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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ IX ~ Keiner ist zu klein, ein Held zu sein

Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wandelnden - später Vormittag [Re: Gamina]

Alrun kniff verständnislos die Augen zusammen. Er wurde ja immer seltsamer. Bis auf die letzten Minuten voller seltsamer Fragen hatte er sich nicht seltsamer benommen als... sonst eben. Und genau genommen war es ja auch nur eine Frage gewesen. Plus die mit dem Schmied. Was also sollte sie anderes meinen als eben dies? "Nein. Ihr?", fragte sie ihn und musterte ihn skeptisch. Was grinste er denn auch noch so? Wovon zum Fünften sprach der Mann? Der Mann, der sie gerade gefragt hatte, ob ihr Trockenpflaumen schmeckten...
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wissenden - später Vormittag [Re: Centaurea]

"Nein." Der Zakida runzelte leicht die Stirn, da seine Antwort im Grunde nicht ganz der Wahrheit entsprach, aber er konnte die Sertianerin kaum auf etwas aufmerksam machen, was er selbst nicht ganz nachvollziehen, geschweige denn daher in Worte fassen konnte. "Hätte ja sein können." Er zerschnitt mit seiner rechten Hand die Luft in einer ausschweifenden Handbewegung und ließ sie dann wieder sinken, bevor er abermals halb zu der Sertianerin sah, die noch immer recht irritiert wirkte, soweit er ihren Gesichtsausdruck richtig interpretierte. "Ich hätte euch das nicht fragen sollen", bemerkte er dann und fuhr sich flüchtig durch die kurzen Haare in seinem Nacken. Sie würde sich den Kopf zerbrechen und vermutlich nicht nur wegen Trockenpflaumen. "Ich bin wohl nicht gut darin jemanden überraschen zu wollen, wenn ich mir solche Fragen nicht verkneifen kann, aber..." Er verzog die Lippen zu einem halbschiefem Lächeln, während er halb zu der Sertianerin, halb auf die Wand sah, "...es gibt da noch ein Versprechen, was ich einlösen wollte." Es war genauso vage, wie seine Fragen und Antworten, aber...vielleicht genügte es ja, zumindest glaubte er nicht, dass er ihr viele Versprechen gegeben hatte, in welchen Trockenpflaumen irgendwie Platz fanden.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wandelnden - später Vormittag [Re: Gamina]

Verständnislos schüttelte Alrun den Kopf. Jetzt war sie aber mal gespannt. "Versprechen? Überraschung? Was für ein..." Wieso kam er wegen eines Versprechens und einer Überraschung zu ihr? Wen konnte er denn überraschen wollen? Und was sollten Trockenpflaumen damit zu tun haben können? Wie konnte man denn irgendjemanden mit Trockenpflaumen überraschen? Und warum zum Fünften hatte er dann ausgerechnet sie gefragt, ob sie Trockenpflaumen... "Oh." Trockenpflaumen. Nahrung, Essen, Kochen. Zakida. Ihre Unterhaltung gestern. Die hatte sie tatsächlich schon vergessen gehabt. Wie sollte man auch unter diesen Umständen noch an so etwas denken? Varoujan zumindest schien das aber zu tun. "Dieses Versprechen..." Sie lächelte leicht, ein wenig unsicher, weil sie so überrumpelt war. "Das wollt Ihr tatsächlich, ich meine... Das ist... großartig", freute sie sich letztendlich ehrlich. Für sie kochen. Das war ja mal eine unglaublich nette Idee. Und irgendwie war es ihr auch ein wenig unangenehm. Wurde sie neuerdings schüchtern, oder was? Sie dachte kurz an Jaime, wusste aber nicht, warum eigentlich. Das war ja nur eine Nacht gewesen, und nicht einmal das. Und mit Varoujan, das war genaugenommen sogar noch weniger, zumal er ja verlobt war, und er machte nicht den Eindruck, als wäre das für ihn kein Hindernis. Sie sollte sich also wirklich freuen. Sie war nur überrumpelt, das war alles.
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Nimiel

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wissenden - später Vormittag [Re: Centaurea]

Daltor nickte. All das kam ihm sehr bekannt vor. "Bei mir ist es sehr ähnlich gewesen. Mein Vater hat die Bibliothek geleitet und als er vor 3 Jahren gestorben ist, habe ich seinen Platz eingenommen. Nicht, daß alle davon sehr erfreut waren. Es gab den ein oder andere4n älteren Mitarbeiter, der gerne selber die Leitung übernommen hätte. Aber mein Vater hatte eine Art Testament hinterlassen, in dem er mich als Nachfolger bestimmte. Übrigens ohne auch nur eine Menschenseele einzuweihen. Selbst ich wußte davon nichts. Aber das sah ihm ähnlich." Er drehte lächelnd die Augen gen Himmel. Es war eigenartig. Normalerweise machte es ihn traurig, darüber zu sprechen. Aber in diesem Moment viel es ihm erstaunlich leicht. "Bekommt die Bibliothek hier noch weiteren Zuwachs an Büchern? Wie kommt ihr an neue Werke?" Er hatte zwar bereits Klosterbibliotheken besucht, aber von Klöstern, die in der Nähe großer Städte gelegen waren. Hier sah das alles sicher etwas anders aus.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wandelnden - später Vormittag [Re: Nimiel]

"Wie die anderen Bibliotheken auch, schätze ich. Wir tauschen Kopien mit anderen Klöstern. Allerdings sind das nie allzu viele, weil wir weniger Zeit aufwenden, um Bücher abzuschreiben, als beispielsweise eben die Jünger des Wissenden", erklärte Sime lächelnd. "Und der Rat der Stadt hatte nichts dagegen, dass Ihr die Bibliothek übernehmt? Die Bibliothek gehört doch der Stadt, oder?", hakte Sime nach. Vermutlich war sein Vater sehr einflussreich gewesen. Vielleicht hatte er gar zu Lebzeiten Vereinbarungen getroffen, seinen Sohn als neuen Bibliothekar einzusetzen. Aber warum hatte er es ihm selbst dann nie erzählt?
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wissenden - später Vormittag [Re: Centaurea]

"Ja", erwiderte Varoujan zunächst allein und lächelte zaghaft, während er sich fragte, ob er sie bisher je so offenherzig erfreut erlebt hatte. Er wusste es nicht, aber er begann leise den Umstand zu bedauern, dass er diese Freude womöglich noch etwas hätte steigern können, wenn er sich einfach ausgeschwiegen hätte. Andererseits gab ihm ihre Freude genau die Sicherheit, die ihn darin bekräftigte sein Versprechen auch wirklich in die Tat umzusetzen, statt es über dutzende Grübeleien vertieft fallen zu lassen. Und wenn er sich nun geschickt anstellte, konnte er heute Abend womöglich eine ähnliche Freude in ihr wecken, als wenn er sie wirklich voll und ganz damit überrascht hätte. "Aber erwartet nicht zu viel", begann er daher und sah unter einem leise und erfreuten Lächeln kurz zu ihr, ehe er sich wieder damit begnügte die Wand anzusehen. "Es wird nur eine Kleinigkeit, nichts Außergewöhnliches. Das Kloster gibt einfach nicht genug her und vieles, woran ich dachte, scheint man in Sertia nur schwer und damit teuer zu bekommen oder gar nicht. Scheinbar gibt es in Zakida Nahrungsmittel, welche es wirklich nur dort gibt. Nun ja, zumindest Gewürze." Er zuckte leicht die Schultern und lächelte dann schief, als würde er versuchen leicht enttäuscht von dieser Tatsache zu sein.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wandelnden - später Vormittag [Re: Gamina]

Es war niedlich, wie er immer wieder verstohlen zu ihr hinübersah und sich dann doch wieder abwandte, fand Alrun und lächelte leicht. Es war ja nichts Unverschämtes in seinen Blicken, er sah nur zu ihr, weil er gewohnt war, Menschen, mit denen er sprach, auch anzusehen. Anderes hätte sie auch überrascht, dafür war er in ihren Augen viel zu unschuldig. "Ja, wir... müssen ja auch die Gastfreundschaft des Klosters nicht bis zum Letzten ausreizen, und macht Euch nur nicht allzu viel Arbeit, Ihr sollt Euch heute ja auch ausruhen", erklärte sie zustimmend. Freilich würde er es schwer haben, einige Zutaten zu bekommen, darüber hatte ihr Dozent damals ja auch schon geklagt. Und teuer war das auch. Ohje. Und das wollte er wirklich nur für sie machen, so ganz ohne Hintergedanken? War der lieb, das hatte sie doch gar nicht verdient.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wissenden - später Vormittag [Re: Centaurea]

"Es wird nur eine Kleinigkeit sein, Leutnant, dabei kann ich mich wohl kaum überanstrengen", versuchte der Zakida der jungen Sertianerin in einem möglichst nüchternen Tonfall zu versichern und musste an sich halten, um nicht verräterisch zu lächeln. Denn zumindest in seinem Kopf war er bereits über eine Kleinigkeit hinaus und es hing tatsächlich vieles davon ab, ob er die Sachen, die er benötigen würde, auch wirklich bekam, wobei er schon darauf Acht gab, dass keine zu außergewöhnlichen Gewürze oder Nahrungsmittel mit hineinspielten. "Gut, dann...sollte ich Jaime wohl wirklich nicht länger warten lassen. Und ich euch nicht länger stören natürlich. Das ist mir wirklich noch nie passiert." Wobei er wohl ein sonderbares Talent dafür hatte immer dann in außergewöhnliche Situationen zu geraten, wenn die Sertianerin daran beteiligt war.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wissenden, 1. Monat des Wandelnden - später Vormittag [Re: Gamina]

'Mir schon.' Alrun grinste breit, behielt den Gedanken aber für sich. Ein Soldatenleben kannte ohnehin wenig Privatsphäre, es musste Varoujan also gar nicht peinlich sein. Aber er war niedlich, solange dies doch so war. "Danke", sagte sie unbestimmt und lächelte. "Und wenn Ihr Tjell ohnehin einmal draußen habt - vielleicht könnte Jaime noch mal nach ihm sehen, weil er sich doch vorgestern* vertreten hatte", fügte sie halb fragend hinzu.


*... War doch vorgestern, oder?
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - später Vormittag [Re: Centaurea]

"Ich werde es ihm ausrichten", erwiderte Varoujan und nickte bekräftigend, obwohl er annahm, dass Jaime das sowieso vorhatte, spätestens, seitdem der Mann ihn darüber aufgeklärt hatte, dass das Tier kein Problem mit den Hufen, sondern sich wirklich vertreten hatte und sich wieder daran erinnerte, dass Tjell sich vertreten hatte. "Dann...bis sicherlich später." Er lächelte schmal und wandte sich dann wieder der Tür zu und ließ weder ihm, noch ihr dieses Mal die Möglichkeit noch irgendetwas einzuwerfen, um noch mehr Zeit verstreichen zu lassen, als sowieso schon. Behutsam ließ er hinter sich die Tür ins Schloss fallen, und blieb an diese gelehnt noch einen Moment stehen, während er in Gedanken die vergangenen Minuten nochmal aufleben ließ und dann den Kopf schüttelte. Er sollte zu Jaime, ehe seine Gedanken sich vor allem auf die ersten Sekunden der vergangenen Minuten konzentrieren konnten. "Sie hat nichts dagegen, wenn wir uns um Tjell kümmern", bemerkte er, als er den Mann bei dem Schmied fand, "wie ich vermutet habe." Er grinste unmerklich und beobachtete den Schmied dann kurz bei seiner Arbeit. "Achja...und sie ist an seinem Wohlbefinden interessiert, weil er sich ja vertreten hatte."
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