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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Torkin]

Torkin schrieb:
Was soll dieser Schwachsinn, Thaukelt?




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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: peofuss]

peofuss schrieb:
Aber lass mal ,den Hauptdarsteller von Smallville (den Dunkelhaarigen,nicht den Glatzkopf) hätte ich mir rein optisch (Gesichtsmässig) durchaus als Frodo vorstellen können.Irgendwie kam mir mal der Gedanke bei einer Folge "Smallville".



Vielleicht lag es an der Synchronstimme. Frodo und Clark Kent werden vom gleichen Sprecher synchronisiert.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Eleasar]

Eleasar schrieb:
Es hätte auch ein Film wie im Buch werden können, der als Ausnahme zu allen anderen Holywood Gemurkse durch sein Nivou zum Erfolg wird, und eine Gesellschaftliche Wende hin zu mehr Verstand und Gefühl auslöst.



Erwartest Du nicht etwas viel von einem Film?
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Vulturius

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Hmmm, was wollt ihr eigentlich?

Einen langsam geschnittenen Film, mit viel Ruhe und Geduld, ausgeprägten Wanderszenen? Also ein Film, der dann im Endeffekt ähnlich wie der schon angesprochene 2001 werden würde?

Nur würde das, was bei Kubricks Sci-Fi-Meisterwerk funktioniert hat, niemals bei einer LotR-Verfilmung funktionieren.

Warum? Ganz einfach: 2001 zieht seinen Reiz aus dem Zusammenspiel der Bilder, Musik und des schon fast metaphysischen Inhalts, nicht aus der eigentlichen Story. 2001 ist ein Film mit "tieferer" Intention und dient ganz bestimmt nicht der Unterhaltung. (Denn der Film ist langweilig, auch wenn ich ihn mit der Zeit sehr zu schätzen gelernt habe.)

Tolkiens Geschichte funktioniert auf einer ganz anderen Ebene. Der HDR fasziniert (zumindest mich) in erster Linie durch die Story, nicht durch komplizierte Charaktere und schon gar nicht durch einen tieferen Sinn (den Tolkien immer bestritt).

Der HDR ist doch ein Buch, das unterhlaten und den Leser in eine andere Welt entführen soll. Und das bringt Jackson durch seinen Erzählstill imho wirklich gut auf die Leinwand. Er packt die Menge an Stoff so zusammen, dass der Film nicht allzu sehr ausufert. Und sein wir mal ehrlich. Würde TTT nur halb so schnell erzählt werden, der Film würde irgendwann langweilig.
Der LotR-Film lebt nun einmal von seiner Story.

Sicher im Buch gibt es ruhigere Stellen, die aber vor allem dann dadurch überzeugen, dass sie die komplexe Welt Mittelerdes ausarbeiten. Aber diese mit all den zig Liedern, Sagen, etc. in ihrer Komplexität in einen Film zu übertragen ist wahrscheinlich gar nicht möglich.

In Bezug auf:
Generell finde ich, das schnelle Schnitte (MTV-mäßig heißt das wohl) einem Film nicht gut bekommen.


Gut, deine Meinung, aber einen schneller/langsamer Schnitt ist weder generell gut noch schlecht. Je nachdem, was man erzählt ist das eine oder das andere besser oder schlechter.
Z.B. wäre "Requiem for a dream" bestimmt nur halb so "beeindruckend", wenn er einen "klassischen" Schnitt hätte. Und der Film ist nun wirklich kein Action/Hollywood-Film.

In Bezug auf:
Wenn ihr also HdR schon mit episch ruhigeren Filmen vergleicht, solltet ihr welche aus den letzten 5 Jahren heranziehen.


Finde ich jetzt aber auch nicht. Ein Film ist doch etwas zeitloses. Sicher die Trends ändern sich. Aber ein guter Film bleibt ein guter Film. Ich fand Metropolis, auch wenn er schon 70(!) Jahre alt ist und ohne Ton immer noch einen faszinierenden Film.
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Thaukelt

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Vulturius]

Vulturius schrieb:
Hmmm, was wollt ihr eigentlich?

Einen langsam geschnittenen Film, mit viel Ruhe und Geduld, ausgeprägten Wanderszenen? Also ein Film, der dann im Endeffekt ähnlich wie der schon angesprochene 2001 werden würde?



Eine solche Verfilmung wäre durchaus denkbar. Das wäre eine andere Interpretation des Stoffes. Ich denke, es wäre durchaus möglich, aus dem Herr der Ringe einen sehr, sehr stillen Film zu machen. Der Stoff bietet genung Material für ganz unterschiedliche Interpretationen. Peter Jackson hat einen legitimen Weg (eye- and earcatchy) gewählt. Seine Wahl war m.E. gut, weil das Kino diesen Impuls gebraucht hat. Aber man muss den HdR nicht unbedingt so verfilmen.
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Carlos

Bavarian Werewolf

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Thaukelt]

Schöne Diskussion - vielen Dank Thaukelt für den Thread... Gut, daß Torkins Niveau mit Keller-Assel-IQ und Schwachsinn nicht fortgeführt wurde.

Ich finde schon, daß Action in die Filme muß - auch wenn Tolkien die Schlachten sehr kurz gehalten hat, sie fanden statt. Und im Film kann man das nicht nur anreißen - man kann keine 10.000 Uruks aufmarschieren und dann Gandalf das Ende der Schlacht erzählen lassen. Auch etwas Humor schadet sicher nicht, wenn es nicht gerade auf Gimli-Rülpser, Gimli-Geschnarche und Gimli-Kommentare über Eichhörnchen-Sch... hinausläuft.

PJ´s Motivation halte ich auch für zweifelhaft - daß er die Filme nicht wegen des Geldes und des Ruhmes gemacht haben soll, kann ich mir kaum vorstellen. Von seinen früheren Filmen kenne ich nur 2 und die waren durchwachsen. Nichtsdestotrotz halte ich seine Leistung bei HdR schon für beachtlich, vorausgesetzt, RotK ist nicht total versaut...
Man weiß ja in der Tat nicht, wie das Ergebnis anderer Regisseure und Produktionsfirmen ausgesehen hätte.

Es läuft doch immer darauf hinaus, daß die Geschmäcker total verschieden sind - 2001 ist mir zu langweilig, Excalibur fand ich gut... Die schnellen Schnitte bei TTT finde ich auch störend, aber ein ganz großer Bonus von PJ war und ist für mich die Wahl der Schauspieler,was Thaukelt in seinem Horrorszenario schön angedeutet hat: ein Gandalf, der nicht im Entferntesten "mein" Gandalf wäre und der Film wäre für mich verdorben, auch wenn er vor wundervollen Dialogen, Buchtreue und langsamen Wanderszenen strotzen würde. Da gerade das Optische PJ hervorragend gelungen ist, sehne ich mich nicht nach einem anderen Regisseur oder einer ruhigeren Verfilmung.
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Carlos]

Ich habe mir TTT gestern nochmal angesehen und mit in Hinblick auf diese Diskussion überlegt wie es wohl wäre wenn einige Actionszenen ruhiger verlaufen würden oder überhaupt fehlen würden. Ich kam zu dem Schluß dass der Film dann wohl einfach langweiliger wäre. Ich glaube einfach nicht, dass man die ganzen Dialoge, die ganzen kleinen Geschichten um Mittelerde überhaupt, einfach die vielen Dinge die Tolkien beschrieben hat in einem Film "unterhaltsam" unterbringen kann.
Als ich das Buch gelesen habe hatte ich auch im Kopf ruhigere und weniger horrormäßige Bilder. Dadurch war ich beim ersten Kinobesuch manchmal auch etwas "überrascht". (z.B. Frodos Plantscherlebnis in den Totensümpfen) Aber nur kurz, denn sobald sich meine Bilder im Kopf mit denen von PJ angefreundet hatten wollte ich die Bilder von PJ einfach nicht mehr missen. Ich denke durch diese actionreiche Verfilmung und die gewaltigen Bilder ist der Film so erfolgreich geworden. Die Grundgeschichte handelt nun mal vom Krieg um Mittelerde und Krieg ist laut und brutal.

Zu PJs Motivation glaube ich, dass er vielleicht einfach etwas besonderes machen wollte, etwas was noch niemand zuvor wirklich gut gemacht hat. Dass er damit Geld verdienen will und auch viel Geld damit verdient hat ist für mich voll in Ordnung.

Dass die Wahl der Schauspieler sehr wichtig war hat er selbst in einem Interview mal gesagt (ev. auf der SEE ??). Ein falscher Frodo und der Film wäre gekippt.
Und beim Aragorn hat er glücklicherweise selbst die Notbremse gezogen.
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Mearas

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Ja, dass die Schauspieler meinen Vorstellungen entgegenkamen, lässt mich auch über sehr vieles hinwegsehen, ws mich vielleicht sonst stören würde.
Bei einigen Szenen würde ich auch gern rufen "Haaaalt, macht mal langsam". Nun ja, DVD machts möglich, da gibt es die Zeitlupe...

Überhaupt, DVD: Hier sehe ich nun, welche Szenen ich mag und welche nicht. Über letztere spule ich gern drüber.
Aber die von mir immer wieder angesehenen Szenen sind nur z.T. die, die nah am Buch sind. Manchmal aber auch solche, die Tolkien so nie vorgesehen hatte. Fast immer sind es Szenen, die von der Mimik der Schauspieler beherrscht werden. Manchmal aber auch diese gigantischen, leinwandfüllenden Massenszenen oder Kulissen (die auf meinem kleinen Fernseher natürlich überhaupt nicht zur Geltung kommen, schnüff)

Es sind also die Bilder für mich.

Immer überspulte, für mich also absolut überflüssige Szenen sind der Troll in Moria (gähn, viel zu lang), Lothlorien (gähn, fand ich schon im Buch langweilig, bis auf Galadriels Spiegel und die Abschiedsgeschenke), die Totensümpfe (zu gruselig), Sarumans Rüstkammer (beim ersten und zweiten Sehen gigantisch! Später dann langweilig), Baumbarts Gesang (auch nur beim ersten Mal nett) und einige Teile von Frodos Aufenthalt in Osgiliath (in meinen Augen ein völlig unnötiger Umweg)

Aber das ist halt subjektiv.

Letzlich, um es nochmal zusammenzufassen: die Verfilmungen leben für mich durch die Schauspieler und durch die einfach großartigen Kulissen, die geschaffen wurden.
Die Handlung, ehrlich gesagt, ist erst zweitrangig für mich.

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Bratislav_Metulski

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: alexa]

Jajajaja- alles wieder schlau daherargumentiert.

Fakt ist: klar kann man das buch auch ordentlich versauen.

freunde des buches können aber wohl im großen und ganzen sehr zufrieden mit der version sein, da hat der thaukelt wohl schon recht. und dass sich viele über so einen dreck wie "gandalf kommt von links den berg hoch" oder "den fisch in Eowyns suppe" aufregen ist wohl auch nur ein zeichen dafür dass zum großteil der nerv der buch-verehrer getroffen wurde.
na gut ich bin auch nicht 100% konform mit den filmen, aber das geht doch auch gar nicht. die SEE´s haben aber nochmal viel rausgeholt. finde einige szenen nach wie vor eher blöd ("hey das ist Frodo Beutlin") oder sogar bei Bakshi besser umgesetzt (Furtszene)- aber was solls - pfeif drauf!
bin foh dass es überhaupt so geworden ist. das Potential nach unten war vorher wohl viel höher als es noch besser zu machen als es bis jetzt ist.

Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.

und zu der IQ-Diskussion: bei dem herangezogenen Vergleich wäre wohl der IQ von 10 Meter DDR-Feldweg passender. Da kann man Torkin keinen Vorwurf machen. Die Reaktion ist bei dem vorherigen Anmerkungen mehr als verständlich. War wahrscheinlich wieder einer von den "AN HDR ist ALLES SUPER , ALLLLLEEEEEES"......naja ist ja in Zeiten der sozialen Isolation normal sich über Klugscheisserei Freunde zu suchen...
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alexa

Gefährte

Re: Es hätte auch anders kommen können... [Re: Bratislav_Metulski]

Bratislav_Metulski schrieb:

Obwohl Thaukelt wirklich ein schwachsinniges Szenario entwirft.



Finde ich nicht. Thaukelts Beitrag ist interessant und witzig.

Es hätte ja durchaus auch so kommen können. Wenn keine Profis am Werk gewesen wären sondern mutige Amateure... ?

Begründe mal dein "schwachsinnig". Vielleicht hast du ja noch eine konkretere Beschreibung deines Vorwurfes.
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