, daß durch die Filme auch der Absatz der Bücher gestiegen ist. Einen Markt für Tolkien hat es aber immer gegeben und hätte es auch ohne die Filme weiterhin gegeben. Wenn ich mir anschaue was z.T. aus den Büchern gemacht wurde, dann kann ich nur sagen, daß es vielleicht besser gewesen wäre, wenn die Filme nicht zustande gekommen wären. Zumindest nicht unter dem Titel "Lord of the Rings".

Es erschließt sich mir auch nicht was so schlimm daran gewesen wäre, wenn PJ arbeitslos wäre. Ein so toller Kerl ist er nun auch wieder nicht und die Aufgabe der Verfilmung hätten andere genauso gut, wenn nicht besser erledigen können.

Also ihr Peter Jackson Fanatiker, alles Gutfinder usw. etwas Vorsicht walten lassen mit so pauschalen Aussagen. Die Titel sind übrigens nicht ernst gemeint und sollen nur auf die paradoxe Situation hinweisen, daß sich die Filmfans von den Buchfans so angegriffen fühlen, jedoch selbst alles dafür tun die "Gegenseite" zu provozieren.

Vergessen: Pseudo Fan? Sind das etwa die Leute, die den Film kritisieren? Das würde heißen das jeder der die Bücher gut findet, die Filme aber nicht gelugen ein Pseudo Fan ist. Tut mir leid aber mir entzieht sich völlig die Logik eines solchen Beitrags.

Geändert durch Tanelorn (11.12.2003 12:23)

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Nagrach

Würziges Truthahnbällchen

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Glaurung schrieb:
Aber er hat bei Produktionskosten von 10 Millionen 190 Millionen Dollar eingespielt (und das war 1968). Bei einer Länge von 156 Minuten. Man kann sicher noch viele solcher Beispiele finden.
Aber klar, solche Filme schaut ja kein Mensch...



Naja, einem Film, der nur 10 Millionen kostet, gesteht man glaube ich um einiges eher einen Flop zu als einer 300 Millionen Dollar Produktion - meinst du nicht?

Ausserdem - weisst du, wieviele Leute sauer waren, nachdem sie im Kino gewesen sind? DAS wäre mal interessant, vieviele sich den Film auch ein zweites Mal angetan hätten...

cya
Nagrach
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Nagrach]

Anscheinend ziemlich viele, er ist ja heute noch Kult . Und bei einer anderen, buchnäheren HdR-Verfilmung wären die Buchfans logischerweise mindestens so oft reingegangen wie in PJ's Verfilmung. Es gäbe dann natürlich insgesamt weniger (Neu-)Buchfans, aber wenn ich mir die Leute so ansehe, wäre das auch kein Schaden gewesen.

Natürlich sind 10 Millionen eine andere Liga. Aber ein Film, der 1968 10 Mio gekostet hat, würde heute vermutlich 30-40 kosten. Und LotR kostet doch letztlich auch weniger als 100 Mio pro Film, das ist doch heutzutage Standard. So gewaltig sind die finanziellen Dimensionen auch wieder nicht.
Im übrigen gibt es sicher bessere Vergleichsbeispiele als "2001", ich habe ihn nur genommen, weil es der langatmigste und ruhigste Film ist, der mir einfällt .
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Heraklit

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Tanelorn]

In Bezug auf:
Es erschließt sich mir auch nicht was so schlimm daran gewesen wäre, wenn PJ arbeitslos wäre. Ein so toller Kerl ist er nun auch wieder nicht und die Aufgabe der Verfilmung hätten andere genauso gut, wenn nicht besser erledigen können.


Und warum haben es diese anderen nicht getan? Genausogut könntest du sagen, dass jeder andere 1492 die Neue Welt hätte entdecken können und nicht nur Kolumbus. Er hat's aber nun mal geschafft.

PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen. Nicht zuletzt hat er die Ausdauer bewiesen, Hollywoods Produzenten zu überzeugen, hunderte von Millionen Dollar in ein absolut riskantes Projekt zu stecken. Es konnte eben nicht jeder andere schaffen. Alle übrigen Filmemacher müssen diesen Beweis erst erbringen.
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Tanelorn

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Heraklit]

Heraklit schrieb:
PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen.



Ich gebe Dir Recht, daß PJ den Mut gehabt hat. Aber bitte stellt ihn nicht so dar, als ob er der Einzige gewesen wäre, der den Mut dazu gehabt hat und er praktisch seine Kariere dafür aufs Spiel gesetzt hat. Hinter der Verfilmung steckte Kalkül und für PJ war es die Chance von seinen billigen Verfilmungen wegzukommen.


Was ich nicht so ganz verstehen kann ist, daß Du von künstlerischer Größe in Bezug auf PJ sprichst. Er ist in meinen Augen Durchschnitt und nicht mehr!

Geändert durch Tanelorn (11.12.2003 12:56)

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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

Ein äußerst gelungenes Beispiel für einen Fantasy-Film, der langsam, ruhig, athmosphärisch, dialogreich, mystisch und trotzdem spannend und auch actionreich ist, ist "Excalibur" von 1981. Leider weiß ich nicht, ob der Film kommerziell erfolgreich war, aber es ist imho einer der besten Fantasyfilme überhaupt.

Ich möchte PJ's LotR ja gar nicht missen, ich halte seine Verfilmung (angenommen, RotK ist auf einem Level mit oder besser als FotR) insgesamt für gelungen. Aber ich würde gerne auch irgendwann eine Verfilmung in einem ganz anderen Stil sehen, zB in der Art von Excalibur.

edit @Tanelorn: Muß hier jetzt schon wieder darüber diskutiert werden, ob PJ was Besonderes ist oder nicht? Das Thema läuft aktuell auch in mindestens zwei anderen Threads hier im FF...

Geändert durch Glaurung (11.12.2003 12:57)

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Warlock

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Heraklit]

In Bezug auf:
Und warum haben es diese anderen nicht getan? Genausogut könntest du sagen, dass jeder andere 1492 die Neue Welt hätte entdecken können und nicht nur Kolumbus. Er hat's aber nun mal geschafft.


Kolumbus ist nicht der erste, der die neue Welt entdeckt hat, da waren die Wikinger schneller

In Bezug auf:
PJ hat den nötigen Enthusiasmus, die Disziplin und künstlerische Größe gehabt um dieses Mammutwerk zu verfilmen. Nicht zuletzt hat er die Ausdauer bewiesen, Hollywoods Produzenten zu überzeugen, hunderte von Millionen Dollar in ein absolut riskantes Projekt zu stecken. Es konnte eben nicht jeder andere schaffen. Alle übrigen Filmemacher müssen diesen Beweis erst erbringen.


Hätte jeder andere auch gemacht bzw. wäre es später dazu gekommen. PJ war halt nur schneller und mit dem HdR konnte er eher ein finanzkräftiges Studio finde als für King Kong. Hätte er KK gedreht, würden wir wohl erst in nicht absehbarer Zeit den HdR im Kino sehen.
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Ridcully

Erzkanzler

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Glaurung]

In Bezug auf:
Ein äußerst gelungenes Beispiel für einen Fantasy-Film, der langsam, ruhig, athmosphärisch, dialogreich, mystisch und trotzdem spannend und auch actionreich ist, ist "Excalibur" von 1981



Als ich hab den Film als total überfrachtet empfunden. Irgentwie so als müsse man da jetzt alles unbedingt reinpacken.
Aber vielleicht bin auch voreingenommen, weil ich mich die ganze Zeit darübe gewundert habe, wie Artus es schafft, sein RÜstung (die er immer trägt) so glänzend zu halten (von Merlins Metallhütchen gar nicht zu reden)

Aber bei langsamen, atmosphärischen Filmen, wo viel für die Charakterdarstellung getan wird, fällt mir spontan Sergio Leone ein (Und "Spiel mir das Lied vom Tod" war definitv ein Erfolg)

Gruß

Rid
Gruß
Rid
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Glaurung

Father of Dragons

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Ridcully]

Ja, auch ein gutes Beispiel. Aber so langweilige Filme guckt ja keiner. You can't do that in a movie, y'know?!

Ridcully schrieb:
Als ich hab den Film als total überfrachtet empfunden. Irgentwie so als müsse man da jetzt alles unbedingt reinpacken.


Du bist halt einer von diesen Mainstreamkonsumenten, die nur Action und kurze Hauptsätze wollen

Über die glänzenden Rüstungen habe ich mich auch gewundert, aber der Film ist eben eher mystisch als realistisch, da stört das imo nicht.
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