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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Spiele-Forum » Und was spielst Du grad so? Nr.7

Garak

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Eruanne]

Nicht wenn man jemanden kennt der auch einen DS lite hat. Prinzipiell aber ja, es ist halt ein Handheld.
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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Garak]

Ah ok. Gibt es noch andere Meinungen zu den Boxen oder deckt sich eure so ziemlich mit der von SB?
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Garak

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Eruanne]

SBs Liste ist sehr objektiv, da gibts nicht viel andere Meinung zu haben.
Ich würd vielleicht höchstens anmerken das man auf der Wii doch auch einige düstere Titel kriegt, z.B. Resident Evil 4 Wii Edition, No more Heroes, Resident Evil Umbrella Chronicles und das (ultra düstere) Manhunt 2.

Meine Empfehlung ist klar die Wii, imo ein extrem abwechslungsreiches Gerät das neben innovativer Hampel Steuerung extrem viel auf einer Plattform vereint.
Neben grandiosen neuen Nintendo Titeln hat man auf der Wii generell die besten Spiele aller Zeiten zur verfügung. Auf der Virtual Console findet man Klassiker aus 25 Jahren Nintendo Geschichte. GameCube Games spielt sie auch, und wenn man sich dann mal z.B. gamerankings.com ansieht sind aus der Top 10 5 Titel auf der Wii spielbar (darunter alle der Top 3).
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Speckwolf

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Garak]

@Eruanne:

Ich kann auch nur zustimmen, SB hat das schon ziemlich treffend beschrieben.

Wenn du nur EINE Konsole kaufen willst, und kein reiner Hardcore-Gamer bist, empfehle ich dir die Wii. Eine reine Spaß-Konsole im besten Sinne des Wortes und eine tolle Party-Maschine - und noch dazu das preiswerteste Angebot .

Selbst was die Präsentation angeht, ist die Wii jetzt nicht sooo weit hintendran, wie aktuell Metroid Prime: Corruption und das Allerliebste Super Mario Galaxy zeigen. Ist halt nur kein HD.

Angeblich soll es nun sogar doch möglich sein, die Unreal 3-Engine auf die Wii zu porten, wie ich gestern u.a. bei Demonews.de gelesen habe.
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Eruanne

Ranger of Ithilien

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Speckwolf]

Ich möchte euch allen für eure Infos danken. Ich schwanke jetzt zwischen der Wii und dem Nintendo DS.lite aber auch nur weil ich ein tragbares Teil äußerst praktisch finde.
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AlcarinqueTeam

Flugdachs

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Eruanne]

Beyond Good & Evil
Das wurde mir empfohlen, und bei 7€ kann man nicht viel falsch machen. Gefällt mir sehr gut, abwechlsungsreich, eine bisher sehr interessante Geschichte und ein hoher Suchtfaktor, da typische Frustsituationen bisher ausgeblieben sind.
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Dhuma

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Alcarinque]

Hat leider auch ein Ende wie Crysis oder Assassins Creed; so richtig schön offen - aber das Spiel an sich LIEBE ich, auch wenn ich da leider vergeblich auf einen Nachfolger warte.
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Dhuma

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Dhuma]

Mass Effect

Bioware ist für seine großartigen Rollenspiele berühmt. Baldurs Gate und Knights of the Old Republic sprengten die Vorstellung davon, was ein Rollenspiel auf dem PC sein kann und nun, nachdem man sich in die Universen von AD&D und Star Wars begeben hat, versucht Bioware etwas Eigenes - und so unglaublich es sich anhören mag: In meinen Augen reiht sich das von Bioware erdachte Universum in Unterhaltungswert, Glaubwürdigkeit und Inspiration nahtlos bei diesen Schwergewichtern ein.

Das Grundgerüst der Story ist schnell erzählt: Die Menschheit hat gerade ihren Platz in der galaktischen Gemeinschaft gefunden, da kommt eine große Bedrohung auf. Ein ehemaliger Gesetzeshüter, ein sogenannter Spectre namens Saren, verrät den galaktischen Rat und bemächtigt sich einer gewalttätigen Maschinenarmee, um eine uralte Macht wiederzuerwecken, die vor 50.000 Jahren alles intelligente Leben in der Galaxis ausgelöscht hatte. Was seine Motivationen sind erfährt man in einem mitreißenden Abenteuer, welches allerdings kürzer ausfällt als bisherige Bioware-Titel. Verfolgt man nur die Hauptstory, ist man nach ca. 15 Stunden durch, macht man die Nebenquests mit und lässt sich Zeit beim erkunden, kommt man vielleicht auf 25-30 Stunden. Währenddessen lässt sich, sofern man sich nicht im Kampf befindet, jederzeit speichern. Ich empfehle, die Schwierigkeit der Kämpfe auf jeden Fall auf „Normal“ oder höher zu stellen.

Alles beginnt mit der Charakterentwicklung, bei der man sich einen eigenen Shepard, männlich oder weiblich, zusammenstellen kann. Hierbei sind der Fantasie beinahe keine Grenzen gesetzt, viele Auswahlmöglichkeiten führen den Spieler zu einem ganz individuellen Shepard. Danach wählt man noch die Grundfähigkeiten und die persönliche Geschichte aus – auf die von NPCs während des Spielverlaufs immer wieder Bezug genommen wird – und schließlich begibt man sich in diese fremde Galaxis, in der man sich bald aber wie zuhause fühlt. Hier kann man entweder gute Taten vollbringen oder ein richtiger Stinkstiefel sein, es gibt 2 seperate Balken, die einen darüber aufklären, wie gut und wie böse man ist. Dieses System unterstreicht wunderbar, wie sich Mass Effect vom typischen schwarz/weiß/gut/böse-Schema entfernt.

Die Grafik ist zunächst nett anzuschauen: Detaillierte Texturen, tolle Effekte und feine Animationen sind ein Augenschmaus. Die Echtzeitbeleuchtung zaubert ansehnliche Schattenspiele auf den Bildschirm und die Mimik der Charaktere wirkt extrem realistisch. Alsbald zeigen sich aber auch die Schattenseiten dieser Schönheit. Regelmäßig kommt es vor, dass hoch aufgelöste Texturen erst nach ein paar Sekunden geladen werden und man bis zu diesem Zeitpunkt auf Charakteren und Umgebung nichts als grauen Matsch zu sehen bekommt. Ab und zu, besonders in Feuergefechten oder auf Planeten mit Schneegestöber, kommt die Framerate ein wenig ins Stocken und es beginnt zu ruckeln. Zu keiner Zeit fühlte ich mich dabei im Kampf benachteiligt, aber störend fällt es allemal auf. Besonders stört es, wenn einem die Xbox weismachen will, dass die DVD dreckig oder verkratzt ist und man, ohne die Möglichkeit zu speichern, ins Menü zurück geworfen wird. Das passiert zwar selten, darf aber bei einem Konsolenspiel einfach nicht passieren.

Vor dem Sound muss man sich alleine schon deshalb verneigen, weil die Anzahl der Dialoge einfach nur atemberaubend ist. Diese variieren je nach Teamzusammenstellung und Situation; eine unwahrscheinliche Anzahl von Kombinationen ergibt sich. Da ist es nicht weiter tragisch, dass sich im Gefecht zuweilen eine Frauenstimme zu Wort meldet, obwohl man nur Männer in der Gruppe hat. Auch die Stimmenverzerrung Sarens setzt irgendwann einmal aus, aber das sind alles nur Peanuts. Die deutschen Sprecher sind gut bis sehr gut besetzt, Shepard, der/die ja nun wirklich ziemlich viel zu sprechen hat, hat eine angenehme Stimme spendiert bekommen, die vor allem auch auf die zahlreichen Gesichter passt, die man entwerfen kann. Einzig Saren hat eine etwas unpassende Stimme erwischt – da hat das famose Original eindeutig die Nase vorn. Die Musik wiegt zwischen elektronische Klängen á la „Blade Runner“ und orchestralen Stücken hin und her, besonders gefallen mir Letztere, die aber nur sehr sparsam und an epischen Handlungsstellen eingesetzt werden. Man kann aber, denke ich, sagen, dass die Klangkulisse ein eindeutiges Markenzeichen von Mass Effect ist – der Bass reicht bis ins Bodenlose.

Das Kampfsystem ist ordentlich. Im Deckungsmechanismus leicht an einen indizierten Epic-Shooter angelehnt, ergeben sich stellenweise packende, taktische Gefechte. Manchmal kommt es aber auch vor, dass die Gegner – selbst, wenn es keine stupiden Zombies sind – einfach nur auf einen zustürmen und beinahe widerstandslos niedergestreckt werden. Die Teammitglieder schlagen sich großteils wacker, mit dem Steuerkreuz lassen sich rudimentäre Befehle wie „Gehe dort hin“ oder „Bewache diesen Standort“ geben, ich hätte mir allerdings doch ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Die Waffen machen Spaß und fühlen sich auch wie Waffen an, besonders das Scharfschützengewehr hat mir große Freude bereitet. Die Biotik-Fähigkeiten, das Magie-Äquivalent im Mass Effect Universum ist sinnvoll und bereichert das Kampfsystem; es macht großen Spaß, Gegner per „Stasis“ hilflos in der Luft treiben zu lassen, während ihn die Kameraden mit gezielten Salven pflücken wie eine reife Frucht.

Nun aber zum Kronjuwel von Mass Effect: Die Story. Allein schon die innovative Gestaltung des Universums sucht im SciFi-Einerlei ihresgleichen. Endlich einmal ist der Mensch nicht der Mittelpunkt allen seins, sondern tritt zu einem späten Zeitpunkt in die galaktische Gemeinschaft an und muss sich behaupten, bevor er ernst genommen wird. Die Menschheit ist eine Rasse unter vielen und hat sich anzupassen, Antiphatie, stellenweise sogar Rassismus, werden einem häufiger im Spiel von anderen Völkern entgegengebracht. Ansonsten sind alle wichtigen Eckpfeiler einer epischen Geschichte vertreten: große Schlachten, Entscheidungen von erschütternder Tragweite, eine Romanze, tragische Verluste und ein enigmatischer Bösewicht, der aber vielleicht doch nicht die Spitze der Boshaftigkeit darstellt. Wie eine Blüte entfaltet sich die Story mit jedem Planeten, den man bereist, und bezaubert zum Schluss mit seiner bloßen Schönheit, ein bombastisches Finale kredenzend, wie ich es selten in einem Spiel genießen durfte. Obwohl Mass Effect als Trilogie angelegt wurde, ist das Ende wundervoll abgerundet, dabei natürlich schon einen fließenden Übergang zum zweiten Teil schaffend, auf den ich vom heutigen Tag an sehnsüchtig warte.

Mass Effect ist ein Ausnahmetitel, wie er nur alle paar Jahre einmal daherkommt. Die zahlreichen Bugs und technischen Fehlerchen stören zwar, aber trotzdem komme ich nicht umhin, vor der Pracht des Ganzen schlicht und ergreifend in die Knie zu gehen. Was hier an zwischenmenschlichen Beziehungen, handfester Action und epischer Handlung abgebrannt wird, ohne dabei pathetisch zu werden, ist atemberaubend. Selten wurden Dialoge so messerscharf geschrieben und zugleich von Sprechern auf so bezaubernde Weise an den Spieler weitergegeben, selten wird bei einem Spiel so brillant Regie geführt, dass man sich in einen mitreißenden Blockbuster versetzt fühlt und ebenso selten ist es, dass ein Spiel nachhaltig berührt und man sich auch, wenn man es längst beiseite gelegt hat, immer wieder gerne an den Ausflug erinnert, den man einmal in diese fremde und doch so vertraute Galaxie unternommen hat. Mass Effect ist ein Juwel der Videospielgeschichte. Es mag nicht perfekt geschliffen und poliert sein, aber trotzdem reiht sich sein Strahlen hoch oben am Firmament bei den ganz Großen des Genres ein.

Grafik: 8.5/10
Sound: 9/10
Bedienung: 9/10
Story: 10/10
Spielwelt: 10/10
Umfang: 8/10
Gesamt: 9.5/10
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Sam Gamdschie

Gärtner von Beutelsend

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Dhuma]

Nettes Review, Dhuma. Auch wenn ich ein oder zwei Punkte anders sehe.
Aber wie schnell hast Du das denn durchgezockt?
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sub

Gefährte

Re: Und was spielst Du grad so? Nr.7 [Re: Sam Gamdschie]

ich ergötze mich gerade abwechselnd und brüchstückhaft an:


  • crysis
  • jericho
  • ut3
  • nfs pro street

und zum 4 male ffx
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