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Gesellschaft, Kultur, Freizeit » Off Topic Forum » Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft

FlavioBriatore

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Stina]

Jaja... nur weil euch nie einer zu seiner Party eingeladen hat. Ihr wisst doch nichtmal den Unterschied zwischen Vollrausch und Komasaufen.


Aber zum Thema:
Der Vorschlag der Unis macht absolut Sinn, das seh ich schon seit Jahren so.

Würde man den Alokoholkonsum für eine Altersgruppe legalisieren, auf die die Eltern noch eher Einfluss nehmen könnten, würde man Jugendliche praktisch langsam in diese Welt hineinführen. Ich und ein Kumpel haben das erste mal mit 14 gezielt getrunken, da hat jeder beim Papa zwei Bier geklaut, das hat dann auch gereicht. Über die Jahre hat sich das dann halt in der Masse und Häufigkeit langsam(!) gesteigert.
Hätte ich aber praktisch mit 21 mein erstes Alk-Vergnügen gehabt, wenn ich plötzlich in einer eigenen Bude lebe, den morgigen Uni-Tag auch streichen kann und auch den Geldbeutel für regelmäßigen und hohen Alkoholknsum habe, wäre ich vermutlich auch nicht mehr zu bremsen gewesen.

Amis trinken natürlich auch schon vor 21, das läuft dann aber heimlich und privat ab, fatale Entwicklungen werden daher meist nicht rechtzeitig erkannt.



Ganz unabhängig davon hat Pyrdacor natürlich absolut recht:
Pyr schrieb:
In Bezug auf:
Ich denke ebenfalls, dass übermäßiges Trinken von Alkohol bei Jugendlichen zu einem hohen Prozentanteil darauf beruht, dass sie keine Kinder mehr sein wollen, sondern Erwachsene, die jetzt viel mehr dürfen.



Wenn sie mit 18 bereits wählen etc. dürfen, ist dieses Verbot auch nur schwer zu verstehen, rechtlich wie gefühlt.

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Elrenia

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: FlavioBriatore]

In Bezug auf:
Würde man den Alokoholkonsum für eine Altersgruppe legalisieren, auf die die Eltern noch eher Einfluss nehmen könnten



Jemand, der sich mit 18 von seinen Eltern etwas sagen lässt, wird dies sicherlich nicht 3 Jahre später plötzlich nicht mehr tun.
Außerdem bezweifle ich doch sehr stark, dass die Jugendlichen, die sich in den Rausch oder ins Koma trinken(marginale Unterschiede mögen Kenner stören, sind für das Thema aber grundsätzlich irrelevant), überhaupt groß auf Ratschläge Älterer oder vermeintlich Weiserer hören.
Ich wiederhole: Jemand, der sich über die Maßen betrinkt hat meines Erachtens etwas Grundlegendes missverstanden.
Oft zitierte Ballermannweisheiten selbsternannter Partykönige wie "Trinken macht locker und bringt Spaß, blabla" und hilflose Abwertungen Nüchterner oder Mäßigtrinkender sind m.E. nichts anderes als armselige Erklärungsversuche sozial gehemmter Menschen, die sich mittels übermäßigem Alkoholkonsum zweifelhafte Sympathien ertrinken.

In Bezug auf:
Ich denke ebenfalls, dass übermäßiges Trinken von Alkohol bei Jugendlichen zu einem hohen Prozentanteil darauf beruht, dass sie keine Kinder mehr sein wollen, sondern Erwachsene, die jetzt viel mehr dürfen.



Das ist doch lächerlich! Wie erwachsen ist denn ein promillevoller Jugendlicher, der nur noch l-Töne hervorwürgen kann?? Wenn diese Jugendlichen denken, sie seien erwachsen, wenn sie sich abends zuschütten, dann ist ihre Sozialisierung in der Gesellschaft aber gründlichst danebengegangen.
Revoluzzertrinken mag es geben, aber solche Orgien ziehen normalerweise Einsicht nach sich.
Erwachsen zu sein, oder sich annähernd so zu verhalten impliziert Verantwortungsgefühl. Und davon kann bei Saufgelagen nicht die Rede sein. Das o.g. Argument entbehrt jeglicher Vernunft.
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Helcaraxe

Gefährte

*schnarch* [Re: Elrenia]

Denkt euch bitte zukünftig Threadtitel aus, die der mangelnden Brisanz eurer Beiträge auch gerecht werden.

Einen sehr kurzen Augenblick lang dachte ich nämlich, man hätte die Todesstrafe abgeschafft oder die Haftbedingungen in Guantánamo noch einmal überdacht. Und dann geht es nur um Allohol.
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Stina

flauschiger Gutmensch

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: FlavioBriatore]

FlavioBriatore schrieb:
Ihr wisst doch nichtmal den Unterschied zwischen Vollrausch und Komasaufen.



Ich weiß auch nicht, wie sich ein Blinddarmdurchbruch im Gegensatz zu einem Nierenstein anfühlt, trotzdem habe ich keinerlei Ambitionen, eines von beiden jemals herauszufinden.
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Eorl87Team

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Stina]

@ raxe:
Hehe, aber so schauen mehr Leute rein Reines Marketing...

@ FlavioBriatore:
Bin komplett deiner Meinung. Die amerikaniasche Jugend tickt anders. Wenn die den Freifahrtscheinschein haben, drehen die durch. Viele Jugendliche dort stehen viel mehr unter der Fuchtel der Eltern (und Kirche) wie es hier ist. Die Deutsche Jungend hat viel mehr Freiheiten und geht mit dieser auch lockerer um.
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LunaDiscovery

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Elrenia]

Elrenia schrieb:

Das ist doch lächerlich! Wie erwachsen ist denn ein promillevoller Jugendlicher, der nur noch l-Töne hervorwürgen kann?? Wenn diese Jugendlichen denken, sie seien erwachsen, wenn sie sich abends zuschütten, dann ist ihre Sozialisierung in der Gesellschaft aber gründlichst danebengegangen.
Revoluzzertrinken mag es geben, aber solche Orgien ziehen normalerweise Einsicht nach sich.
Erwachsen zu sein, oder sich annähernd so zu verhalten impliziert Verantwortungsgefühl. Und davon kann bei Saufgelagen nicht die Rede sein. Das o.g. Argument entbehrt jeglicher Vernunft.



Es war kein Argument, es war einer von vielen Erklärungsansätzen, weshalb Jugendliche sich in genannter Weise verhalten und keine Bewertung.
Ich selbst sehe es als Stärke an, von alleine und als Person ohne künstlichen Einfluss glücklich zu sein und mit Freunden in positiver Weise zu kommunizieren. Dann bleibt viel mehr Raum für Kreativität und interessante Gedankengänge, die im Rausch gar nicht möglich sind.

Ich selbst war als Teenager auch in Rebellion und die äußerte sich darin, gar keinen Alkohol zu trinken, weil ich den Gruppendruck der Altersgruppe wohl spürte und keine Lust hatte, mich selbiger zu beugen.
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FlavioBriatore

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Elrenia]

Elrenia schrieb:
In Bezug auf:
Würde man den Alokoholkonsum für eine Altersgruppe legalisieren, auf die die Eltern noch eher Einfluss nehmen könnten



Jemand, der sich mit 18 von seinen Eltern etwas sagen lässt, wird dies sicherlich nicht 3 Jahre später plötzlich nicht mehr tun.
Außerdem bezweifle ich doch sehr stark, dass die Jugendlichen, die sich in den Rausch oder ins Koma trinken (...), überhaupt groß auf Ratschläge Älterer oder vermeintlich Weiserer hören.



Je jünger die Kids sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Eltern Einfluss auf ihre Freizeitgestaltung nehmen können. Das braucht man doch gar nicht zu diskutieren.
Wenn jemand mit 15 rumkotzt, darf er sein Zeug halt selber waschen und bekommt ne Taschengeld-Kürzung. Was willst bei einem 21-jährigen machen, der in seiner eigenen Bude lebt? Da kriegen die Eltern das doch nichtmal mit, und falls doch, lässt er sich eh nichts mehr vorschreiben.

Eorl87 schrieb:

Bin komplett deiner Meinung. Die amerikaniasche Jugend tickt anders. Wenn die den Freifahrtscheinschein haben, drehen die durch. Viele Jugendliche dort stehen viel mehr unter der Fuchtel der Eltern (und Kirche) wie es hier ist. Die Deutsche Jungend hat viel mehr Freiheiten und geht mit dieser auch lockerer um.


Ganz genau.


In Bezug auf:
Ich wiederhole: Jemand, der sich über die Maßen betrinkt hat meines Erachtens etwas Grundlegendes missverstanden.
Oft zitierte Ballermannweisheiten selbsternannter Partykönige wie "Trinken macht locker und bringt Spaß, blabla" und hilflose Abwertungen Nüchterner oder Mäßigtrinkender sind m.E. nichts anderes als armselige Erklärungsversuche sozial gehemmter Menschen, die sich mittels übermäßigem Alkoholkonsum zweifelhafte Sympathien ertrinken.


Wenn Blinde über Farben reden... du weißt schlicht nicht wovon du sprichst, tut mir leid.
Sozial gehemmt erscheinen mir übrigens eher die renitenten Alkoholverweigerer, mit ihrem besten Freund, dem Laptop.



Das Thema ist doch ein glasklarer Fall. Ist mir ein Rätsel, wie man es gutheißen kann, Alkohol erst ab 21 zu legalisieren. Das hat NUR Nachteile.
Liegt aber halt daran, dass hier wieder Leute sprechen, die von Alkoholkonsum keine Ahnung haben.
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Stina

flauschiger Gutmensch

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: FlavioBriatore]

Woher willst du wissen, dass deine Vorposter vom Alkoholkonsum keine Ahnung haben? Vielleicht haben sie ihre Erfahrungen gesammelt und irgendwann beschlossen, dass sie keinen Bock mehr darauf haben?
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FlavioBriatore

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Stina]

Dann schieß los und erzähl mir von deinen Erfahrungen.
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Thranduil

Gefährte

Re: Die Amerikaner auf dem Weg zur Vernunft [Re: Elrenia]

Elrenia schrieb:

Außerdem bezweifle ich doch sehr stark, dass die Jugendlichen, die sich in den Rausch oder ins Koma trinken(marginale Unterschiede mögen Kenner stören, sind für das Thema aber grundsätzlich irrelevant), überhaupt groß auf Ratschläge Älterer oder vermeintlich Weiserer hören.


Warum sollte man sich in seinem Recht auf Rausch von anderen einschränken lassen?

Ich war bestimmt schon 50x "im Rausch", trotzdem nie in komatösen oder in krankenhausreifem Zuständen. Das ganze übrigens (fast) alles nach dem 18. Geburtstag. 99% der Jugendlichen und Heranwachsenden in Deutschland sind nach wie vor dazu in der Lage, Grenzen auszuloten, ohne im Kreissaal zu landen und ich sehe keine moralischen oder medizinischen Gründe, warum man ihnen das verwehren sollte.

Achja, wenn man keine Ahnung (von Alkohol) hat, lieber mal...



In Bezug auf:
Oft zitierte Ballermannweisheiten selbsternannter Partykönige wie "Trinken macht locker und bringt Spaß, blabla" und hilflose Abwertungen Nüchterner oder Mäßigtrinkender sind m.E. nichts anderes als armselige Erklärungsversuche sozial gehemmter Menschen, die sich mittels übermäßigem Alkoholkonsum zweifelhafte Sympathien ertrinken.


Dass Trinken locker macht ist eine medizinisch nachweisbare Tatsache. Abwertung von Leuten die sich an Alkohol berauschen ist genausowenig sinnstiftend wie Abwertung von Abstinenzlern. Wobei man denen, die es nie probiert haben, mit einer gewissen Berechtigung immerhin Vernageltheit vorwerfen könnte.


In Bezug auf:
Wie erwachsen ist denn ein promillevoller Jugendlicher, der nur noch l-Töne hervorwürgen kann?? Wenn diese Jugendlichen denken, sie seien erwachsen, wenn sie sich abends zuschütten, dann ist ihre Sozialisierung in der Gesellschaft aber gründlichst danebengegangen.


Sozialisierung und Erwachsensein machen sich nicht am Maß des Alkoholkonsums fest.


Deine Selbstgerechtigkeit finde ich einigermaßen pervers und alles andere als erwachsen. Erwachsen sein heißt auch, andere nicht zu bevormunden bzw. sich nicht bevormunden lassen.


Achja "Komasaufen" ist in etwa genauso eine schwachsinnige Vokabel, die noch schwachsinniger angewandt wird, wie "Killerspiele"

Geändert durch Thranduil (19.08.2008 19:40)

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