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Haldir

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Krankenlager [Re: Nìthiel]

Er hielt ihre Hand, spürte der warmen wenn auch mit wenig Kraft geführten Berührung nach. Sie schwiegen, doch Haldir war nicht undankbar für die friedliche Stille. Sprechen kostete Kraft, Kraft über die sie beiden gerade nicht verfügten. Aber er sehnte sich nach dem Zeitpunkt an dem sie beiden dazu in der Lage sein würden. Bis dahin würde er sie weiterhin besuchen wenn es nur irgend möglich war. Miriels Blick offenbarte als erstes den nahenden Schlaf und Haldir glaubte sie schon fast hinüber geglitten als sie ihm leise eine Frage stellte.
Er blickte sie mit leicht geöffnetem Mund staunend an. Wieso fragte sie gerade jetzt danach. Er schloss einen tiefen Atemzug lang seine Augen und als er sie wieder öffnete war Miriel eingeschlafen. Nur ein Augenblick hatte es gedauert bis sie mit ihrem Gedanken eingeschlafen war. Zu kurz war dieser gewesen, als das er seinen Atemzug überdauert hatte. Haldir beugte sich langsam, es strengte ihn doch mehr an als gut für ihn war, zu Miriel hinunter und küsste sanft ihre Stirn. “Ja mein tapfere Stern“ flüsterte er leise “ich liebe ihn. Auf eine ganz besondere Weise“ Behutsam streichelte er Miriel noch einmal über Stirn und Wange, dann ließ er sich schwerfällig an die Rückenlehne des Stuhls sinken. Er beobachte sie noch lange, für die Verhältnisse eines Geschwächten, dann fielen auch ihm die Augen zu. Weder er noch Miriel bemerken das einige Zeit später Fiann das Zimmer betrat und es auch sofort wieder verließ, nur um etwas später mit Yilwyna zurück zu kehren.
Bevor die Elbe Haldir jedoch wecken musste, erwacht dieser von alleine und ließ sich von ihr zurück in sein Zimmer geleiten. Caladan war nicht anwesend, so das Haldir alleine zurückblieb als Yilwyna hinter sich die Türe schloss. Erschöpft ließ er sich in seinem Bett nieder und war nur wenige Momente später mit Gedanken an Miriel wieder eingeschlafen.
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LurienLuca

Tochter der Wälder

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: Nìthiel]

Ciarán erhob sich. Langsam. Sein Blick war auf den Elben gerichtet der sich ihnen näherte. Eisig fixierte er die Bewegungen des Mannes, musterte seine Mimik noch bevor dieser Nachricht über Nauralass verbleib brachte. Ciarán verspürte den Drang seine Hand an den Schwertgriff fahren zu lassen, doch er unterdrückte ihn und ließ seinen Hand in seine Manteltasche weiter gleiten. Nur für einen Moment verschaffte ihm die Nachricht Erleichterung, das seinen Liebste leben in der Stadt weilte. Warm fühlte sich das Innere der Tasche an. Wärmend, anfeuernd wie der Erregung die in ihm brodelte. Seine Hände ballten sich zu Fäusten. Es waren zwei Minuten. Schweigende Minuten in denen Ciarán Laios mit ausdruckslosem Gesicht, dafür aber funkelnden Augen anstarrte. “Nauralass!“ begann er mit eisiger Stimme als er endlich das Schweigen brach, “nennt sie bei ihrem Namen, denn er wird Euch bekannt sein. Seid Tagen beobachtet ihr Späher dieses Lager, darauf wartend dass sie Euch einen Grund liefert sie in VERWAHRUNG zu bringen. Habt ihr Nauralass nur deshalb nicht geholfen, damit ihr sie leichter in die Stadt bekommt?“ Seine Frage war keine Frage auf die er eine Antwort erwartete und so fuhr er fort. “Diese Handlanger haben bereits von Nauralass Hand dafür bezahlt. Sollte ER jedoch dafür gesorgt haben dass auch an Euren Händen ihr Blut klebt, werde ich jeden einzelnen finden.“ Mit diesen Worten griff Ciarán nach Nauralass Schwert und drehte sich zu Baraghir um. “Wir reiten in die Stadt.“
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Iras

Wraith of wrath

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: LurienLuca]

Endlich betrat Elenath die Halle und alle Gesichter wandten sich ihr interessiert zu. Die Elbe stellte sich vor ihnen auf und der energische Zug um ihren Mund verriet Taerion viel über die innere Anspannung unter der Elenath stand. Sie rechnete scheinbar damit, daß ihre Worte keinesfalls freundlich aufgenommen wurden. Und genau so kam es auch, zumindestens was Taerion betraf. Mit jedem Satz der ihren Mund verließ umwölkte sich seine Stirn ein wenig mehr und als sie geendet hatte, vermochte Taerion die Frage, die wohl alle im Raum beschäftigte, nicht mehr zurück zu halten.
"Und wann wird das sein?"
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: Iras]

Elenath nickte Caladan zu und wandte sich dann an den Menschen. "Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es sind Boten ausgesandt, doch wie Ihr selbst am besten wisst, wird das Reisen dieser Tage weder durch das Wetter noch durch die Unruhen begünstigt. Ich erwarte Círdan nicht vor dem nächsten Vollmond."
Der Vollmond war noch gute zwei Wochen entfernt und Elenath hoffte sehr, dass der Herrscher früher hier sein würde, doch sie wollte keine falschen Hoffnungen erwecken. Sie wandte sich wieder an alle.
"Aufgrund des Vorfalls werden die Wachen um die Stadt verstärkt werden. Es geht eine Warnung an alle heraus, sich nicht mehr zu weit von den Stadtmauern zu entfernen. Wölfe um diese Jahreszeit so nahe an besiedeltem Gebiet sind kein gutes Zeichen. Auf keinen Fall sollte die Stadt unbewaffnet verlassen werden." Sie schwieg einen Moment.
"Ich beantworte Fragen zu Nauralass' Zustand gern. Vorerst seid versichert, dass sie außer Gefahr ist. Aradia, werdet Ihr es dem kranken Mädchen sagen, oder soll ich ihr eine offizielle Nachricht schicken?"
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: LurienLuca]

Laios' Miene blieb ausdruckslos und Ciaráns Wut prallte an ihm ab wie an Eis. Es war weder seine Aufgabe noch seine Intention, seine Befehle zu rechtfertigen. Zweifellos würde der Elb in der Stadt seine Vorwürfe vorbringen und Iaurranion würde die passenden Worte für ihn finden. Ohne weiteren Worte verschwand Laios wieder lautlos im Wald. Er hatte eine Aufgabe. Das restliche Rudel würde nicht weit kommen und im nächsten Winter keine Möglichkeit mehr haben, Elben anzugreifen.
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Lily Baggins

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: Nìthiel]

"Und warum dürfen wir nicht zu ihr?" warf Viola ein, ehe Aradia antworten konnte. Die Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen und sie hatte einige Momente gebraucht, ehe sie ihre Stimme wiederfand.
"Wenn sie verletzt ist, könnt ihr sie nicht wie eine Gefangene behandeln. Es würde ihr sicher gut tun, zu wissen, dass ihre Freunde bei ihr sind."
Ihre Gedanken kreisten vor allem um das Wolfsrudel und Nauralass Zustand. Viola erinnerte sich noch gut an das letzte Mal, dass sie angegriffen worden waren. Alleine konnte die Elbe von Glück sprechen, den Angriff überlebt zu haben.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlonds Wälder [Re: Lily Baggins]

Mit versteinertem Gesicht sah Elenath die Hobbitfrau an. "Ich muss und werde mich nicht für unser Vorgehen rechtfertigen. Nauralass hat mit ihrer Ankunft in unserem Reich wissentlich ihr Exil gebrochen und sich damit unserer Gerichtbarkeit unterworfen. Mehr ist dazu nicht zu sagen." Sie sah jedem der Gefährten sehr ernst ins Gesicht. "Ihr seid unsere Gäste und steht unter dem Schutz Círdans. Doch ich erwarte, dass auch ihr unsere Gesetze achtet. Mehr ist in diesem Moment nicht zu sagen. Bitte entschuldigt mich."

Damit verließ sie die Halle. Diese ganze Angelegenheit kostete sie mehr Kraft als gut war und sie hatte weder die Nerven, noch die Zeit, sich mit den Beschwerden ihrer Gäste auseinanderzusetzen. Sicherlich verstand Caladan ihre Vorgehensweise und würde die Umstände seinen Freunden erklären. Sie hoffte nur, dass sie begreifen würde, welche Freundlichkeit sie der Gefangengen mit dieser Behandlung erwies.
Sie schob den Gedanken beiseite. Sie hatte heute morgen Nachricht von den letzten andockenden Schiffen vor dem Winter gehört und wenn sie nicht alles täuschte, würde Harleem bereits auf sie warten. Ungeduldig warten. Sie seufzte und eilte in ihr Arbeitszimmer.
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Nìthiel]

Noch bevor Aradia etwas antworten konnte, war Elenath wieder verschwunden. Sie schien sehr in Eile zu sein, und außerdem recht aufgebracht. Die Antwort an Viola war doch recht barsch gewesen, wenngleich sie verstehen konnte, warum Elenath nicht weiter darüber diskutieren wollte. Sie wandte sich zu den anderen. "Ich denke, ich werde Miriel Bescheid geben. Und ich schätze, es wäre gut, wenn wir nicht allzu viel darüber reden. Dass Nauralass hier nicht gerne gesehen ist, sollte mittlerweile klar sein, und wir sollten die Wünsche unserer Gastgeber respektieren."


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

To you I entrust Ollie and Dave. Please love them both. Don't let either one of them change.
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Lily Baggins

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Legolas]

Viola blicke Elenath entrüstet hinterher. Eine solch barsche Antwort war sie weder gewöhnt, noch hatte sie sie erwartet. Bisher waren ihr die Elben stets freundlich und verständnisvoll erschienen, doch die Strenge und Kälte mit der Elenath sprach, zeigte ihr, dass die Elben nicht so anders waren, wie Viola immer glaubte. Sie standen keineswegs über den Dingen und besaßen nicht immer die Selbstkontrolle, die sie gerne zeigten.
"Kann ich dich begleiten?", fragte sie dann an Aradia gewandt und stieß die Luft aus, als könne sie sich dadurch auch ihres Unmutes entledigen.
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond, Palast [Re: Lily Baggins]

"Ja, ich denke schon. Miriel wird sich über Besuch sicher freuen." Und nicht nur Miriel. Aradia war siche,r auch Viola tat es gut, wenn sie Miriel wiedersah, gerade jetzt, nachdem Elenath so wenig freundlich mit ihr umgegangen war. Man sah der jungen Frau gut an, dass sie noch immer wütend war. Vielleicht würde ein krankenbesuch sie etwas besänftigen. "Wir sollten nicht zu lange damit warten. Elenath scheint zwar noch viel zu tun zu haben, aber ich möchte nur ungern sehen, dass jemand anderes ihr Bescheid gibt."


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

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