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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ IX ~ Keiner ist zu klein, ein Held zu sein

Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Mittag [Re: Nimiel]

Sime war sich sicher, so eine Sichtung durchaus sofort dem gesamten Kloster zu erzählen, und sie hätte keine Sorge gehabt, dass man sie nicht ernst genommen hätte. Immerhin, wie er richtig bemerkte, waren diese Wesen doch überaus gefährlich, und es wäre einfach ihre Pflicht gewesen, davon zu berichten. Ganz davon abgesehen, dass sie es ohnhin nicht hätte für sich behalten können. "Das steht meist nicht dabei", antwortete sie für die Bücher, die sie durchsucht hatte, und ließ ihren Blick einzeln darüber streifen, weil sie sich dann besser daran erinnern konnte. "Die Berichte sind meist neutral gehalten, einmal hatte ein Priester des Wissenden von einem Wanderer davon erfahren. Ich vermute, in den meisten Fällen waren es Briefe, die das Wissen übermittelt haben. Niemand hat ein Buch allein über eine solche Sichtung geschrieben." Zumindest lag ihnen keines vor. "Schreiben kann in Sertia jedenfalls so ziemlich jeder, also könnte man doch annehmen, so eine Sichtung teilt man mindestens dem Militär mit, damit es dagegen einschreiten kann, oder?" Aber wahrscheinlich hatten die es dann nicht ernst genommen, zumal die Armee die meiste Zeit mit der Verteidigung ihrer Grenzen beschäftigt war. "Oder der Amts- oder Provinzialverwaltung, irgendwem eben." Oder gleich allen. "Und die hätten es doch weiterleiten müssen... Und in Skeltan hätte man doch feststellen müssen, dass so viele Sichtungen kein Zufall sein können."
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

Das zweite Mal, das sie darauf anspielte und das zweite Mal, dass ihre Offenheit ihn überraschte. Der Blick seiner dunklen Augen haftete Momente lang an ihren Lippen und an dem spitzbübischen Schmunzeln, das sie formten, bevor er seinen Blick von diesen losriss und dem forschenden Blick ihrer hellbraunen Augen begegnete. Sie schienen ihn herauszufordern, genau wie ihr Lächeln. Varoujan begegnete ihrem Blick mit einem flüchtigen Lächeln, um etwas Zeit zu gewinnen und schenkte auch sich etwas von dem Wein nach, von welchem er anschließend einen Schluck trank und dabei über den Becherrand hinweg wieder nach Leutnant Alrun sah. „Ich weiß nicht, ob dafür der Aufwand lohnen würde“, begann er ihr dann zu antworten und stellte seinen Becher ab, „man kommt meist nicht über die Vorspeise hinaus, wenn man diese Absicht verfolgt…“ Er verzog leicht die Lippen, als würde er plötzlich bemerken, dass sie gerade bei der Vorspeise saßen und seine Worte kaum treffender hätten sein können und schüttelte dann seinen Kopf, bevor er abermals seinen Becher anhob und trank. „Aber ja, vielleicht hat sie das geglaubt.“
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Nicht lohnen?! Was beim Fünften meinte er mit "nicht lohnen"? Dass sie den Aufwand nicht wert wäre? Sie wollte sich schon fast entrüsten, als er fortfuhr und die Sache aufklärte. Der Rest würde nicht mehr warm gegessen werden. Da hatte er aber gerade noch mal Glück gehabt, der kochende Falke! Hatte er nicht gesagt, das Essen könne ohnehin nicht mehr kalt werden? Also hätten sie es ja hinterher essen können. Viel konnte sie in jedem Fall mit seiner Antwort nicht anfangen, er wich ihr aus, wenn er auch immerhin ihrem Blick begegnete. Aber wie auch immer, für diesen unglücklichen ersten Teil - den Aufwand nicht lohnen! Sie war jeden Aufwand wert! - hatte er durchaus noch eine kleine Strafe verdient. Außerdem waren sie ja auch immer noch bei der Vorspeise. Sie tat es ihm nach und trank gegen ihren Entschluss noch einen Schluck Wein, dann sah sie ihn erneut an, noch immer schmunzelnd und ihn noch stärker herausfordernd.
"Woher weiß ich, dass die anderen Schüsseln nicht leer sind?"
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

„Seht nach“, äußerte sich der Zakida sachte lächelnd und versuchte ihrem herausfordernden Blick standzuhalten, was ihm besser gelang, als das Mal zuvor, weil er die Antwort auf ihre Frage kannte. Schöne, hellbraune, lebhafte Augen. „Sie sind alle voll“, fuhr Varoujan etwas selbstsicherer fort und umfasste mit seinen Fingern blind eine Ecke eines Tuches, das eine der Schüsseln bedeckte und löste dann seinen Blick von ihr los, um mit seinem Kopf beweisend auf die Schüssel zu deuten. Sie war leer. Seine Augen weiteten sich unwillkürlich überrascht, ehe er die Stirn runzelte und sich fragte, wofür diese leere Schüssel diente, bevor ihm einfiel, dass er Taura um eine gebeten hatte…für die Überreste der Hauptspeise. „Die falsche Schüssel…“, bemerkte Varoujan und lachte leise auf, weil die Situation wirklich absurd war. „Ihr könnt euch überzeugen, die anderen sind wirklich voll…“
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Die falsche Schüssel? Alrun waren fast die Gesichtszüge entgleist, als er ihr die leere Schüssel präsentiert hatte. Sie hätte ihn im Leben nicht für derart durchtrieben gehalten! Aber kurz darauf behauptete er selbst, einem Fehlgriff aufgesessen zu sein. Alrun biss sich grinsend auf die Unterlippe und konnte in der Tat nicht widerstehen. Sie lehnte sich vor, lüftete das Tuch über einer anderen Schüssel und spähte darunter. Ein Obstsalat. Unter einer nächsten Schüssel fand sich Fladenbrot. Entspannt und eigentümlich erleichtert lehnte sie sich zurück und lachte ebenfalls leise auf. "Da habt Ihr mich aber reingelegt", gestand sie ihm heiter zu und grinste ihn anerkennend an. Na schön, dieses Essen war also tatsächlich nur das Essen und nichts weiter, und auch Varoujan war noch immer der, als der er ihr erschienen war. Jetzt, da das geklärt war, fühlte sich Alrun viel gelassener und prostete dem Zakida grinsend zu.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

„Entschuldigt, das lag wirklich nicht in meiner Absicht.“, erwiderte der Zakida ehrlich und war trotz seiner Zerrissenheit irgendwie froh um die für ihn unangenehme Wendung ihres Gespräches und diesen recht unglücklichen Zufall. Sie wirkte inzwischen mehr wie sie selbst, so wie er sie kannte und er konnte sich nicht erinnern sie je so heiter gesehen zu haben, wie jetzt. Varoujan lächelte versonnen und hob dann seinen Becher. „Zum Wohl, wie man hier wohl sagt“, äußerte er sich und trank einen tiefen Schluck, während er versuchte sich in Erinnerung zu rufen, warum sie hier saßen. Wegen des Essens. Eines einfachen Essens. Wenn er das lange genug in Gedanken wiederholte, würde es vielleicht wieder zu einem in seinen Augen werden. „Die Hauptspeise zur Entschädigung?“, erkundigte er sich dann, da zumindest er alsbald etwas essen sollte, wenn er weiterhin in diesem Tempo trank.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

"Zum Wohl", erwiderte Alrun nickend und trank ebenfalls einen Schluck, um dann den Becher, der inzwischen nur noch halb voll war, wieder beiseite zu stellen und sich diesmal vorzunehmen, ihn wirklich, wirklich erst nach der Hauptspeise wieder anzurühren. Was sollten ihre Gefährten denn von ihr denken, wenn sie plötzlich anfing zu lallen? Wenn Varoujan lallte, war das bestimmt niedlich. Nicht dass sie glaubte, ihn unter den Tisch trinken zu können, oder besser unter die Decke. Wobei er letzteres ja selbst bereits ausgeschlossen hatte. Ja, sie sollte den Becher jetzt wirklich brav stehen lassen.
"Ich bitte darum", antwortete sie dann. "Jetzt, wo ich schon die Hälfte davon gesehen habe", fuhr sie grinsend fort und wies ihn mit einer Geste, das nächste Tuch zu lüften.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

Sie grinste schon wieder, stellte Varoujan zufrieden fest und nickte auf ihre auffordernde Geste hin, bevor er die Schüssel an sich nahm, in der sich das Fladenbrot befand und sie mit der Schüssel mit Salat austauschte. „Ich werde euch vermutlich nicht sagen müssen, was ihr vor euch habt, sonst würde euer Dozent mich enttäuschen.“ Es hatte ihn schon verwundert, dass er seinen Schülern nicht den wie er fand typischen Salat zubereitet hatte, sodass er kurz überlegt hatte, aus welchem Clan er stammte, aber wenn es etwas noch typischeres gab, war es wohl Fladenbrot. „Daher…“, äußerte sich der Zakida gedehnt und griff nach der Schüssel, die bisher dem forschenden Blick der Sertianerin entgangen war. „Hühnchen…mit Trockenpflaumen, nach denen ich euch fragte. Hättet ihr sie nicht gemocht, wäre das Hauptgericht wohl ausgefallen. Es sind auch ein paar getrocknete…“, er hatte es schon wieder vergessen, diese Frucht entfiel ihm sonderbarerweise ständig, „…Früchte darin, aus denen man Wein macht. Und sonst…Tomaten, Honig, ein paar Gewürze. Es ist also ähnlich einfach, wie die Vorspeise. Und ihr solltet von der Soße probieren, sie schmeckt sehr intensiv.“
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

"Rosinen", erwähnte Alrun beiläufig und hilfreich, als er nach dem entsprechenden Wort suchte. "Getrocknete Weintrauben." Interessiert sah sie sich die Speise an. Sie sah wirklich verlockend aus und als sie sich ein Stück entgegenbeugte, roch sie auch ausgezeichnet. Er hatte tatsächlich Hühnchenfleisch ergattert, das war ja direkt dekadent!
"Das sieht toll aus, und es riecht sehr verlockend. Wie isst man es?", wollte sie ratlos wissen und lächelte entschuldigend.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

„Rosinen“, wiederholte er das Wort, das er wirklich noch nicht gekannt hatte und nickte dankend, bevor er sie mit leicht schief gelegtem Kopf dabei beobachtete, wie sie sich zögerlich dem Inhalt der Schüssel annäherte, wie etwas Fremden, dem man nicht ganz traute. „Es schmeckt auch sehr gut, versprochen“, erklärte er daher, auf ihre Worte, es würde verlockend riechen und musste über ihr entschuldigendes Lächeln leicht schmunzeln, das irgendwie nicht so recht zu ihr passte. „Für Gewöhnlich auch mit den Händen. Ihr nehmt etwas von dem Fleisch, löst ein Stück davon ab und nehmt es in den Mund, zusammen mit einem Stück Fladenbrot, das ihr in die Soße getunkt habt. Ganz einfach, denke ich.“ Er lächelte und nickte dann in Richtung der Schüssel, um sie zum Probieren zu ermuntern. „Oder muss ich es euch zeigen?“
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