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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ IX ~ Keiner ist zu klein, ein Held zu sein

Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

Obgleich sie sich noch immer auf das Nötigste beschränkte, was ihm zwar durchaus willkommen war, im Angesicht einer Botin, welche augenscheinlich wohl einige Zeit unterwegs gewesen war, aber immer noch verwunderte, war Aidan aufgrund ihrer letzten Worte hellhörig geworden. „Nicht besonders gemütlich?“, wiederholte er ihren Wortlaut aufmerksam und deutete der jungen Frau an ihm zu folgen, bevor er sie vorübergehend fragend musterte. „Hattet ihr Schwierigkeiten?“, hakte der Abt schließlich nach und überlegte kurz, ob er von Wölfen oder etwas Ähnlichem sprechen sollte, entschied sich jedoch schließlich dagegen, da er nicht unnötig Ängste schüren musste, wo noch keine waren.
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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Raiya führte Swarna am Zügel und folgte dem Abt ins Innere des Klosters. Seinen Blick erwidernd fragte sie sich kurz, was ihn wohl zu der Frage nach etwaigen Schwierigkeiten bewogen haben mochte; so besorgniserregend hatten ihre Worte in ihren Ohren nun nicht geklungen. Ob es da wohl einen Zusammenhang mit dem nun wieder verschlossenen Tor hinter ihnen gab? Gut möglich, dass dem so war; Ilian hatte sie schließlich auch gewarnt. "Keine besonderen", antwortete sie mit einem leichten Kopfschütteln. "Ich meinte damit nur, dass ich es tatsächlich eilig hatte und deswegen eine Stärkung und Rast gut gebrauchen kann.", fügte sie lächelnd als Erklärung an. Zwar hätte sie wenn nötig auch ohne Probleme direkt wieder aufbrechen und bis nach Skeltan reiten können, aber das musste der Abt erstens nicht wissen und zweitens sah sie bisher keinen Grund, seine Gastfreundschaft zurückzuweisen.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

"Natürlich", äußerte sich Aidan ruhig und nickte bedächtig, indes er nochmals darüber nachdachte, ob er der jungen Frau von der spürbaren Gefahr der Wyrsa berichten sollte, doch er entschied sich abermals dagegen. Er würde abwarten, was Sime und der Bibliothekar aus Skeltan über diese Wesen in Erfahrung gebracht hatten, ehe er seinen Klosterbrüdern- und Schwestern oder jemanden anderen mehr von diesen Wesen berichten würde. "Dann ist die Nachricht, welche ihr mir überbringen sollt wohl wahrlich dringend", stellte er überflüssigerweise fest und lächelte sachte, "von wem wurdet ihr geschickt?" Nicht immer konnte man von demjenigen, der einen Boten gesandt hatte auf den Verfasser des Briefes schließen, aber es interessierte ihn, da er selten Nachricht von weiter her erhielt, schon gar keine dringenden Nachrichten. "Und überlasst euer Pferd und euer Gepäck meinen Brüdern und Schwestern. Sie werden sich darum kümmern, dass euer Pferd versorgt wird und euer Gepäck in das Gästehaus gebracht wird."
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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Für einen Moment spielte Raiya mit dem Gedanken, dem Abt als Antwort auf seine Frage einfach direkt den Brief zu übergeben, konnte dem aber nichts positives abgewinnen. Ob Ilian und der Abt sich kannten, wusste sie nicht, das konnte auf ihre Antwort somit keine Auswirkung haben. Nachdem sie also Swarnas Zügel dankend einem wartenden Klosterbruder in die Hand gedrückt und ihrem Wallach kurz den Hals getätschelt hatte - Fremden folgte er nicht ohne weiteres - wandte sie sich nach ein paar Schritten mit der schlichten Auskunft: "Vater Ilian aus Skeltan", an ihren Begleiter und beobachtete aus dem Augenwinkel, wie er darauf wohl reagieren würde.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

Ilian. Die blauen Augen des Abtes weiteten sich unwillkürlich vor Überraschung, indes sich seine Schritte unmerklich verlangsamten, ehe er verstehend nickte und die Frau neben sich nochmals musterte. "Seid ihr Euch sicher?", erkundigte sich Aidan schließlich nach einem Moment des Schweigend, währenddessen sie sich der inneren Mauer näherten. "Vater Ilian aus Skeltan hat euch diesen Brief selbst überreicht?" Im Grunde zweifelte er nicht an der Antwort der jungen Botin, doch es verwunderte ihn. Die Tatsache, dass sie hier war und dass Ilian sie geschickt hatte, doch allen voran die Tatsache, dass sie ihm einen dringlichen Brief überreichen sollte. Ilian schrieb nur selten dringliche Briefe und wenn doch hatte er einen solchen bisher noch nie gegenüber einem Boten als dringlich umschrieben. Der Inhalt des Briefes musste besonderen Wert haben, er fragte sich nur welchen. „War er wohlauf, als ihr ihn verlassen habt?“, erkundigte sich der Abt schließlich weiter und kniff leicht die Augen zusammen. Es war alles, was ihm einfiel, das einzige, was womöglich dringlich sein konnte, wobei er letztlich nicht ausschließen konnte, dass es etwas vollkommen anderes war – gerade nun, wo alles anders verlief, als er je hätte ahnen können.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Alrun nahm einen Schluck Wein und stellte irritiert fest, dass Varoujan seinen Becher nicht angerührt hatte. Zweifellos hatte er nun ein schlechtes Gewissen gegenüber Darlita. Das war im Prinzip richtig so, half ihm im Moment aber auch nicht mehr weiter, denn Alrun glaubte nicht, dass er seiner Verlobten irgendwie eine Nachricht zukommen lassen konnte. Und Trübsal blasende Gefährten konnte sie in dieser Gruppe wirklich nicht gebrauchen. Sie wollte gerade dazu ansetzen, etwas in der Art zu ihm zu sagen, als er selbst zu sprechen anhob, und dabei eine Gegenfrage formulierte. Eine recht provokante Gegenfrage, die Alrun unwillkürlich eine Augenbraue heben ließ. Er unterstellte ihr Furcht! Das war ziemlich anmaßend, wo er sie doch hatte kämpfen sehen müssen. Hatte sie in den letzten Tagen irgendwann über Gebühr ängstlich gewirkt? Pah!
Doch sie zuckte die Schultern. "Nicht immer, aber oft genug. Ich gehe derlei aus rationalen Gründen aus dem Weg. Ich habe weder Zeit noch Nerven, mich auf etwas so Dauerhaftes einzulassen. Zumal ich - wie Ihr -" Was ja das Verhängnis der Beziehung zu Darlita gewesen war, wie sie annahm. "Die meiste Zeit meines Lebens unterwegs bin, oft genug noch im Felde." Zumindest war sie das bis vor kurzem gewesen. Andererseits wiederum hatte sich nicht viel verändert, nur hatten Wyrsa die Plätze assynischer Kämpfer eingenommen. "Ein Mann müsste jederzeit um mein Leben fürchten. Das wollen die wenigsten, und ich kann es ihnen nicht verübeln." Nach einer kurzen Pause fuhr sie mit der Andeutung eines selbstzufriedenen Schmunzelns fort: "Darüber hinaus: Warum sollte ich meine Freiheit eintauschen wollen? Wäre ich vergeben, könnte er zum Beispiel Anstoß daran nehmen, dass ich hier mit Euch sitze." Von der Sache mit Jaime im Stall am Vortag mal ganz abgesehen.
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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Sie kannten sich also, daran bestand für Raiya kein Zweifel. Auch wenn die erstaunte Reaktion des Abtes darauf hindeutete, dass sie nicht gerade regelmäßige Korrespondenz pflegten. Außer Erstaunen konnte Raiya jedoch nicht allzu viel aus seinem Mienenspiel und seinen Fragen herauslesen, was ihr dabei geholfen hätte, zu einer zufriedenstellenden Einschätzung der Situation zu kommen. Unerfreut jedenfalls schien er nicht zu sein, allenfalls etwas besorgt. Oder doch eher beunruhigt? "Er hat mir den Brief persönlich übergeben, ja" antwortete sie, und entschied sich dafür, es zunächst einmal für sich zu behalten, dass sie Ilian keineswegs - wie wohl zu erwarten gewesen wäre - in Skeltan angetroffen hatte und dass er bei diesem Treffen auch einen etwas besorgten Eindruck auf sie gemacht hatte. "Wohlauf war er ebenfalls", fügte sie daher lediglich an.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

Es war seltsam, doch ihre Antwort bewog Varoujan zu einem sachten Lächeln, als hätte sie ihn unwillkürlich erleichtert, oder als hätte sie zumindest nicht seine schlimmsten Erwartungen erfüllt. Was sie sagte klang nachvollziehbar. Sie war Soldatin, ihrer Heimat die meiste Zeit über fern und der Mann, an den sie sich binden könnte, würde tatsächlich stets um sie fürchten müssen. Der Zakida nickte verstehend, bevor er auf die rötliche Oberfläche seines Bechers starrte und schließlich unmerklich die Lippen verzog. „Wenn man jemanden liebt, ist es im Grunde gleichgültig, ob er Soldat ist oder nicht…man wird immer Angst darum haben, ihn zu verlieren, ob nun durch das Schwert oder einen, hm, herabfallenden Ast.“ Er lächelte schmal, da er selbst das Beispiel nicht sonderlich gelungen fand, doch er hoffte, dass sie trotz allem verstand, worauf er hinaus wollte. „Aber man lernt mit dieser Furcht zu leben. Ihr seid Soldatin, Leutnant Alrun, und wurdet lange darin ausgebildet, damit ihr euch so nennen dürft, ein Mann, der euch lieben würde, würde zwar um euer Leben fürchten, aber euch dennoch ziehen lassen…weil er in eure Fähigkeiten vertraut und…weil er genau weiß, dass er euch nicht nehmen könnte, was euch beinahe genauso viel bedeuten würde, wie ein Mensch, der immer zu euch halten würde und an den ihr euch immer wenden könntet. Er könnte und wollte euch das nicht nehmen, sonst müsste er euch eurer Freiheit berauben und euch einsperren und dabei zusehen, wie ihr unglücklich werden würdet.“ Er lächelte abermals schmal, hob kurz seinen Becher an, um ihn an seine Lippen zu führen, ließ ihn dann jedoch wieder sinken, ehe er der Miene der Sertianerin mit einem leisen Schmunzeln begegnete. „Jemand der Anstoß daran nehmen könnte, dass ihr nur hier mit mir sitzt, müsste wohl Grund zu der Annahme haben, dass ihr euch nicht allein darauf beschränken wollen würdet, hm?“

Wenige Worte nur, aber sie genügten, um den Abt erleichtert aufatmen zu lassen und seiner Miene einen Teil ihrer Angespanntheit zu nehmen. Ilian war wohlauf. „Diese Auskunft bedeutet mir viel“, erwiderte Aidan ruhig und lächelte entschuldigend, da er gerne ihren Namen angefügt hatte, doch er war ihm noch unbekannt, da er es versäumt hatte sich nach diesem zu erkundigen. Doch die beruhigenden Worte, dass es Ilian gut ging, ließen ihn abermals über den Inhalt des dringlichen Briefs nachdenken. Er kannte Ilian gut, trotz der Distanz, welche seit vielen Jahren zwischen ihnen lag, vermutlich noch immer besser, als jeder andere, doch ihm fiel tatsächlich kein Grund ein, der so ein Aufheben um einen Brief gerechtfertigt hätte. Brauchte Ilian seine Hilfe? Einen Rat, der kein anderer ihm würde geben können? Aidan runzelte besorgt die Stirn, bevor er unwillkürlich etwas schneller ging, als er den Eingang zu den Unterkünften der Klosterbrüder näher kommen sah.

Geändert durch Gamina (01.07.2008 19:56)

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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Welcher Art genau die Bekanntschaft zwischen Ilian und dem Empfänger seiner Nachricht war, wusste Raiya zwar noch immer nicht, aber sie musste vermutlich einigermaßen eng und freundschaftlich sein, denn die Besorgnis, die zuvor nur vage im Gesicht des Abtes zu erkennen gewesen war, wich deutlicher Erleichterung, unterstrichen zudem von seinen nächsten Worten. "Das freut mich zu hören", entgegnete sie mit einem angedeuteten Lächeln. Eine Auskunft, durch die sie ihrerseits an ein paar Informationen zu kommen hoffte. Nachdem sie ein Tor in einer weiteren Mauer passiert und damit wohl das Innerste des Klosters betreten hatten, legte die plötzliche Eile des Abtes die Vermutung nahe, dass sie sich seinem Ziel näherten. Ob sie damit auch den Antworten auf die Fragen näherkam, die Raiya seit ihrer letzten Begegnung mit Ilian beschäftigten, würde sich alsbald zeigen.
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Nimiel

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

Daltor zuckte mit den Schultern. "Ich denke, geweiht wäre tatsächlich die Bezeichnung, die man hier wählen würde. Der Schreiber scheint weit über die Grenzen hinweg gereist zu sein. Daher helfen uns seine Hinweise nur zum Teil." Bei dem Thema Amulette viel ihm plötzlich ein, daß er ja noch das Amulett der Schattengilde hatte. Ob es wohl eine Gefahr darstellte? Er verzog das Gesicht bei dem Gedanken, besann sich aber im nächsten Moment wieder. Es war ein Amulett. Weiter nichts. "Wenn wir geweihte Gegenstände oder Schmuckstücke für unsere weitere Reise brauchen, taten wir sehr gut daran, in einem Kloster einzukehren." Er nickte ihr freundlich zu.
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