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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Miriels Krankenzimmer [Re: Legolas]

Miriel zuckte leicht mit den Schultern. "Nun, du hörst ja meine Stimme. Es wird besser, aber sehr langsam. Ich bin noch sehr müde. Aber macht euch keine Sorgen, bis zum Frühjahr bin ich wieder gesund. So schnell werdet ihr mich nicht los." Sie legte Optimismus in ihre Stimme, doch sie empfand ihn nicht wirklich. So wie sie sich derzeit fühlte, hatte sie nicht das Gefühl, jemals wieder vollkommen gesund zu werden. Aber das mochte auch am Fieber liegen.
"Aber wirklich tun könnt ihr nichts für mich. Ich werde gut versorgt." Ein Hustenreiz stieg in ihr auf, doch sie versuchte, ihn zu unterdrücken. Aradia und Viola mussten nicht unbedingt sehen, wie schlecht es ihr in diesen Momenten ging.
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Nìthiel

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Nauralass' Krankenzimmer [Re: Mr_Greenleaf]

"Anamel", sagte die Heilerin leise, doch sie war sich nicht sicher, ob Nauralass sie gehört hatte. Der Kopf der Elbe sank zur Seite und sie schlief ein. Anamel sah schweigend auf die Kranke hinab und ihre Finger krampften sich um das Tuch, das sie in der Hand hielt. Ob sich Nauralass noch an sie erinnerte?
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Isha

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond [Re: Nìthiel]

Isha hatte Miguel im Palast zurückgelassen und wanderte nachdenklich durch die Stadt. Sie war sich noch nicht ganz im Klaren darüber, wie sie die aktuellen Ereignisse für ihre Zwecke nutzen konnte. Leider war der Heilertrakt stark bewacht, es würde nicht einfach werden, sich dort einzuschleichen um zu beenden, was die Wölfe begonnen hatten. Die ganze Umgebung machte sie außerdem nervös und unruhig. Sie hatte sich noch nie gern in elbischer Gesellschaft aufgehalten -
außer damals als nana...

Sie schrak hoch. Woher war denn das gekommen? Sie schob den Gedanken verärgert zur Seite. Sie musste zu einer Entscheidung kommen. Nach dem Winter wäre die Gruppe wieder gestärkt; jetzt war der ideale Zeitpunkt um zu handeln.
Ihr Blick wurde von einer einsamen Gestalt angezogen, die am Kai stand. Ohne es zu bemerken, hatten sie ihre Schritte bis in den Hafen geführt. Der Wind war hier stärker als in den geschützten Gassen der Stadt und blies ungehindert seine eisigen, salzig schmeckenden Schneeflocken umher. Das Knarren der angedockten Schiffe vermischte sich mit den dumpfen Lauten der Wellen, die an die Docks schlugen und wurde nur vom kalten Krachen der Eisschollen übertönt, die zwischen den Schiffen trieben.
Ishas Augen verengten sich als sie Irvin erkannte. Anscheinend was sie nicht die Einzige, welche der Palast zu drückend und zu einengend wurde. Der Mann sah reglos über das Wasser hin zum anderen Ufer des Golfs, das im kalten Dunst nur schwach erkennbar war. Isha lächelte dunkel und zog sich zwischen zwei Kisten in den Lagerreihen zurück. Er sollte sie nicht sehen, niemand sollte das Folgende mit ihr in Verbindung bringen. Ein schneller Blick versicherte ihr, dass niemand in Sichtweite war außer ihr und Irvin.

Sie holte tief Luft und wölbte ihre Hände ineinander. Langsam ließ sie die Magie in sich aufsteigen und schickte sie dann mit einem gezielten Strahl auf den Menschen. Die Druckwelle traf ihn genau im Rücken und mit einem erschrockenen Aufschrei taumelte er nach vorn. Der Stoß ließ ihn das Gleichgewicht verlieren und seine Arme ruderten ziellos durch die Luft als er den Halt verlor und über den Rand des Docks in das eisige Wasser fiel. Das Platschen verschwand im Heulen des Windes. Isha nickte zufrieden und hüllte sich wieder fest in ihren Mantel. Sie fühlte sich schon viel besser. Wieder einer weniger. Vater würde zufrieden sein.

Sie wandte sich ab und wollte zurück zum Palast gehen, um Miguel von ihrem Erfolg zu berichten, als laute Rufe vom Dock erklangen. Sie fuhr herum. Verdammt. Sie hatte die Schiffsbesatzungen nicht bedacht. In nächster Nähe ankerte ein elbischer Walfänger und auf Deck waren mehrere Männer zu sehen. Einer zeigte aufgeregt rufend ins Wasser. Schon kam ein anderer mit einem Seil. Isha fluchte leise vor sich hin. Sie musste nicht bleiben um zu wissen, dass auch dieser Mordanschlag missglückt war. Sie drehte sich um und eilte so schnell sie konnte zum Palast zurück. Sie musste dort sein, wenn sie den Menschen brachten.
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond, Nauralass' Krankenzimmer [Re: Nìthiel]


Nauralass erwachte erst wieder, als Haende sie sanft hochhoben und aufsetzten. Ihr Koerper fuehlte sich taub an, ihr Geist war benommen und unter ihren flackernden Lidern hindurch erkannte sie vier schlanke Gestalten, die sich um sie herum bewegten.
Ihr Kopf war schwer und droehnte und haette sie etwas sagen wollen, haette sie es nicht gekonnt.

Draussen war es noch immer dunkel - oder schon wieder?
Sie konnte nicht sagen, wie lange sie geschlafen hatte und ob es Anamels Haende waren, die vorsichtig die Verbaende um ihre Schulter loesten.
"Die Blutungen haben nachgelassen," sagte eine maennliche Stimme nahe an ihrem Ohr, bevor man sie wieder auf ihr Bett zuruecklegte, um auch die anderen Wunden zu inspizieren. Jemand zog ihre Decke fort und mit einem Mal spuerte sie die winterliche Kaelte auf ihrer Haut brennen, obwohl im Kamin ein waermendes Feuer prasselte. Ihre Lippen fingen an zu zittern, ihre Finger wollten nach der warmen Decke greifen, als ploetzlich ein stechender Schmerz durch ihre Schulter fuhr und sich ein lautes Stoehnen ihrer Kehle entrang.
"Sssh," machte eine Stimme, doch Nauralass' Geist befand sich schon wieder auf dem Weg in die heilsame Dunkelheit.
"Du hast Recht, ihre Schulter ist gebrochen."
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Legolas

Hüterin der Geschichten

Re: 09. Januar, Mithlond, Miriels Krankenzimmer [Re: Nìthiel]

Aradia vernahm Miriels Worte mit einer gewissen Zufriedenheit. So lange die junge Frau ihre Versorgung als gut und ausreichend vernahm und selbst daran glaubte, bis zum Frühjahr wieder gesund zu werden, war sie beruhigt - und mochte auch nicht weiter über Miriels Gesundheit reden - was wichtig war, war gesagt worden. "Nun, dann bleibt uns nur noch zu hoffen, dass Círdan bald zurückkehrt, und wir niemanden hier in Mithlond loswerden."


"Tell them, that the Being we all worship, under different names, will be mindful of their charity; and that the time shall not be distant when we may assemble around his throne without distinction of sex, or rank, or color."

To you I entrust Ollie and Dave. Please love them both. Don't let either one of them change.
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LurienLuca

Tochter der Wälder

Re: 09. Januar, Mithlond, Elenaths Arbeitszimmer [Re: Nìthiel]

Ciarán streckte sich noch einmal, öffnete die Tür und trat in Elenaths Zimmer ein. Leise schloss er die Tür hinter sich wieder und trat dann näher an den Schreibtisch heran von dem aus die Elbe ihn nun anblickte. “Ihr habt Nauralass in den Heilertrakt bringen lassen wie mir bereits gesagt wurde. Ich verl..,“ begann er, änderte dann jedoch seinen Wortlaut und bemühte sich durchaus freundlich dreinzublicken, “nein, ich bitte Euch mir zu sagen wie es ihr geht und wann ich sie sehen kann.“
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond, Caladan/Haldir [Re: LurienLuca]

Noch einmal fuhr Caladans Hand über seine eigene Stirn, dann drückte sie lautlos die Klinke hinunter und der Elb trat in das verdunkelte Zimmer.
Sofort suchten seine Augen nach der Gestalt, die dort auf dem Bett lag, doch an der Vertrautheit dieses Anblicks hatte sich nichts geändert. Caladan nickte beruhigt, als er erkannte, dass Haldir wohlbehalten in ihr Zimmer zurückgekehrt war und nun schlief. Der Besuch bei Miriel hatte ihn vermutlich sehr angestrengt.

Caladans Gedanken wanderten zu Ciaràn während ihn seine Füße unbewusst ans Fenster trugen. Die Vorhänge zur Seite streichend blickte er in die Abenddämmerung und meinte Ciaràn zu höeren, wie er mit Elenath ein Wortgefecht austrug. Die Sorge und der Zorn, der in den Augen seines Freundes funkelten, hatten ihn beinahe erschreckt. Wer weiss, was ihm die Wachen an den Toren bei seiner Rückkehr erzählt hatten und was er jetzt Elenath vorwarf.
Nein, sagte er dann zu sich selbst. Ciaràn wird sich zu besänftigen wissen, und mit diesem Gedanken verschwand das Bild des rasenden Ciaràns und machte seiner gefasst wirkenden Mine Platz.
Nein, er würde seine Beherrschung nicht verlieren.

Jetzt blieb nur noch zu hoffen, dass Ciarán heute noch zu ihnen finden würde, um zu berichten, was er von Elenath in Erfahrung bringen konnte. Tat er es nicht, würde der Morgen sicherlich Neuigkeiten bringen, doch darauf wollte Caladan nicht warten.
Desweiteren war er sich sicher, dass Nauralass bei den Heilern in guten Händen war, doch der Blick, den Caladan auf sie erhascht hatte, als man sie - von mehreren Soldaten umring - zum Palast bringen wollte, hatte ihn dennoch mit grosser Besorgnis zurückgelassen. Dennoch, nicht einmal er selbst als Heiler hatte eine Chance, -

"Was ist geschehen," unterbrach eine müde Stimme seine Gedanken. Ohne sie wirklich gesehen zu haben, riss Caladans Blick von der Abenddämmerung los. Der Vorhang fiel wieder vor das Fenster, als er sich umdrehte und leise an das Bett herantrat.
Nach und nach schälte sich Haldirs hohlwangiges Gesicht aus den Schatten, die ihn umgaben. Bildete es sich Caladan ein, oder war seine blasse Haut noch fahler als sonst? Vielleicht hatte ihn der Besuch bei Miriel doch mehr erschöpft als er ertragen konnte?
Doch dann sah er die blauen Augen, die ihn noch immer unverwandt anblickten und der Schmerz, den er jedes Mal bei dem Anblick seines Liebsten verspürte wurde ein wenig leichter. Caladan liess sich auf der Bettkante nieder und liess es sich nicht nehmen, Haldirs knochige Hand in die seine zu nehmen, bevor er zu erzählen begann.

Es dauerte nicht lange, bis er seinen Bericht geendet hatte. "Ich bin mir sicher, es geht ihr den Umständen entsprechend gut und sie wird gut versorgt. Was das anbelangt mussten wir uns vor ein paar Wochen auch kaum Gedanken machen," sagte Haldir darauhin.
"Du hast Recht." Caladan bemühte sich um ein zuversichtliches Lächeln. "Sie werden alles tun, was sie nur können. Uns bleibt jetzt nur auf Ciaráns Nachricht zu warten."
Damit stand er auf und öffnete die Tür, an die es gerade geklopft hatte und nahm das Abendessen in Empfang, dass man ihnen gerade gebracht hatte.
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Haldir

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Caladan/Haldir [Re: Mr_Greenleaf]

Ohne Appetit blickte Haldir auf das angerichtete Abendessen. Caladan verrührte den Honig in der mit heißem Tee gefüllten Schale, während er sich weiter aufrichtete und mit dem Rücken in die Kissen am Kopfende des Bettes drückte. Seine Gedanken kehrten noch einmal zurück zu Ciarán. Er konnte seinem Freund durchaus nachfühlen und hoffte, dass dieser nicht unüberlegt handeln würde. “Ich hoffe sehr das Ciarán daran denkt, das seine Freunde bei ihm sind. Sicherlich… ich bin keine große Hilfe… und doch, ich würde ihm bis zu meinem letzten Atemzug helfen. Elenath… sie hat keinen Grund ihm die Nähe zu Nauralass zu verwehren. Er will sie nur sehen, ihr Nahe sein, für sie sorgen.“ Haldir schüttelte leicht den Kopf und spürte wie es an seinem Schläfen wieder zu klopfen begann. Caladan reichte ihm die Teeschale und Haldir blies vorsichtig hinein. “Ich mag sie nicht..“ murmelte er leise.
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Mr_Greenleaf

Captain Obvious

Re: 09. Januar, Mithlond, Caladan/Haldir [Re: Haldir]

Caladan nickte nur stumm, erwiderte aber nichts, sondern setzte sich mit gekreuzten Beinen ans Fußende des Bettes - Haldir gegenüber. Er hielt eine Schüssel mit dampfendem Eintopf vor sich, doch der Löffel darin blieb unberührt. Nicht einmal Caladan verspürte übermäßigen Appetit, obwohl er heute noch nicht viel gegessen hatte.
Eine ganze Weile lang starrte er nur an der Schüssel vorbei auf die Bettdecke mit ihrem schön gestickten Muster und sagte nichts.

"Ich weiß nicht...," begann er schließlich und sah zu Haldir, der noch nicht von seinem Tee getrunken hatte. "Wäre Nauralass nicht schwer verletzt, hätten sie sie schon lange in Ketten gelegt und in das tiefste Loch geworfen. Und das wäre schon Gnade genug. Das Urteil, das Cirdan ihr auferlegt hat, ist immer noch rechtskräftig und dass sie ihr nicht schon den Kopf abgeschlagen haben liegt nur an dem bisschen Menschenverstand, der ihnen noch bleibt." Er seufzte.
"Nauralass' Verbrechen mag lange her sein, aber die Elben hier haben es nicht vergessen. Du hättest ihren Zorn spüren sollen, Haldir. Oder die Namen hören, die sie sie genannt haben."

Geändert durch Mr_Greenleaf (02.08.2007 16:16)

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Haldir

Gefährte

Re: 09. Januar, Mithlond, Caladan/Haldir [Re: Mr_Greenleaf]

Er schloss einen langen Augenblick seine Augen, dann erst blickte Haldir seinen Freund wieder an. “Niemand von uns weis was damals wirklich geschehen ist und nicht einmal Ciarán kennt Nauralass gut genug um die Wahrheit zu kennen. Und doch glaube ich ihr. Ich schätze sie und würde mich für sie verbürgen, alleine schon weil Ciarán mein Freund ist und ich seinem Urteil vertraue. Gerade weil sie so schwer verletzt ist, bedrückt mich ihre Situation noch mehr. Welchen Schmerz muss sie durch gestanden haben, welche Ängste, welche Not, dass sie sich für den Weg zurück in die Stadt entschieden hat? Und nun liegt sie dort alleine, ausgeliefert jenen die sie bereits von früher kannten. Vielleicht gerade jenen deren Zorn sie nun zu spüren kommt. Wie weit kann sie auf den Verstand hoffen von dem du sprachst? Elenath mag mit ihrer Entscheidung vielleicht sogar etwas Gutes bewirkt haben. Durch die strenge Bewachung wird hoffentlich auch niemand zu ihr gelassen der seinen Hass nicht unter Kontrolle hat, aber Ciarán von ihr fern zu halten…. was soll damit bezweckt werden? Will sie Nauralass zusätzlich bestrafen und ihre Macht ausspielen? Ich kann durchaus verstehen das sie nicht jeden von uns zu ihr lassen will, aber wenigstens Ciarán.. „ noch einmal schüttelte er den Kopf und nippte nun doch an der Teeschale. “Wie können wir ihr helfen und für sie Fürsprechen können wenn Cirdan da ist, wenn uns schon jetzt die Hände gebunden sind?“
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