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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Eberiad - Last Generation ~~~ # 13

Moosmutzel

Guardian of Dreams

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Daisy]

Kessie keuchte erschrocken, als Fusco Sathyan die Fackel aus der Hand riss und davonstürmte. Gerade noch hatte sie versucht, dessen Worte an Sands sich irgendwie... schön zu denken, aber das funktionierte nicht, und nun erst recht nicht. "Er muss doch durchdrehen." sagte sie halblaut zu Juni, als wäre sie in Sorge, dass Dayn sie hören könnte und sie dann ebenfalls schlug. "Vielleicht, wenn er eine von den Tabletten nimmt?" Aber Fusco war sowieso schon auf und davon, Yan hinter ihm her. Von der anderen Seite des Felsens klang Raymonds leise Stimme herüber, Kessie ahnte mehr, was er sagte, als dass sie es hörte.
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Daisy

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Moosmutzel]

"Was ist nicht richtig?" fragte er, allmählich wirklich verärgert darüber, dass er nun schon wieder aufgehalten wurde. Er blieb stehen und wandte sich Yan zu. Sie hatten bislang nicht viel miteinander geredet und im Augenblick wäre es ihm auch lieber gewesen es wäre dabei geblieben "Er ist hinter der Felswand verschwunden, was denkst du denn, was wir tun sollen, hm? Wir haben einen Auftrag... verstehst du das?" fragte er, als würde er mit einem kleinen Kind sprechen
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Kelis

Nebelläuferin

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Daisy]

Yan suchte vergebens nach dem, was sie in Dayns Augen zu finden gehofft hatte. Stattdessen fand sie dort nur Wut und endlose Gier und sie spürte wie eine ungewohnte hilflose Wut in ihr hinaufkroch über Dayns Herzlosigkeit, doch sie kehrte sie ins Innere wie jedes Gefühl, das man beherrschen musste, damit es einen nicht beherrschte. Es war, als würde der Mensch, der sie einmal gewesen war, bevor der Krieg geschehen war, und bevor Soldaten - Männer wie Dayn - in ihr Land eingefallen waren und ihr Volk verkauft hatten, zurückkehren, nur für einen kurzen Augenblick, als sie Dayn in die Augen sah. "Kein Auftrag ist es wert, Menschen zurückzulassen."
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Daisy

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Kelis]

"Dann bleib hier und buddel ihn aus" erwiderte er trocken und lachte sogar leise "Und kein Mensch ist es wert, dass acht weitere mit ihm in den Tod gehen" fügte er noch hinzu, ehe er sich abwandte. Er hatte das leise Stimmchen in sich verloren, das, das er selbst gewesen war. Er selbst hätte das anders gesehen, hätte alles anders gesehen, aber davon wusste er nichts mehr
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Kelis

Nebelläuferin

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Daisy]

Yan blickte Dayn hinterher und sie konnte nicht glauben, dass sie sich so sehr in ihm getäuscht hatte. Sie gab es auf, ihm zu folgen oder etwas zu erwidern und ihr Blick verschwamm als sie sich zu den anderen umsah, die noch bei der Wand aus Geröll standen und mit Raymond sprachen. Der Stolz der jungen Frau, die sie einst gewesen war, war wieder erloschen und einer tiefen Leere gewichen, während sie sich fragte, ob sie das richtige taten.
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Daisy

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Daisy]

Es war kalt in den Höhlen, viel kälter, als draußen, obwohl es dort in Strömen geregnet hatte. Ihr Haar klebte an ihrem Körper, an ihrem nassen, dünnen Lederhemd, das nicht einmal ihre Arme bedeckte und hinterließ eine kleine Spur von Wassertropfen auf dem Boden. Es war wirklich kalt und auch ihre Fackel konnte sie kaum wärmen. Ihren Umhang hatte sie bei der Flucht verloren, hatte es ihrem Verfolger lieber überlassen, als gefangen zu werden und musste nun damit leben, dass sie hier drin vielleicht erfrieren würde, wenn sie Pech hatte. Die Fackel hätte sie am liebsten ausgelassen, doch es war stockfinster in der Höhle und sie hatte von den Männern, die hinter ihr her gewesen waren, schon eine Weile keinen Ton mehr gehört. Vielleicht hatten sie es aufgegeben. Endlich. Dann musste sie nur eine Weile ausharren... einen Tag... vielleicht zwei, mehr Wasser hatte sie ohnehin nicht dabei. Und wenn sie nicht erfror und trotzdem Pech hatte, dann warteten sie draußen vor der Höhle, bis sie wieder herauskam. So oder so saß sie irgendwie ziemlich tief in der Patsche... und hier einen anderen Ausgang zu finden war auch eher unwahrscheinlich. Dennoch bahnte sie sich ihren Weg zwischen den spitzen Felsen und Spinnweben hindurch tiefer in die Höhle
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Fin Anor

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Daisy]

Juni sah Dayn hinterher, dann Yan, dann sah sie Violet an, Nay... Kessie und Sathyan. Anicia stand in der Nähe. "Wir müssen weiter," sagte sie, denn es war sinnlos hier herum zu stehen. "Je schneller wir diese blöde Kiste gefunden haben, umso schneller können wir auf einem anderen Weg nach Raymond suchen." Juni versuchte zu lächeln, irgendwie von ihren eigenen Worten überzeugt zu wirken und weil sie dabei bemerkte, dass ihr Tränen in die Augen stiegen sah sie zu, dass sie Dayns Licht hinterher kam.

Sathyan fügte sich einfach in das, was passierte. Als Juni losging, ging auch er los... jetzt ohne Fackel. Er zog Kessie mit sich, sah sich nicht um nach dem finsteren Haufen Felsen, welcher Raymond von ihnen trennte. Aber Juni hatte Recht, je schneller sie jetzt waren, umso schneller konnten sie dann Raymond helfen.
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regenkind

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: Fin Anor]

Anicia nickte nur, als auch Juni sagte, dass sie weiter mussten, und schloss dann zu Yan auf. Sie hatte versucht mit Dayn zu reden, allerdings sah sie nun so niedergeschlagen aus, dass sich Anicia schon denken konnte, wie dieses Gespräch wohl ausgegangen war. Vorsichtlich berührte sie Yan am Arm und nickte, da sie wusste, dass sie ein Lächeln im Moment nicht glaubwürdig zu Stande bringen würde. Kurz sah auch sie zurück, aber sehen konnte man nicht viel. Still wünschte sie Raymond nur das Beste und hoffte, dass sie sich wirklich wieder sehen würden. Und hoffte auch, dass das bald sein würde, Dayn machte nämlich mitlerweile auch ihr Angst ...
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catrail

All Out

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: regenkind]

Die gelegentlich hörbaren, ohnehin gedämpften und leisen Stimmen und Geräusche von der anderen Seite wurden noch schwächer. Und irgendwann mußte sich Raymond - halb sitzend an der Wand hockend - eingestehen, daß er - seit geraumer Zeit nun schon - in eine ... große Stille hineinlauschte. Eine tödliche Stille, beklemmend. Bestürzend. Endgültig. Sie mußten weitergegangen sein. Natürlich waren sie das, was anderes hätten sie auch tun sollen. Das wars nun also, dachte er bei sich. Ein paar gute Wünsche, ein Versprechen, das niemand halten können würde, viel Glück und machs gut. Für eine Weile erfaßte ihn die Verzweiflung mit solcher Gewalt, daß er selbst mit gesunden Beinen außerstande gewesen wäre, aufzustehen. Jeder Funken Kraft und Hoffnung schien ihn verlassen zu haben, Körper und Geist. Er würde einfach hier sitzen bleiben und auf das hoffen, was sie gesagt hatten. Egal wie unwahrscheinlich es war, daß sie rechtzeitig die Höhlen verlassen, an ihren Eingang zurückkehren und den ganzen Weg, und an den Spinnen vorbei zurückkommen würden... Er schloß die Augen und döste ein, es war mehr ein dumpfes Dahindämmern als ein Schlaf, aber als er wieder aufwachte hatte er das Gefühl, als wenn einige Zeit vergangen war. Er fluchte unterdrückt, weil das auch an der Fackel abzulesen war - sie war ein Stück heruntergebrannt. Nur zu einem kleinen Teil, aber sicher ein, zwei Stunden Licht hatte er verschwendet, die vielleicht bald entscheidend würden sein können... Aber die verlorene Zeit hatte ein Gutes mit sich gebracht. Sein Bein stach, zwickte und kribbelte noch immer, aber es gehorchte ihm eindeutig besser als vorhin noch...
Er fror erbärmlich. Dann suchte er ein Stück Brot aus dem Rucksack, obwohl er nichts weniger als Hunger hatte, und begann, eine Bestandsaufnahme machen. Weniger, weil er nicht etwa wußte, was er alles bei sich hatte und was er brauchen würde, und daß das eine sich mit dem anderen in keinster Weise deckte, sondern mehr, um seiner Lage einen wenn auch noch so dünnen Anstrich von... Normalität zu geben. So als gäbe es nach seinem Aufbruch tatsächlich ein Ziel, welches er erreichen konnte... Darauf konzentrierte er sich, weil er wußte, daß alles andere ihn in kürzester Zeit den Verstand verlieren lassen würde...
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Daisy

Gefährte

Re: Eberiad - LG- 03.05. - Visby-Höhlen [Re: catrail]

Der Gang wurde immer schmaler, bis sie vor einer kleinen Lücke stand, durch die sie grade so passen würde. Zögernd blieb sie davor stehen, sah den Weg zurück, den sie gekommen war, und nach vorne in den dunklen Schlitz in der Wand. Weiter oben wurde er etwas breiter, aber ein richtiger Weg war das nicht. War es hier die ganze Zeit nicht gewesen, es war nur wie ein Riss im Fels. Ein schmaler Riss, ohne Abzweigung. Und wenn die Männer doch noch hinter ihr waren, dann säße sie in der Falle, würde sie nicht durch das Loch klettern. Sie lauschte in die Stille hinter sich, fragte sich, ob sie ihre Verfolger vielleicht doch schon vor der Höhle abgehängt hatte, oder ob sie wirklich davor lauerten... oder sie lautlos verfolgten. Nur Licht konnte sie hinter sich nicht sehen, aber möglicherweise reichte das Licht ihrer Fackel. Sie strich sich die nassen Haare aus dem Gesicht und begann sich durch den Schlitz zu quetschen. Schlimmer konnte es nun auch nicht mehr werden... dachte sie, bis sie auf der anderen Seite ins Leere trat und förmlich aus der Wand fiel. Die Fackel fiel zu Boden und Lillian direkt hinterher. Mit einem schmerzhaften aufstöhnen prallte sie auf den Boden und blieb einen Moment einfach nur dort liegen. Wenigstens war sie neben der Fackel gelandet...
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