In Erinnerung an Margaret Carroux

Dann küßte Frodo Merry und Pippin und zuletzt Sam, und ging an Bord; und die Segel wurden gehißt, und der Wind wehte, und langsam glitt das Schiff den langen, grauen Golf hinunter; und das Licht des Glases von Galadriel, das Frodo trug, schimmerte und verschwand. Und das Schiff fuhr hinaus auf die Hohe See und dann in den Westen, bis Frodo schließlich in einer regnerischen Nacht einen süßen Duft in der Luft roch und Gesang hörte, der über das Wasser kam. Und da schien es ihm wie in seinem Traum in Bombadils Haus, daß sich der graue Regenvorhang in silbernes Glas verwandelte und zurückgerollt wurde, und er erblickte weiße Strände und dahinter ein fernes grünes Land unter der rasch aufgehenden Sonne.

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. „Die Grauen Anfurten“


Heute vor siebzehn Jahren ist Margaret Carroux verstorben. Mit ihrer Übersetzung des Herrn der Ringe hat sie einen großen Anteil an der Verbreitung von Tolkiens Werken im deutschsprachigen Raum. Dafür gebührt ihr unser Dank.
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