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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ IX ~ Keiner ist zu klein, ein Held zu sein

Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Gamina]

Alrun grinste breit auf seine Erwiderung hin. Varoujan hätte sie derlei Zweideutigkeiten ja nicht zugetraut, und vielleicht war er sich gar der Zweideutigkeit nicht bewusst. In jedem Fall aber war sie froh, bald endlich wieder innerhalb der schützenden Mauern des Klosters zu sein, und da bisher nichts passiert war, fühlte sie sich zunehmend sicher. "Na dann, nichts wie rüber", forderte sie ihn auf, suchte sich sicheren Stand und faltete einladend die Hände.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Centaurea]

Vorübergehend ruhte der Blick seiner dunklen Augen auf ihren gefalteten Händen, bevor er über seine Schulter hinweg ein letztes Mal zurücksah, da es ihm ein perfekter Moment erschien sie gerade dann anzugreifen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit nicht einmal mehr geringfügig ihrer Umgebung schenken konnten. Aber er fand keine lauernden Schatten und sah keine unmerkliche Bewegung dort draußen in der Dunkelheit, sodass man sich beinahe dem Trugschluss hingeben wollte, dass sie sich in vollkommener Sicherheit wiegten. Sicherheit und Ruhe, zwei Dinge, welchen ihnen wohl mehr oder minder fremd geworden waren. „Ich bin schon so gut wie drüben“, bemerkte er und lächelte schmal, bevor er beinahe ebenso reibungslos wie mit der Hilfe von Jaime auf die Mauer kletterte. „Und jetzt ihr“, forderte er sie anschließend auf, nachdem er sie kurz gemustert hatte, um zu überprüfen, ob sein Aufstieg vielleicht nicht doch ganz so reibungslos verlaufen war und blickte dann wieder auf die Landschaft hinter ihr. Noch immer nichts. Aber nun hatte er den dunklen Bereich direkt an der Mauer nicht mehr vor Augen. Hoffentlich war sie bald hier oben.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Gamina]

Für einen Moment hatte Alrun schon befürchtet, Varoujan würde sich irgendwie zieren, ihre Hilfe anzunehmen, weil er in letzter Zeit immer so bedacht darauf gewesen war, sie zu schonen. Doch glücklicherweise schien er es ebenso wie sie als ganz natürlich zu empfinden, dass sie ihm half, und war flink auf der Mauer gewesen. Jetzt nickte sie ihm zu und trat dann einige Schritte von der Mauer zurück, um Anlauf zu nehmen. Einen letzten sichernden Blick noch warf sie in die Dunkelheit außerhalb der Mauern des Klosters, dann rannte sie los, stieß sich von Boden und Mauer ab und zog sich neben Varoujan hoch, drehte sich halb und setzte sich und ließ die Beine über der Mauer nach außen baumeln. Sie beobachtete noch einmal die Gegend, während sie die Sicherheit genoss, die ihre derzeitige Position ihr gab, betrachtete ihr beider Werk von oben und wandte sich dann Varoujan zu, indem sie ein Bein auf die Mauer zog.
"Also weiter", nickte sie ihm voller Tatendrang zu.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Centaurea]

„Ja.“ Er nickte, blieb jedoch hingegen seiner Zustimmung am Rand der Mauer sitzen und sah noch einen Moment hinaus in die Dunkelheit, zu den dunklen Wipfeln der Bäume, die sich sachte im Wind wiegten, bevor sein Blick hinauf zum Himmel glitt, der bereits vor einer halben Ewigkeit seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Es wäre wirklich schön hier oben auf der Mauer gewesen, wenn sie nicht das ständige Wissen mit sich herumtragen würden, dass diese Stille trügerisch war. Varoujan löste unter einem leisen Seufzen seinen Blick von den Sternen los, wandte sich auf der Mauer um und sprang, wobei es ihm dieses Mal weit mehr Mühe bereitete, als beim ersten Mal und so weit unglücklicher aussehen musste. Und es schmerzte mehr, sodass der Zakida noch einen Moment wartete, dem Stechen nachfühlte und sich erst dann zu den aufgereihten Steinen begab, um der Sertianerin Platz zu machen. Nur noch die Innenseite dieser Mauer und sie hatten es geschafft. Und es würde weit schneller gehen, da sie sich die Steine nur noch reichen mussten, statt sie erst mühsam zu sammeln und aufzureihen.
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Nimiel

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Moosmutzel]

"Ach, ihr habt mich nicht gestört." Daltor zuckte mit den Schultern und lächelte etwas müde. Im Grunde sollte er jetzt auch schlafen gehen. "So habe ich wenigstens mal eine Pause eingelegt." Er ging an den Tisch, klappte das Buch zu und klemmte es sich mit seinen Schreibsachen unter den Arm. "Aber ihr macht wirklich einen leicht müden Eindruck, wenn ich das sagen darf. Dann wünsche ich euch eine erholsame und vor allem ungestörte Nacht." Daltor nickte Jaime freundlich zu und bewegte sich Richtung Tür.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Gamina]

Richtig verträumt hatte er ausgesehen, als er in den Himmel geblickt hatte, stellte Alrun fest und lächelte leise. Sie hatte selten Sinn für derlei romantische Dinge gehabt, in jedem Fall nicht, wenn es noch etwas zu tun gab, so wie jetzt. Und solange seine Arbeitskraft davon nicht gemindert wurde, und danach sah es ihr nicht aus, war es doch schön, wenn er auch in solchen Momenten sein Augenmerk auf etwas Hübsches richten konnte. Dennoch war sie froh, als er von der Mauer sprang, denn da war eine Arbeit, die getan werden musste, und sie wollte, dass sie auch endlich getan wurde. Mitfühlend verzog sie kurz das Gesicht, als deutlich wurde, dass ihm der Aufprall Schmerzen bereitete.
Als er beiseite trat, sprang sie hinterher und hielt auf die gleiche Weise inne, wie Varoujan kurz zuvor, wenn auch nicht so lang, da ihre Wunde nicht so tief reichte und auch weil sie sich einfach nicht erlaubte, länger stehen zu bleiben. "Wir bilden am besten eine kurze Kette", schlug sie vor, als sie zu Varoujan getreten war. "Sonst sind wir uns nur selbst im Weg. Ihr gebt mir die Steine, ich staple sie." Zum Glück hatte Varoujan sie wirklich nahe genug an der Pforte aufgeschlichtet, um ihre Arbeit jetzt deutlich zu erleichtern. Sie trat an die Tür und gab Varoujan mit einem Kopfnicken zu verstehen, dass er anfangen sollte.
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Moosmutzel

Guardian of Dreams

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Nimiel]

"Dann ist es ja gut." nickte Jaime dem Bibliothekar zu. Dass er nicht aussah wie das blühende Leben, war Jaime auch selber klar und er gähnte verhalten. Daltor war im Begriff, die Küche zu verlassen und Jaime wünschte dem Sertianer ebenfalls eine angenehme Nachtruhe. Wobei er sich ziemlich sicher war, dass die für Daltor erst beginnen würde, wenn er über dem Buch einschlief.
Als Daltor gegangen war, trank Jaime seinen Tee aus und überlegte einen Moment, ob er wieder hinausgehen sollte. Weder Sheena noch Feyaria waren bisher aufgetaucht, von Alrun und Varoujan ganz zu schweigen. Jaime unterdrückte den kleinen eifersüchtigen Stachel, der trotz seiner Müdigkeit tief in ihm piekste und beschloss, vernünftig zu sein. Vernünftig zu sein und sich schlafen zu legen. Er verließ die Küche, ging ein paar Schritte den Korridor entlang und bog in das erstbeste Schlafzimmer ab. Dort angekommen, verschwendete er keine Mühe darauf, sich zu vergewissern, dass es leer war. Er ließ sich in das nächstbeste Bett fallen und war schon eingeschlafen, bevor er richtig lag.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Moosmutzel]

Genau das hatte er im Sinn gehabt. Eine kurze Kette, welche ihnen die Arbeit erleichterte und somit Zeit und Kraft sparte. Varoujan wollte gar nicht daran denken, wie sehr sein Bein ihm wohl jeden Schritt zwischen einem weiter entfernten Steinhaufen und der Pforte verübelt hätte. So nickte der Zakida nur, trat an die von ihm zu einer Reihe aufgeschichteten Steine heran und begann der jungen Frau nach und nach die gesammelten Steine zu reichen, wobei er ab und an innehielt, damit sie den ein oder anderen nicht ganz präzise gesetzten Stein zurechtrücken oder an eine andere Stelle legen konnte. Und sie kamen zu seiner Erleichterung tatsächlich weit schneller voran, als auf der Außenseite der Pforte, weit schneller, sodass der Zakida der Sertianerin den letzten Stein schließlich mit einem leichten Grinsen reichte.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Gamina]

Sie kamen außerordentlich gut mit der Arbeit voran, und wenn sie doch noch etwas schneller hätten sein können, lag das an Alrun, die das Gefühl hatte, sich mit dem Stapeln der Steine selten ungeschickt anzustellen, und deswegen ständig nachbessern zu müssen. Der Steinhaufen wurde rasch kleiner und war bald aufgebraucht bis auf den letzten Stein, den Varoujan ihr reichte. "Heh", kommentierte sie anerkennend und froh, als sie ihn entgegennahm und beinahe feierlich oben auf den Stapel legte. Sie trat ein paar Schritte zurück und betrachtete abschätzend ihr gemeinsames Werk. "Hoffen wir, dass es auch wirklich hält", meinte sie und machte ein frommes Zeichen in Richtung des Haufens. Vor dem Einschlafen würde sie sicher dafür beten, dass dies so war. Sollte sie überhaupt schlafen? Vielleicht sollte sie doch lieber Wache halten. Unwillkürlich ging ihr Blick nach oben zur Mauer. Sie hatte durchaus schon an unbequemeren Orten Wache gehalten, und es regnete nicht einmal.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag der Schöpferin, 1. Monat des Wissenden - Abend [Re: Centaurea]

„Hoffen wir, dass sie ihren Nutzen nicht erfüllen muss“, erwiderte Varoujan auf die Worte der Sertianerin hin und lächelte leicht, währenddessen er sich fragte, ob sie diese Möglichkeit gar nicht sah oder einfach nur den Nutzen der aneinander gereihten Steine zu Ende dachte. Denn von Nutzen würden sie wohl kaum sein, wenn die Steine nicht einmal einige Augenblicke hielten. Wie auch immer, er hoffte auf eine ruhige Nacht und ein Erwachen ohne unschöne Überraschungen. Keine weiteren Toten, keine Begegnungen mit unwirklichen Wesen einfach…Nichts. „Ihr…habt da etwas“, bemerkte der Zakida irgendwann und begann seine Hand nach einem dunklen Fleck auf der Wange von Leutnant Alrun auszustrecken – etwas Erde vermutlich – und ließ sie auf halbem Wege wieder sinken, bevor er auf seine eigene Wange deutete, um sie umständlich auf den Fleck aufmerksam zu machen. „Wir sollten uns wohl den Dreck abwaschen gehen…“, fügte er dann an und grinste etwas schief.
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