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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Land der Tempel ~ IX ~ Keiner ist zu klein, ein Held zu sein

Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Alruns Blick ging ebenfalls für ein paar Augenblicke in ihren Weinbecher. Ob es gleichgültig war, ob jemand Soldat war oder nicht? Wohl kaum. Freilich war das Leben nie sicher, aber das Risiko, das Soldaten eingingen, war doch mit dem normaler Bürger in keiner Weise zu vergleichen. Das war aber nicht der einzige Fehler in seiner gut gemeinten Rede, von diesem seltsamen Titel, den er ihr gab, einmal abgesehen. Diesen jedoch wollte sie nicht verbessern, weil sie dabei auf ihren förmlichen Titel hätte bestehen müssen, der bei diesem persönlichen Essen doch irgendwie fehlplatziert hätte wirken können.
"Es sind einige Fehler in Euren Überlegungen", wies sie ihn daher hin und sah von ihrem Becher auf und ihm wieder in die Augen. "Zunächst ist das Risiko, das Soldaten eingehen, keineswegs mit dem Risiko vergleichbar, dass alle anderen tagtäglich eingehen, schließlich kehren Soldaten häufig gar nicht oder verkrüpelt aus einer Schlacht zurück. Das ist nicht vergleichbar mit der Sorge, die man beispielsweise um einen fahrenden Händler haben müsste, gerade auch angesichts der Wahrscheinlichkeiten. Und so weit ich das beurteilen kann, ist es sehr viel einfacher, sich diesen Gefahren selbst zu stellen, als um jemanden zu bangen, der dies tut. Darüber hinaus geht Ihr fehl in der Annahme, dass ich mich darum sorgen könnte, nicht 'gehen gelassen zu werden'. Selbstverständlich gehe ich, wenn ich das will", erklärte sie bestimmt und mit offenem Stolz. "Darum geht es mir nicht. Aber es wäre falsch, die Sorgen und das ewige Warten jemandem zuzumuten. Als nächstes geht Ihr davon aus, dass mir ein Mensch mehr bedeuten könnte als mein Land, und auch das ist falsch. Hingegen könnte mich womöglich die Liebe zu einem Menschen in der Ausübung meiner Pflichten behindern, mich zögerlich oder schwach werden lassen. Ich habe das schon beobachtet, bei anderen. Auch mein Onkel, General Oreatre, hat sich aus Liebe pensionieren lassen, jedoch war er zu diesem Zeitpunkt schon alt und hatte seine Pflichten bereits gut genug erfüllt, daher war dagegen nichts einzuwenden. Und vielleicht werde ich es ebenso halten, wenn ich so alt werde, werde mir einen guten Mann nehmen und mir mit meiner Pension ein schönes Leben machen. Aber bis dahin werde ich die Dinge umgehen, die in den meisten Fällen zum Leidwesen aller Beteiligten unglücklich enden, meine Bemühungen in den Dienst Sertias stellen, Varoujan, und bei Gelegenheit essen und trinken mit wem ich will, und ob ich mich darauf beschränken möchte oder nicht."
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Nimiel]

Magische Amulette, geweihte Amulette - vermutlich war das eine Sache der Übersetzung, überlegte Sime. "Daran tatet Ihr offensichtlich so oder so gut, denn zumindest vorerst seid Ihr hier ja sicher. Und soweit ich das mitbekommen habe, brauchtet Ihr auch neue Vorräte. Und Erholung von der ständigen Verfolgung." Es musste furchtbar sein, Tag und Nacht zu bangen. Desto besser, dass sie es hierher geschafft hatten. Daltor schien nun wirklich nicht geeignet für ein derart abenteuerliches Leben. "Aber freilich könnt Ihr auch geweihte Amulette erhalten", die schenkten sie ohnehin vielen Reisenden. "Was meintet Ihr mit 'der Schreiber'? Glaubt Ihr nicht auch, dass es von den Göttern oder zumindest in ihrem Auftrag geschrieben wurde? Und inwiefern ist es problematisch, dass er über die Grenzen hinweg gereist ist?"
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

Die Antwort der Botin bewog den Abt dazu unmerklich eine Augenbraue emporzuheben, indes er zu ergründen versuchte, ob sie diese Worte nur der Höflichkeit wegen ausgesprochen hatte, oder ob sich mehr dahinter verbarg, doch ihr Tonfall und ihr Mienenspiel waren nicht eindeutig genug gewesen, um ihn mit Sicherheit das eine beziehungsweise das andere vermuten zu lassen. „Ihr wisst nicht, wer ich bin, nicht wahr?“, erkundigte er sich dann und deutete mit einer schwachen Handbewegung auf die Unterkünfte der Klosterbrüder, um ihre Schritte in diese Richtung zu lenken. „Außer, dass ich Abt dieses Klosters bin…Das sieht Ilian ähnlich. Er hat sich schon immer gerne nur auf das Wesentliche beschränkt. Reines Wissen, reine Information…in dieser Hinsicht scheint ihr viel mit ihm gemeinsam zu haben. Was kein Vorwurf sein soll, hin und wieder schätze ich diese Gabe mehr als alles andere.“ Er lächelte schmal und lief einen Moment lang schweigend weiter, ehe er leise auflachte. „Aber ich verüble es euch nicht, dass ihr es trotzdem nicht gesehen habt, Ilian und ich sehen uns nicht sonderlich ähnlich und sind selbst im Wesen gänzlich verschieden.“
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Varoujan lauschte den Worten der Sertianerin aufmerksam, runzelte hier und da skeptisch die Stirn, oder hob überrascht eine Augenbraue empor und verzog einmal unmerklich die Lippen, als sie davon sprach, dass sich die Liebe zu einem Mann nicht mit ihren Pflichten als Soldatin vereinbaren ließen, bevor der Klang ihrer Stimme in seinen Ohren verstummte. Wie so oft stieß sie mit diesen Worten nicht unbedingt voll und ganz auf sein Verständnis und wie so oft war der Zakida versucht ihre Worte aufzugreifen, um an diesen wiederum seine Ansicht zu verdeutlichen, doch als er schließlich den Mund öffnete, entwich seinen Lippen nur ein leises, amüsiertes Lachen, während er die junge Sertianerin mit leicht vor Erheiterung zusammengekniffen Augen musterte. „Ich frage mich, ob wir uns je bei etwas einig werden können“, äußerte er sich dann und ließ seinen Blick auf die Wiese schweifen, die nur von der Decke, auf der sie saßen teilweise verdeckt wurde. „Oder ob unsere Gespräche dann ihren Reiz verlieren“, er lächelte schmal und fragte sich für einen Moment wirklich, ob sie sich je in irgendetwas einig gewesen waren und lächelte unwillkürlich noch etwas breiter, während er Leutnant Alrun betrachtete, als wisse sie die Antwort. Und trotzdem saß er gerne hier, unterhielt er sich gerne mit ihr und hatte sie es geschafft irgendetwas in ihm auszulösen. Vielleicht gerade weil sie so anders war? Zumindest auf den ersten Blick? Er legte seinen Kopf leicht schief, betrachtete sie mit einem fragenden Stirnrunzeln und hielt erst damit inne, als ihn unerwartet etwas hart und damit nicht unbedingt sanft an der Schläfe traf und ihn einen leisen Fluch ausstoßen ließ, ehe der Übeltäter noch kurz über die Decke rollte und dort schließlich liegen blieb.
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Nimiel

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

Von den Göttern geschaffen? Daltor tat sich mit diesem Gedanken etwas schwer. "Zumindest geschrieben wurde es von Menschen, denke ich. Woher sie ihr Wissen hatten, das ist etwas anderes. Es ist so umfassend, daß es kaum allein aus ihren eigenen Erfahrungen bestehen kann." Ja, genau so war es. Sie konnten vieles davon einfach nicht gewußt haben. "Im Grunde ist es kein Problem, daß er weit herum gekommen ist. Doch wie würde uns die Information helfen, daß eine bestimmte Pflanze gegen das Gift der Wyrsa hilft, wenn sie nur in weit entfernten Gegenden vorkommt? Genauso ist es mit diesen Bannkreisen. Was soll das sein? Wie kann man sie hervorbringen? Das Wissen stammt aus Regionen, die wir nicht kennen." Plötzlich fühlte er wieder eine Hilflosigkeit in sich aufsteigen, die ihn an allem zweifeln ließ und so schaute er Sime ratlos an, als könnte sie allem einen Sinn geben.
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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

Es gab nicht viele Fragen, die Raiya so wenig leiden konnte wie die erste, die der Abt ihr stellte; aus dem einfachen Grund, dass auf sie meist nichts gutes folgte. Doch dieser Fall erwies sich als eine der glücklichen Ausnahmen. Nicht nur was ihren allgemeinen Wunsch nach Informationen betraf, nein, es klärte sich auch noch die Frage, warum ihr der Abt entfernt bekannt vorkam. Diese Erkenntnis ließ in ihr den flüchtigen Wunsch aufkommen, den Kopf gegen die nächstbeste Wand zu schlagen - sie hätte es schließlich durchaus selbst bemerken können - warf aber andererseits auch weitere Fragen auf. Nicht zuletzt die, warum Ilian ausgerechnet sie mit seiner mysteriösen Botschaft hierher geschickt hatte. Denn dass sie nicht zufällig hier war, war ihr wohl bewusst. Aber mit etwas Glück würde auch dieses Rätsel bald gelöst; das Gebäude, dem sie sich zielstrebig näherten, schien der Ort der Ruhe und Zurückgezogenheit zu sein, von dem der Abt zuvor gesprochen hatte. Raiya schmunzelte. "Ihr seid sein Bruder", stellte sie überflüssigerweise fest. "Eine gewisse Ähnlichkeit ist durchaus vorhanden - vor allem wenn man es weiß." Seine Bemerkung, dass auch sie sich auf das Wesentliche beschränkte, überging sie. Das hatte schließlich seinen guten Grund.
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

„Wissen ist Macht“, äußerte sich der Abt leise schmunzelnd und bedachte die junge Frau daraufhin mit einem freundlichen Lächeln, als wollte er ihr vermitteln, dass sich hinter dieser Redewendung weniger Wahrheit verbarg, als man glaubte. „Man sagt uns nach, wir hätten dieselben Augen und denselben Blick. Der Achtung weckt und dem man sich doch nicht entziehen kann…“ Er schüttelte leicht den Kopf, da er es für ein Hirngespinst hielt, wie alles andere – wenn man Menschen lange genug suchen ließ, fanden sie selbst in den größten Ungleichheiten vermeintlich unverkennbare Ähnlichkeiten. „Ich fürchtete schon ihr könntet den vielleicht letzten Brief von ihm bringen“, fügte Aidan schließlich an und seufzte leise auf, ehe er einem Klosterbruder am Eingang zu den Unterkünften abwinkte und auf später vertröstete. „Ich bin gespannt, was es stattdessen ist“, ließ er die Botin dann wissen und führte sie geradewegs zu seinem Arbeitszimmer, wo er ihr die Tür offen hielt und sie schließlich darum bat sich zu setzen, so, wie er es bereits am späten Vormittag bei dem Leutnant getan hatte. „Und warum er keine normale Botin mit dieser Nachricht zu mir schickt.“
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Fea

Katze mit Hut

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Gamina]

"Das sagt man zurecht", entgegnete Raiya auf die Bemerkung des Abtes hin, auch wenn er den Eindruck erweckte, als glaube er selbst nicht so recht daran. Seine nächsten Worte bestätigten sie in ihrer Vermutung, dass der Abt nicht allzu oft von Ilian hörte, bei regelmäßiger Korrespondenz hätte ein einzelner Brief schließlich wohl kaum eine solche Befürchtung hervorgerufen. Wie er wohl reagieren würde, wenn er wüsste, dass sie sicher ebenso gespannt darauf war, was es mit diesem Brief für eine Bewandtnis hatte, wie er? Nicht, dass sie vor hatte, ihm das mitzuteilen, aber ein wenig amüsierte sie der Gedanke doch. Am Ziel des Abtes - offenbar sein Arbeitszimmer - angekommen, lehnte Raiya dankend die Bitte sich zu setzen ab. Stattdessen fragte sie, während sie den Brief aus ihrer Jacke holte und dem Empfänger übergab: "Normal wäre in dem Fall jemand, der offensichtlich zu einem Kloster oder Tempel gehört?" Das leise Lächeln, das ihre Frage begleitete, sollte ihn wissen lassen, dass sie ihm die Bemerkung keinesfalls übel nahm.
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Centaurea

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Fea]

Alrun nickte. Sie waren sich selten wirklich einig gewesen. Ganz offensichtlich hatte Varoujan einfach wenig Verständnis für ihr Leben, für ihren Patriotismus. Umgekehrt war sie der Meinung, dass es seinem Land genau an diesem mangelte, daran und an Disziplin. Das freilich schien es mit den meisten ihrer Gefährten und Gefährtinnen gemeinsam zu haben. Sie wollte ihm gerade antworten, auch weil seine fragenden und dennoch seltsam amüsiert wirkenden Blicke ihr unangenehm zu werden begannen, doch da wurde ihr Gespräch unsanft unterbrochen. Für einen kurzen Augenblick war Alrun in Alarmbereitschaft geraten - ein antrainierter Reflex vermutlich - hatte dann jedoch schnell die Ursache erkannt. Sie beugte sich über die Decke, streckte sich ein wenig und bekam endlich den Apfel zu fassen, der Varoujan eben getroffen hatte. Sie setzte sich wieder gerade hin und blickte kurz prüfend auf das reife Obst.
"Wenn das ein göttliches Zeichen war", erklärte Alrun dann und wies nach oben, von wo der Apfel gekommen war, und wo auch die Götter hausten, "würde ich sagen, die Götter finden diese Frage unerheblich. Aber ich denke eher, dass es ein einfaches Geschenk war." Sie hielt ihm den Apfel einladend entgegen. "Den solltet Ihr Eurem hübschen Wallach schenken. Er war mutig und hat gute Arbeit geleistet, und Ihr habt ja noch den Obstsalat. Wenn Ihr den nicht anderweitig eingeplant habt", meinte Alrun halb fragend.



"Nun, diese Informationen mögen aus verschiedenen Teilen der Welt stammen", räumte Sime ein, die sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass es dem Bibliothekar ein wenig am Glauben mangelte. Sie waren von den Göttern zusammengeführt worden, von Ihnen mit wertvollem Wissen ausgestattet - auch wenn dies freilich eine Weile der Arbeit bedürfen würde, aber wenige göttliche Gaben bedurften ihrer nicht - das musste er doch sehen, das musste ihm doch Vertrauen schenken! "Aber tun das Eure Gefährten nicht ebenso? Assyner, Zakida, Sertianer - sicher würden Euch die Götter keine Information zukommen lassen, die Euch nicht nützlich sein würde. Ihr müsst nur daran glauben, und daran arbeiten. Zusammen. Was Euch nichts sagt, weiß vielleicht einer Eurer Gefährten. Und was Euch nicht sofort weiterhilft, hilft Euch vielleicht in Zukunft. Die Götter werden Euch nicht ausschicken und dann im Stich lassen", erklärte sie mit einem zuversichtlichen, ermunternden Lächeln. "Habt einfach Vertrauen."
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Gamina

Gefährte

Re: 2. Tag des Wandelnden, 1. Monat des Wissenden - Nachmittag [Re: Centaurea]

Ein göttliches Zeichen. Varoujan schielte kurz nach oben und betrachtete die reifen Früchte, die sich sanft im Wind wiegenden Blätter und den blauen Himmel, der hier und da durch das Laub schimmerte, während er die unmerklich schmerzende Stelle an seiner Schläfe betastete, als könnte der Apfel ihn ernstlich verletzt haben. Und sie glaubte, dass seine Frage unerheblich war. Vermutlich war sie das. Es gab immer Dinge, Begebenheiten, die man sich nicht erklären konnte und die doch..."Wie?", hielt der Zakida irritiert in seinen Gedanken inne und blickte auf die Hand, die ihm den Apfel entgegenhielt. "Ich weiß nicht", murmelte er dann und streckte seine Hand, die zuvor noch seine Schläfe befühlt hatte behutsam nach dem Apfel aus, darauf bedacht, wirklich nur den Apfel und nicht mehr als den Apfel zu berühren. "Also...ich wüsste nicht, was ich sonst noch...ihr sprecht doch von dem Obstsalat, nicht wahr?" Ein Göttliches Zeichen...vermutlich waren sie seiner wirren Gedanken müde geworden und es war ihr Versuch gewesen ihn wieder klar denken zu lassen. Aber den Obstsalat noch anderweitig eingeplant...das war wirklich eine sonderbare Formulierung. Mehr als sonderbar. "Also, nein, nicht anderweitig eingeplant, zumindest nicht für Vahan", fuhr er daher fort und versuchte noch immer einen Zusammenhang zwischen dem Apfel, dem Obstsalat, seinem Wallach und dem Grund ihres Hierseins zu erkennen. Das Essen. Der Grund, warum sie hier waren. Natürlich. "Ihr wolltet nur wissen, ob ich euch den Obstsalat noch anbiete, nicht wahr? Ihr habt doch noch Hunger?"
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