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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Off Topic Forum » Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded

Sphinx

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Pyr]

darf man für "analysieren" auch "sezieren" einsetzen?
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Si-sawat

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Sphinx]

Auf Heise steht heute in den news, dass auf der CEBIT Frauen morgen freien Eintritt haben, sofern sie sich vorher auf einer entsprechenden Website registiert haben (warum auch immer). http://www.heise.de/newsticker/meldung/104687

(Besonders schön sind diverse Threads im zugehörigen Forum - da steigt der Adrenalinspiegel beim lesen ganz gewaltig an. )

Ich halte von freiem Eintritt auf der CEBIT im Rahmen von Frauenförderung usw. nicht viel. Die Frauen, die wirklich Interesse an der Messe haben, werden sicher auch so dahin fahren - so teuer sind die Tickets schließlich auch nicht (max. 38€).
Besser als sowas wären vielleicht Computertreffs für Frauen, oder einfach mehr Angebote von Hilfe zur Selbsthilfe.
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Sandigmann

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Si-sawat]

Um die Diskussion in diesem Thread wieder etwas anzukurbeln, hier ein netter Beitrag von Telepolis:

Im Eifer des Geschlechts
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Asphodele

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Sandigmann]

Mir ist jetzt nicht ganz klar, worüber du jetzt diskutieren möchtest. In dem Artikel sind ja verschiedene Positionen gegenübergestellt worden. Irgendeine Position?
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Sandigmann

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Asphodele]

Ich habe mir den Artikel ehrlich gesagt aus Zeitgründen nicht wirklich gründlich genug durchlesen können, um mir eine fundierte Position aneignen zu können.

Ich wollte das Ding nur mal hier "reinwerfen". Und dann evtl. später einsteigen. Aber zum "reinwerfen" ist der Artikel wohl etwas sehr lang
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Stina

flauschiger Gutmensch

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Sandigmann]

Ich fand den Artikel reichlich wirr. Irgendwas über eine neue Generation von Feministinnen (duh?), Alice Schwarzer gehört zum alten Eisen, die Neuen sind ja sooo hip und cool... gah.

Hier nochmal ein Artikel zu einem anderen Thema:

Frauen verdienen weniger

Ich hab so ein paar Probleme mit dieser ewigen "Frauen verdienen weniger"-Diskussion. Erstens schwankt die Prozentzahl zwischen 19 und 26 Prozent, und keiner kann sagen, was jetzt stimmt. Und auf der einen Seite heißt es, man habe gleiche Berufe verglichen, also die Chemikerin und den Chemiker mit gleicher Berufserfahrung - dann wieder heißt es, geringer qualifizierte Berufe, weniger Berufserfahrung usw. seien der Grund. Ich steig da nicht durch. Auch mit der Aussage, dass Elternschaft die Erwerbsquote senkt und das nicht akzeptabel sei. Wieso nicht? Wenn sich die Frauen freiwillig dafür entscheiden, zu Hause zu bleiben (soll's geben)?

Auch der Vorwurf (in einem ähnlichen Artikel), Frauen würden bei Gehaltsverhandlungen weniger offensiv auftreten und daher weniger verdienen und das sei irgendwie die Schuld der Personaler... äh, hallo? Wenn eine Frau nicht verhandeln kann oder will, ist das ja wohl ihr eigenes Problem.
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Samweis_G

Kiwi-Explorer

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Stina]

Schtina schrieb:
Wenn eine Frau nicht verhandeln kann oder will, ist das ja wohl ihr eigenes Problem.


Das ist die eine Sicht der Dinge. Ich kann verstehen, dass man so denken kann. Aber es gibt auch ne andere Sicht. Warum muss der Personaler eigentlich diejenigen, die sich nicht "verkaufen" können, gehaltsmäßig schlechter behandeln? Ist halt ein moralisches Ding und ich weiß, dass das nicht modern ist. Mir ist da halt so ein konkretes Beispiel vor Augen von einer Frau, die sich für nen Vortrag verpflichten ließ, ohne zu wissen, was sie dafür bekommt. Sie ist halt zu gut für diese Welt. Das finde ich eine eindeutig sympathischere Charaktereigenschaft, als knallhart seinen Marktwert zu taxieren und entsprechend das letzte rauszupressen. Ich finde gute Arbeit sollte gut bezahlt werden, unabhängig davon, wie gut man sich verkaufen kann.
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FlavioBriatore

Gefährte

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Samweis_G]

@Schtina: Das geht schon dabei los, dass Männer im Beruf ein höheres Durchschnittshalter haben.
Solche nackten Zahlen sind absolut unbrauchbar.
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Stina

flauschiger Gutmensch

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: FlavioBriatore]

FlavioBriatore schrieb:
@Schtina: Das geht schon dabei los, dass Männer im Beruf ein höheres Durchschnittshalter haben.




Inwiefern? Meinst du die Berufsjahre? Klar, wenn frau durch die Kindererziehung ein paar Jahre aussetzt. Aber es wird ja behauptet, dass die schon bei Einstellung (also wenn beide noch die gleiche Anzahl von Berufsjahren haben) weniger Gehalt kriegen. Das ist das, was mich so wundert.

@Samweis: Ich bin der Meinung, es ist nicht die Aufgabe des Personalers, aus reiner Menschenfreundlichkeit die persönlichen Defizite der Bewerberin zu berücksichtigen. Sich durchsetzen und verhandeln zu können ist ja immerhin in den meisten Jobs auch gefragt, und wer das schon im Bewerbungsgespräch nicht auf die Reihe kriegt, den würde ich auch nicht als Mitarbeiter wollen - oder ihm halt weniger zahlen.
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Lothíriel

Herrin des Feuers

Re: Rollenbilder - Männer, Frauen, Menschen reloaded [Re: Stina]

Schtina schrieb:

@Samweis: Ich bin der Meinung, es ist nicht die Aufgabe des Personalers, aus reiner Menschenfreundlichkeit die persönlichen Defizite der Bewerberin zu berücksichtigen. Sich durchsetzen und verhandeln zu können ist ja immerhin in den meisten Jobs auch gefragt, und wer das schon im Bewerbungsgespräch nicht auf die Reihe kriegt, den würde ich auch nicht als Mitarbeiter wollen - oder ihm halt weniger zahlen.




Der Personaler muss in allererster Linie im Sinne des Unternehmens handeln und in diesem Falle die Summe herausbekommen, die für das Unternehmen möglichst niedrig ist und für den möglichen, neuen Mitarbeiter hoch genug, damit er die Stelle annimmt. Gehalt ist nun einmal Verhandlungssache, warum sollte ein Unternehmen dafür mehr bezahlen als es muss? Es gibt speziell im Zeitalter des Internets genügend Möglichkeiten, um sich über durchschnittliche Gehälter in seinem Beruf zu informieren, man kann seine Kommilitonen oder Mitauszubildenden/Mitschüler löchern, was die so bekommen, und dann muss man sich eben verkaufen und seine Gehaltsvorstellungen durchsetzen können. Ich habe mir auf die Frage nach meinen Gehaltsvorstellungen mal den trockenen Kommentar "Das gleiche wie ein Mann in meinem Beruf und einen Zuschlag für meine frauentypische Multitaskingfähigkeit." nicht verkneifen können und hätte mir eine halbe Sekunde später am liebsten die Zunge abgebissen. Ungefähr ein Jahr später hat mir dieser Personaler in lustiger Runde dann erzählt, daß ich die Stelle nur wegen diesem Satz bekommen habe, ich wäre zwar eigentlich zu jung für die Stelle gewesen und andere hätten mehr Erfahrung gehabt, aber sie wären überzeugt gewesen, daß ich mich nicht so leicht von anderen unterbuttern ließe. Und diese Erfahrung habe ich öfter gemacht, man bekommt, was man will, wenn man danach fragt und entsprechende Argumente liefert, wenn man immer nur auf andere wartet und sich denkt, daß die doch sehen müßten, was man leistet oder wie man sich reinhängt, dann kommt man zu nichts. Von einem "Sie ist eben zu gut für die Welt." hat man abends kein Brot auf dem Tisch und keine Designerklamotten im Schrank.
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