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Mittelerde & andere phantastische Welten » Die Gaukler-Stube » Eberiad - Last Generation ~~~ # 2

Moosmutzel

Guardian of Dreams

Eberiad - Last Generation ~~~ # 2

Da Kessie nocch auf ihren Einsatz warten muss, dachte ich mir, ich mache mich mal anderweitig nützlich und spendiere einen neuen Thread. Hier ist er also, der nun schon zweite Spielthread der Last Generation

Im ersten Thread gab es einen Auftrag von Scott Luthmill, mit dem in der Tasche - oder im Kopf - sind nun Dayn mit seinem scheinbaren Laufburschen Sathyan, der gedächtnislose Raymond, Apotheker Dorian, Nishantha, die immerhin reiten kann, Anicia, die die Kasse verwaltet und schon bei der ersten Rast einen gewissen Geiz entwickelt, und, unübersehbar, Teltor unterwegs. Den Schatten- Yan- der ihnen folgt, haben sie noch nicht bemerkt.

Das hier ist der aktuelle Diskthread und als Betreff haben wir

nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends
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regenkind

Gefährte

nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: Moosmutzel]

[OT] *hust* Anicia ist nicht geizig, nur ... vorsichtig [/OT]

"Vielleicht schon", erwiderte sie dann nickend und wäre gerne aus diesem Fragespiel heraus gekommen. Folglich schob sie sich noch etwas in den Mund und kaute darauf herum, bevor sie es mit einem weiteren Schluck hinunter spülte. "Aber das wurde abgesprochen", fuhr sie dann sehr unbestimmt fort und lächelte, wobei sie nebenbei Dayns und Raymonds Worten lauschte. Das was Dayn über sein Leben erzählte schockierte sie wirklich. Und doch schwieg sie, weil sie auch gar nicht wusste, was es dazu zu sagen gab. Sie musterte Dayn nur kurz, bevor sie sich wieder Teltor zuwandte. "Und du?", startete sie erneut einen Versuch, "was machst du so, wenn du nicht gerade einen Auftrag für Luthmill erfüllst?" Den Namen ihres Auftraggebers hatte sie sehr sehr leise ausgesprochen, obwohl außer ihnen gar niemand mehr in der Gaststube war.
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Centaurea

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: regenkind]

Die Zeit, in der das Mädchen nicht antwortete, nutzte Teltor, um Dayn zuzuhören. Als Kind in die Armee getrieben worden zu sein, das musste schwer gewesen sein. Dann hatte er wohl nicht einmal eine richtige Kindheit gehabt, kannte nur das Leben in der Armee, nicht das friedliche dörfliche Leben, in dem viele andere Kinder behütet und glücklich aufwachsen durften. Andererseits konnte man wenigstens nicht vermissen, was man nicht kannte. Als die Kleine ihn dann nach kurzer Zeit des Schweigens doch wieder ansprach, antwortete er nach kurzem Zögern: "Naja, was grad so anfällt, und wofür ich grad so bezahlt werde." Er antwortete relativ leise, einerseits weil er das Gefühl hatte, in Dayns doch recht persönliche Erzählungen reinzuplatzen, andererseits weil es ihm... nicht direkt peinlich, aber doch seltsam war, von sich zu erzählen. Er hatte ja gar keinen richtigen Beruf vorzuweisen. Cavill war Apotheker, und die Kleine hier war sogar in ihrem Alter schon Mechanikerin. Sicher würde es keiner wagen, sich über ihn lustig zu machen, das taten wenige, wohlweislich. Aber dennoch... "Wofür man halt jemanden wie mich braucht...", meinte er schulterzuckend und riss noch ein Stück Fleisch ab.
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regenkind

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: Centaurea]

Seine Antwort erstaunte sie doch sehr. Sie zeigte es nicht, aber Anicia überdachte ihr Gesamtbild von Teltor doch noch einmal. Er erschien ihr gar nicht so ... riesenmäßig, sondern wirkte eher - abgesehen von den Ein-Wort-Fragen - nett und in manchen Dingen sogar zurückhaltend. Sie nickte auf seine Antwort hin und aß noch weiter. Kurz erwog sie, da ja hier nun vier Männer auf einem Haufen versammelt waren, zu fragen, ob ihr jemand Unterricht im Schwertkampf geben wollte. Doch sie überlegte es sich anders und widmete sich lieber der Vernichtung ihres Hungers. Das mit dem Schwert musste warten. Sie hatte ja noch immer ihr Messer und auch die Feuerwaffe, die sie sich später noch anschauen wollte. "Dann seid ihr schon viel herum gekommen?", fragte sie dann doch interessiert an Teltor gewandt und fragte sich, ob er dann nicht viel genauer wissen konnte, woher Raymonds Akzent stammte.
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Centaurea

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: regenkind]

"In den letzten Jahren? Nein." Teltor schüttelte den Kopf. "In Êas gib's genug Arbeit." Für Leute wie ihn jedenfalls. "Ihr wohnt da?", fragte er zweifelnd und biss ein Stück Brot ab. Das war tatsächlich ansatzweise frisch und in Verbindung mit der Haxe und dem Bier, fand Teltor, konnte man das Essen hier wirklich ertragen.
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regenkind

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: Centaurea]

"Ja, ich stammte aus Êas und wohne dort" - bis sie aufgebrochen war, aber so genau musste man das ja nicht erwähnen. Flüchtig dachte sie an Sathyan, dem sie ein genaues Viertel genannt hatte. Es gefiel ihr nicht zu lügen, aber sie wollte sich zumindest ein bisschen bedeckt halten, und wenn sie dafür bei ihrem Nachnamen und ihrem exakten Wohnort ein wenig schummelte, dann würde ihr das wohl wahrlich niemand übel nehmen können. "Und dort habe ich auch auf Nishantha und Dorian kennen gelernt", erzählte sie weiter und lächelte Dorian an, der sich ebenfalls dem Essen widmete. Wo Nishantha steckte wusste sie auch nicht, aber vielleicht war er mit Sathyan unterwegs? Das würde erklären, warum sie beide nicht auftauchten.
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Centaurea

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: regenkind]

Missmutig musterte Teltor das Mädchen und runzelte die Stirn. "Hm", machte er unwillig, sagte aber nichts. Sie passte doch nicht in dieses stinkende Drecksloch, dafür wirkte sie viel zu... zerbrechlich. Ob sie dort jemanden hatte, der sie beschützte? Misstrauisch sah er zu Cavill. Soso, sie hatte ihn kennengelernt. Ob er sie wohl für irgendwas bezahlte? Der Mann war ihm ohnehin unsympathisch, nutzte ja schon Nishanta schamlos aus. Aber er würde jetzt nicht nachfragen. Lieber wollte er sich den Kerl später mal alleine vorknöpfen, wenn sich sein Verdacht erhärten sollte.
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catrail

All Out

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: Centaurea]

"Sozusagen... der werte Jervon hat eine Zeitlang alles eingesammelt was irgendwann einmal kampftauglich sein würde... manchmal macht er das heute noch" und der Krieg war der Inhalt seines Lebens gewesen... jedenfalls die letzten Jahre, da hatte er tatsächlich recht "Ich hab nur die ersten vier Jahre mitgemacht, danach haben sie meine Überreste nach Hause getragen und ich durfte gnädigerweise meine Dienstzeit beenden..." aber den Krieg vermisst... "Und nein... den habe ich bei Gott nicht vermisst. Aber Ihr habt nicht ganz Unrecht, es ist sicher nicht leicht ein durch und durch fremdbestimmtes Leben aufzugeben und plötzlich für sich selbst sorgen zu müssen" und hätte er das etwas geschickter angestellt hätte er sicher nicht in diesem ollen Zimmer gewohnt...

"Nein, vor allem, wenn Ihr so demoliert wart, daß sie Euch aus dem Dienst entlassen haben..." dachte Raymond laut und versuchte an Fusco irgendwelche... schwerwiegenden Rückbleibsel zu erkennen, was ihm nicht gelang. Aber vielleicht war der Knacks irgendwo ... im Kopf, und ihm selber sah man diesen schließlich auch nicht an. "Aber mittlerweile scheinen die ... Überreste ja gut zusammengeheilt", teilte er sein Beobachtungsergebnis mit. "Wie lange ist das her?" fragte er dann und nach einer kleinen Pause: "Kennt Ihr unseren Auftraggeber ...von früher?" Konnte ja durchaus sein, daß Luthmill irgendso eine alte Verbindung war, wie sie in Militärkreisen wahrscheinlich allenthalben existierten, ob nun außer Dienst oder nicht.
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Daisy

Gefährte

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: catrail]

"Drei Jahre. Und ja, es fühlt sich inzwischen wieder recht gut an" manchmal mehr, manchmal weniger, aber das tat hier nichts zur Sache "Nein, ich kenne ihn nicht, nur sein Name ist manchmal gefallen, aber nur im Zusammenhang mit der Königsgarde, ich glaube er ist der Sohn irgendeines Lords oder so, aber offengesagt habe ich mich für den König und seiner Garde nie sonderlich interessiert" kurz sah er zur Tür und der Treppe hinüber, aber von Sathyan war noch immer nichts zu sehen. Von Nishantha allerdings auch nicht, vermutlich lungerten die zwei irgendwo zusammen rum... oder flüchteten grade gemeinsam. Er sollte sich nach dem Essen doch mal nach ihm umsehen, daß er sich eine Mahlzeit entgehen ließ konnte er sich eigentlich nicht vorstellen. Vielleicht wusste Cavill wo sie waren, immerhin gehörte der eine zu ihm
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catrail

All Out

Re: nicht mehr in Êas - 18.4. Gasthaus, Abends [Re: Daisy]

"Nun, für den König habt Ihr aber immerhin... jahrelang gekämpft, oder?" gab Raymond vorsichtig zu bedenken. Wobei er sich schon vorstellen konnte, daß es einem, wenn man unter den Umständen wie Fusco zur Armee gekommen war, herzlich egal war, wofür man kämpfte. Oder gerade nicht? Je jünger, um so besser konnte man Sopldaten wahrscheinlich einreden, daß das, wofür sie sich zerhacken ließen, der einzige und wahre Grund auf der Welt war... Raymond aß weiter Rippchen und hatte nebenbei ein Ohr auf das Gespräch zwischen Anicia und Teltor gerichtet, aber man hatte den Eindruck, als wenn beide darin wetteiferten, wer denn die ausweichenderen Antworten geben konnte. Interessante Details hatte es bis jetzt jedenfalls noch nicht gegeben, und Teltors 'was grad so anfällt, und wofür ich grad so bezahlt werde' ließ wie immer der Vorstellungskraft einige Spielräume. "Und wofür habt Ihr Euch so ... interessiert, in den letzten drei Jahren? Was habt Ihr so gemacht?" fragte er Fusco, der auf seine Kriegsbeschädigung offenbar, verständlicherweise vielleicht, nicht genauer eingehen wollte. Aber wahrscheinlich konnte Raymond auf seine Frage einfach Teltors Antwort unverändert einfügen. Jedenfalls rechnete er nicht damit, eine viel genauere zu bekommen. "Ich nehme an, sowas wie..." Er räusperte sich und der nächste Knochen wanderte auf denn Teller - "... Kriegsversehrtenrente gibts nicht, oder?"
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